Brasilianisches Diaspora-Festival mit Streetfood, Live-Bands und DJ-Sets im MAAYA Berlin
Berlin ist seit den 2010er-Jahren zu einem wichtigen Knotenpunkt der brasilianischen Diaspora in Europa geworden — neben Lissabon, London und Paris. Mehrere zehntausend Brasilianer:innen leben heute in der Stadt, viele davon in den Bezirken Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln. Der Kulturkollektiv Maloca Berlin (das Wort "Maloca" steht im brasilianischen Portugiesisch für das gemeinschaftliche Langhaus indigener Völker Amazoniens) organisiert regelmäßig Foodevents, Konzerte und Workshops mit dem Anspruch, brasilianische Kultur jenseits der Klischees (Strand, Karneval, Samba) sichtbar zu machen.
Veranstaltungsort ist MAAYA Berlin in der Revaler Straße 99 — eine Halle auf dem legendären RAW-Gelände, einem ehemaligen Reichsbahn-Ausbesserungswerk, das heute eines der bekanntesten alternativen Veranstaltungsareale Berlins ist. MAAYA hat sich auf intersektionale, Diaspora-orientierte Veranstaltungen spezialisiert und ist regelmäßiger Partner für brasilianische, afro-karibische und lateinamerikanische Festivals (Asian Streetfood Festival, Maloca u.a.).
Sechs kuratierte Foodstände bringen authentische brasilianische Küche aus verschiedenen Regionen: Feijoada (schwarze Bohnen mit Schweinefleisch und Maniok-Beilage, das Nationalgericht), Pastel (gefüllte und frittierte Teigtaschen), Coxinha (hühnerfleischgefüllte Tropfen), Churrasco (gegrilltes Rindfleisch nach südbrasilianischer Art) und Bahia-Spezialitäten aus dem Nordosten (Acarajé, Vatapá, Moqueca). Dazu Caipirinha, Guaraná und brasilianische Craft-Biere. Drei Live-Bands wechseln sich auf der Bühne ab: AfroPop aus Rio, Emersound aus Hamburg, Samba de Sarjeta aus Berlin. Fünf DJs spielen von 18 Uhr bis Mitternacht Samba, Pagode, Forró, Funk Brasileiro und Baile Funk.
Parallel zum Foodmarkt läuft ein Designmarkt mit Diaspora-Künstler:innen aus Berlin — Mode, Schmuck, Druckgrafik, kleine Verlage. Das Festival versteht sich explizit als politisch-soziales Diaspora-Event, nicht als touristisches Brasilien-Klischee. Der ermäßigte Eintritt (7 €) macht das Festival zugänglich; die kommunitäre Atmosphäre ist sein Markenzeichen.
Am 25. April 2026 wird das MAAYA Berlin von 12 bis 22 Uhr zum brasilianischen Mikrokosmos. Sechs kuratierte Foodstände bringen Feijoada, Pastel, Coxinha, Churrasco und Bahia-Spezialitäten auf das RAW-Gelände — komplettiert durch Caipirinha, Guaraná und brasilianische Craft-Biere. Auf der Bühne wechseln sich drei Live-Bands ab: AfroPop aus Rio, Emersound aus Hamburg und Samba de Sarjeta aus Berlin. Dazu DJ-Sets von Samba und Pagode am Nachmittag, Forró und Baile Funk am späten Abend. Parallel öffnet ein Designmarkt mit Berliner Diaspora-Künstler:innen.
Eintritt 7 €. Vorverkauf über rausgegangen.de. Foodstände separat bezahlen.
S-Bahn S3, S5, S7, S75 Warschauer Straße (5 Min. Fußweg). U-Bahn U1, U3 Warschauer Straße. Tram M10. Das RAW-Gelände ist eines der bestens ÖPNV-angeschlossenen Veranstaltungsareale Berlins.
Eintritt: 7 € pro Person. Vorverkauf über rausgegangen.de. Foodstände bar und teilweise per EC-Karte.
Kommen ab 12 Uhr fürs Essen, ab 18 Uhr für die Konzerte und DJs. Wer in der Diaspora-Community Anschluss sucht: das Maloca-Kollektiv organisiert mehrere Veranstaltungen pro Jahr, oft am gleichen Ort.
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MAAYA Berlin (RAW-Gelände)
Revaler Straße 99, 10245 Berlin