Streetfood, Afrobeats, Amapiano und Afro House – drei Tage afrikanische Diaspora-Kultur am Maaya in Friedrichshain
Die afrikanische Diaspora in Berlin ist groß, vielfältig und kulturell präsent – mit eigenen Restaurants, Modedesignern, Veranstaltern und Musiklabels. Eines der sichtbarsten Berliner Afro-Labels ist das Afro Haus, das Partys, Streetfood-Events und Kulturformate kuratiert. Das Taste of Africa Festival ist eines seiner Flaggschiffe: ein Festival, das gezielt Küche, Musik und Begegnung verbindet.
Hauptort ist das Maaya in der Revaler Straße 99 – ein Open-Air- und Indoor-Areal, das zuvor unter dem Namen Haubentaucher bekannt war. Es liegt im RAW-Cluster (Friedrichshain, Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg), einem der dichtesten Sub-Kulturareale Berlins, in dem sich Bars, Clubs, Skatepark und Open-Air-Areale zu einem eigenständigen Stadtbiotop verbunden haben. Die Lage erleichtert den Anschluss an die Berliner Wochenend-Crowd und bringt das Festival mitten in die Berliner Ausgehszene.
Kulinarisch reicht das Festival quer durch den Kontinent: Westafrikanische Gerichte (Jollof Rice, Suya, Egusi), nordafrikanische Streetfood-Klassiker (Tagine, Couscous, Brik), ostafrikanische und südafrikanische Spezialitäten ergänzen sich. Mehrere Stände bieten Fingerfood-Optionen, die das Stehen und Tanzen während der DJ-Sets ermöglichen. Musikalisch dominieren die drei großen Genres, die die heutige Pop-Diaspora-Szene prägen: Afrobeats (Nigeria, Ghana), Amapiano (Südafrika) und Afro House (Angola, Mosambik, Südafrika).
Wer das Taste of Africa Festival besucht, lernt nebenher eine Berliner Szene kennen, die in den letzten Jahren stark gewachsen ist. Clubs wie das Kreuzberger Yaam, Festivals wie das KeNaKo-Afrika-Festival oder Diasporaformate wie Panafrican Berlin oder Afrikamera bilden das größere Netzwerk, in dem Taste of Africa ein eher kulinarisch-musikalisch geprägter Schwerpunkt ist.
Die Edition 2026 von Taste of Africa belegt drei Tage am Maaya in Friedrichshain. Schon am Freitagabend startet das Festival mit den ersten DJ-Sets und Foodständen; Samstag und Sonntag bilden die Hauptfesttage mit längerer Öffnungszeit und vollem Standangebot. Foodzonen, Bar und Bühnenbereich verteilen sich auf das Außen- und Innenareal des Maaya.
Kulinarisch deckt das Festival das gesamte Spektrum afrikanischer Streetfood-Kulturen ab: westafrikanisch (Jollof Rice, Suya, Egusi Stew), nordafrikanisch (Tagine, Couscous, Brik), ostafrikanisch (Ugali, Mandazi) und südafrikanisch (Boerewors, Bunny Chow, Pap). Musikalisch wechseln sich DJ-Sets aus Afrobeats (mit Pop-Stars wie Burna Boy und Rema im Geist), Amapiano (südafrikanischer House-Hybrid) und Afro House (Angola, Mosambik) ab.
DJ-Lineup und Foodstand-Liste werden in den Wochen vor dem Festival auf den Afro Haus-Kanälen und über berlin.de veröffentlicht.
Maaya, Revaler Straße 99, 10245 Berlin (Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, Ortsteil Friedrichshain). S+U Warschauer Straße ca. 5 Min. zu Fuß. Direkter Anschluss an Tram und Bus. Bike Sharing und Parken in der Umgebung möglich.
Tickets je nach Stand-Verkaufsphase über die Afro Haus-Plattformen und Eventbrite. Tageskarten und Festivalpässe möglich. Konkrete Preise werden im Frühjahr 2026 veröffentlicht.
Afro Haus Berlin – Plattform für afrikanische Diaspora-Kultur, Streetfood, Musik und Partys.
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Maaya (ehemals Haubentaucher)
Revaler Straße 99, 10245 Berlin