21. Auflage – Europas ältestes Trash-Film-Festival in der kleinen bühne 70
Das Phantastische Trashfilm-Festival Kassel – auf der offiziellen Website nur „Der phantastische Trashfilm“ – ist seit 2004 die feste Plattform für eine ganz spezifische Sorte Film: kurze, abseitige, mit minimalem Budget aber maximaler Kreativität gedrehte Genrebeiträge aus Horror, Sci-Fi, Comedy, Fantasy und Thriller. Mit der 21. Auflage 2026 ist es nach Selbstaussage Europas ältestes kontinuierlich laufendes Trash-Film-Festival.
Der Begriff „Trash“ ist hier kein Werturteil. Er beschreibt eine Film-Kategorie zwischen B-Movie, Indie-Horror, Splatter-Comedy und experimentellem Genrekino – Filme, die mit klaren Genre-Codes spielen, oft selbstironisch, manchmal absurd, gelegentlich verstörend. Das Festival programmiert pro Auflage rund 42 Filme, alle mit einer Laufzeit von maximal 30 Minuten, eingereicht weltweit über FilmFreeway.
Spielort ist die kleine bühne 70 in der Jordanstraße 11 in Kassel-Mitte – ein intimes Theater mit etwa 70 Plätzen, Eingang durch das Theaterstübchen. Diese Kulisse macht den Charme aus: kein Multiplex, sondern eine kleine Bühne, auf der die Filme zwischen Theater-Vorhang und Kostüm-Lager laufen. Genau das passt zum Genre.
Der Festival-Auftakt ist traditionell der Creepy Thursday: ein Abend voller Horror- und Grusel-Filme aus der Festival-Einreichung, kuratiert nach Intensität. Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr. Wer Horror in seiner ganzen Bandbreite – von atmosphärisch bis splatter, von Found-Footage bis Body-Horror – erleben will, kommt am Donnerstag.
Am Freitag und Samstag läuft der internationale Publikums-Wettbewerb mit deutschen und internationalen Filmen aus allen Genres. Einlass 18 Uhr, Beginn 19 Uhr. Das Publikum stimmt am Ende ab; zwei Publikumspreise werden vergeben – einer für den besten deutschen und einer für den besten internationalen Film. Die Filmemacher und das Publikum vernetzen sich an Info-Tischen und in den Pausen direkt.
Kassel mit seiner alternativen Kulturszene rund um Schlachthof, Sandershaus und der documenta-Identität ist ein passender Standort für ein solches Festival: keine cineastische Großmetropole wie Berlin, aber mit treuem Publikum und genug studentischer Indie-Community, um ein Nischenfestival 21 Jahre durchzutragen.
Dreitägiges Genre-Festival mit Schwerpunkt Horror, Sci-Fi, Fantasy, Comedy und Thriller. Filme bis 30 Minuten, eingereicht weltweit über FilmFreeway. Einreichungsfenster für 2026 ist bereits geschlossen. Die Filmliste wird kurz vor Festivalstart auf trashfilmfest-kassel.de veröffentlicht.
Festivalpass 29 €, ermäßigt (Studierende, Schüler:innen, Rentner:innen) 25 €. Einzelticket pro Festivaltag 15 €, ermäßigt 12 €. Tickets über die Website oder Abendkasse.
Mit der Tram: Linie 1, 3 oder 4 bis Königsplatz oder Friedrichsplatz, von dort 5 Minuten zu Fuß zur Jordanstraße 11. Mit der Bahn: Kassel Hbf oder Kassel-Wilhelmshöhe (ICE), dann Tram in die Innenstadt.
Festivalpass 29 € (ermäßigt 25 €). Einzelticket pro Tag 15 € (ermäßigt 12 €). Ermäßigungen für Studierende, Schüler:innen und Rentner:innen. Tickets über die Festival-Website oder Abendkasse.
Horror-Fans: Donnerstagabend „Creepy Thursday“. Wer das Genre-Spektrum kennen will: Festivalpass für alle drei Tage. Vor und nach den Vorstellungen: Bar im Theaterstübchen mit Diskussionsmöglichkeit mit den Filmemacher:innen, die typischerweise vor Ort sind.
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kleine bühne 70 / Cassalla Theater (Eingang Theaterstübchen)
Jordanstraße 11, 34117 Kassel