Ein Tag asiatischer Streetfood, K-Pop, Löwentanz und Kung-Fu im MAAYA Berlin am RAW-Gelände
Berlin beherbergt eine der diversesten asiatischen Diasporas Deutschlands: über 50 000 Berliner:innen mit Wurzeln in China, Japan, Korea, Vietnam, Thailand, Indonesien, Indien und den Philippinen. Die vietnamesische Community ist mit Abstand die größte (vor allem aus den ehemaligen DDR-Vertragsarbeiter:innen und ihren Nachkommen), gefolgt von der chinesisch-stämmigen, der koreanischen und der japanischen Diaspora. Das Asian Streetfood Festival ist eine der wenigen Berliner Veranstaltungen, die diese Communities gemeinsam und kuratiert sichtbar macht — nicht in den klassischen Touristenformaten (Chinatown, Sushi), sondern in der dichten, vielseitigen Realität der Berliner Asia-Szene.
Zwölf bis fünfzehn Foodstände servieren typische Streetfood-Spezialitäten aus den großen asiatischen Küchen:
Die Stände werden von Berliner Diaspora-Köch:innen betrieben, oft von kleinen Familienbetrieben, die nicht in den klassischen Restaurantformen sichtbar sind. Die Preise sind moderat (4–10 € pro Gericht), die Portionen Streetfood-typisch.
Parallel zum Foodmarkt läuft ein durchgehendes Bühnenprogramm: K-Pop-Tanzshows von Berliner Cover Dance Crews, Löwentanz in der chinesisch-mahayanischen Tradition (mit den charakteristischen Löwenkostümen und Trommeln), Kung-Fu-Demos von Berliner Schulen, dazu Live-DJ-Sets mit asiatischer elektronischer Musik (K-Pop, J-Pop, Asian Hip-Hop). Für Kinder gibt es Bastelstationen mit asiatischen Themen (Kalligraphie, Origami, Drachen).
Veranstaltungsort ist das MAAYA Berlin in der Revaler Straße 99 im RAW-Gelände in Friedrichshain — eine etablierte Adresse für Diaspora- und alternative Veranstaltungen. Das ehemalige Reichsbahn-Ausbesserungswerk gehört seit den 2000er-Jahren zu den lebhaftesten Berliner Veranstaltungsarealen und beherbergt heute zahlreiche kulturelle Initiativen.
Am 19. April 2026 öffnet das MAAYA Berlin von 12 bis 22 Uhr seine Tore zur 7. Ausgabe des Asian Streetfood Festival — einer der etabliertesten Berliner Asia-Diaspora-Veranstaltungen. Zwölf bis fünfzehn Foodstände servieren Streetfood aus China, Japan, Korea, Thailand, Vietnam, Indonesien und Indien, von Bao Buns über Pad Thai bis zum koreanischen Corn Dog. Auf der Bühne wechseln sich K-Pop-Cover-Tanzshows, chinesischer Löwentanz, Kung-Fu-Demos und Live-DJ-Sets ab. Für Kinder läuft ein Familienprogramm mit Bastelstationen rund um Kalligraphie, Origami und Drachen. Eine der zugänglichsten Berliner Diaspora-Veranstaltungen — Tickets ab 3 € halten den Eintritt für alle bezahlbar.
Vorverkauf eventbrite.de und berlin.de. Ab 3 €. Foodstände bar oder EC.
S-Bahn S3, S5, S7, S75 Warschauer Straße (5 Min. Fußweg). U-Bahn U1, U3 Warschauer Straße. Tram M10. Sehr gut ÖPNV-angeschlossen.
Ab 3 € (Vorverkauf Eventbrite und berlin.de). Kinder unter 10 frei. Foodstände separat bezahlen — meist bar, einige nehmen EC-Karte.
Mittagszeit ist Stoßzeit — wer in Ruhe essen möchte, kommt entweder zum Start (12 Uhr) oder am späten Nachmittag. Für die Showtimes (K-Pop, Löwentanz) Programm vor Ort prüfen.
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MAAYA Berlin (RAW-Gelände)
Revaler Straße 99, 10245 Berlin