Wendisch-sorbische Trachtenvielfalt, Handwerkermarkt und großer Festumzug am letzten August-Wochenende im Spreewald
Burg im Spreewald, die größte Streusiedlung Deutschlands mit ihren rund 4.000 Einwohnern, ist seit Jahrhunderten ein Kernort der wendisch-sorbischen Tradition in der Niederlausitz. Die Region zwischen Cottbus und Lübben pflegt eine eigene Sprache (Niedersorbisch), eigene Trachten und einen eigenen Volksbrauch — der jedes Jahr am letzten August-Wochenende auf dem Festplatz des Amtes Burg gefeiert wird.
Das Heimat- und Trachtenfest 2026 läuft vom Freitag, 28. August, bis Sonntag, 30. August. Auf dem Festplatz mit seiner großen Hauptbühne präsentieren sich Trachtengruppen aus der gesamten Niederlausitz: Mädchen und Frauen in den unterschiedlichen Festtagstrachten (Festtags-, Trauerlicht-, Bräute- und Halbtrauerntracht), Männer in den klassischen sorbischen Festgewändern. Daneben tritt ein internationales Aufgebot von Folkloregruppen aus Polen, Tschechien und anderen mitteleuropäischen Regionen auf.
Rund um das Festgelände erstreckt sich ein Handwerker- und Schaustellermarkt. Hier präsentieren regionale Töpfer, Stoffmaler, Korbflechter, Filzkünstler und Honigproduzenten ihre Erzeugnisse. Die Schaustellerei umfasst klassische Volksfest-Attraktionen wie Karussells und Schießbuden — typisch für ein süddeutsch-mitteldeutsches Heimatfest dieser Größenordnung.
Der Höhepunkt des Festes ist traditionell der große Festumzug am Sonntag. Über 1.000 Trachtenträgerinnen und -träger, Festwagen, Musikkapellen und Trachtengruppen ziehen durch das Dorf Burg — ein Bild, das alle drei Jahre in der überregionalen Presse Aufmerksamkeit findet. Der Umzug endet auf dem Festplatz, wo der Abschluss mit Bühnenprogramm gefeiert wird.
Burg liegt im Landkreis Spree-Neiße, einem der dünn besiedelten und naturreichsten Landkreise Brandenburgs. Das UNESCO-Biosphärenreservat Spreewald mit seinen über 1.000 Fließen umgibt das Dorf — Kahnfahrten, Wanderungen und Radtouren sind die typischen Begleitausflüge zum Trachtenfest. Wer das Fest besucht, sollte einen kompletten Tag einplanen und einen Abstecher zum Bismarckturm, zum Schlossberg oder auf eine Kahnfahrt durch die Fließe einbauen.
Die Ausgabe 2026 läuft Freitag 28. bis Sonntag 30. August. Auf der Hauptbühne wechseln sich Folklore- und Tanzgruppen mit Blasmusikkapellen, Rock- und Popacts sowie Zirkusakrobatik ab. Trachtengruppen aus der Niederlausitz und benachbarten Regionen Polens und Tschechiens präsentieren das gesamte Spektrum der wendisch-sorbischen Festtracht.
Der Handwerker- und Schaustellermarkt verteilt sich rund um den Festplatz und bietet Töpferwaren, Stoffmalerei, Korbflechterei, Filzkunst und Honigprodukte aus der Region — ergänzt durch klassische Volksfest-Attraktionen.
Detailliertes Programm 2026 wird vom Amt Burg im Sommer veröffentlicht.
Eintritt frei an allen drei Tagen. Speisen, Getränke und Handwerk werden zu üblichen Festpreisen angeboten.
Festplatz Burg (Spreewald), 03096 Burg. Mit dem Auto über die A 15 (Abfahrt Vetschau/Spreewald) und weiter über die B 168. Mit der Bahn bis Lübbenau/Spreewald, von dort mit Bus oder Taxi (rund 12 km). Wochenendverkehr über Cottbus mit dem Regionalverkehr.
28. bis 30. August 2026 (letztes vollständiges August-Wochenende). Genauer Programmablauf wird vom Amt Burg im Sommer 2026 veröffentlicht.
Eintritt frei an allen drei Tagen. Speisen, Getränke und Handwerk werden zu üblichen Festpreisen angeboten.
Amt Burg (Spreewald), [email protected], Telefon 035603 750160.
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Festplatz Burg (Spreewald)
Festplatz Burg (Spreewald), 03096 Burg (Spreewald)