Pfingstspektakel am Schlossberg Burg: Open-Air-Theater des Sorbischen National-Ensembles mit Feuerwerk
Der Schlossberg in Burg (Spreewald) erhebt sich rund 60 Meter über dem Spreewald — ein Aussichtspunkt mit Bismarckturm aus dem Jahr 1916, der zu den eindrucksvollsten Aussichten der Region zählt. An drei Pfingstabenden 2026 verwandelt sich dieser Berg in eine Naturbühne für die Spreewälder Sagennacht. Die professionelle Ausstattung mit Lichttechnik, Tonanlage und Tribünen lässt eine moderne Theaterproduktion entstehen, die in ihrer naturreichen Kulisse beispielslos in Brandenburg ist.
Das Sorbische National-Ensemble (SNE), gegründet 1952 in Bautzen, ist der größte Träger der sorbisch-wendischen Hochkultur. Es vereint ein professionelles Orchester, Ballettcompagnie und Chor. Für die Spreewälder Sagennacht 2026 produziert es das Stück „Müschen impossible, oder Wanka, Janek und die drei Unmöglichkeiten" — eine Sagengeschichte, die in ihrer Aktualisierung auf den Widerstand der lokalen Bevölkerung gegen eine geplante Megafabrik in der Region anspielt. Sage und Realität, Vergangenheit und Gegenwart fließen ineinander.
Die Hauptfiguren Wanka und Janek stellen sich drei Unmöglichkeiten in den Weg, die in der Sage zugleich Bilder für den Erhalt des Spreewaldes sind. Die Inszenierung verbindet Ballett und Chor mit Solostimmen, gesungenen Passagen und gesprochenen Dialogen. Auf einem Höhepunkt jedes Abends — Feuerwerk vor dem Bismarckturm, gespiegelt in den Fließen des Spreewaldes — schließt die Vorstellung ab.
Die Spreewälder Sagennacht ist seit Jahrzehnten ein fester Termin im pfingstlichen Festivalkalender des Spreewaldes. Mit jährlich neuem Stück, aber wiederkehrendem Format — Open-Air, Sorbisches National-Ensemble, Feuerwerk — hat sie ein treues Publikum aus dem Spreewald, aus Berlin und aus den umliegenden Bundesländern entwickelt. 2026 markiert die thematische Verbindung zwischen Sage und aktueller Umweltdebatte einen der politischeren Inszenierungstermine in der Geschichte des Festivals.
Das Pfingstwochenende ist im Spreewald traditionell die Hochsaison für Tourismus — Kahnfahrten, Wanderungen, Radtouren. Burg (Spreewald) ist die größte Streusiedlung Deutschlands und gehört zum UNESCO-Biosphärenreservat Spreewald. Wer die Sagennacht besucht, kann das Wochenende mit Kahnfahrten, Besuchen im Freilandmuseum Lehde oder Wanderungen im Spreewald verbinden.
Die Ausgabe 2026 zeigt das Stück „Müschen impossible" an drei aufeinanderfolgenden Abenden — am Pfingstwochenende, jeweils ab 17:00 Uhr Einlass, mit Vorstellungsbeginn 19:30 Uhr. Jede der drei Vorstellungen endet mit Feuerwerk vor dem Bismarckturm.
Das Sorbische National-Ensemble bringt mit Ballett, Chor und Solistinnen ein vollständiges Ensemble auf die Bühne. Das Stück verbindet Sage mit politischer Aktualität — die geplante Megafabrik im Spreewald ist 2026 ein heißes Thema der regionalen Debatte.
Vorverkauf: Erwachsene 34,50 €, Kinder 8–15 Jahre 15 €, unter 7 Jahre frei. Abendkasse: Erwachsene 39,50 €, Kinder 17,50 €.
Schlossberg / Bismarckturm, Schmogrower Straße, 03096 Burg (Spreewald). Mit dem Auto über die A 15 (Abfahrt Vetschau) und B 168. Mit der Bahn bis Lübbenau (Spreewald), von dort mit Bus oder Taxi rund 12 km. Parkplätze in der Nähe des Schlossbergs.
Samstag 23. Mai bis Montag 25. Mai 2026 (Pfingstwochenende). Einlass jeweils ab 17:00 Uhr, Vorstellung 19:30–22:00 Uhr. Feuerwerk am Ende jeder Vorstellung.
Vorverkauf: Erwachsene 34,50 €, Kinder 8–15 Jahre 15 €, unter 7 Jahre frei. Abendkasse: 39,50 € / 17,50 €. Karten über die offizielle Festivalwebseite oder den Tourismusverband Burg.
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Schlossberg / Bismarckturm Burg
Schmogrower Straße, 03096 Burg (Spreewald)