Sozialkritisches Filmfestival für Schulen, Auszubildende und Jugendliche im kino achteinhalb
Die AK-Filmtage Saarbrücken sind kein klassisches Filmfestival mit Roter-Teppich-Glamour, sondern ein politisch und sozial engagiertes Bildungsformat. Veranstalter ist die Arbeitskammer des Saarlandes, die Interessensvertretung der saarländischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Spielfilme und Dokumentarfilme aus Deutschland, Frankreich und der Großregion, die gesellschaftlich relevante Themen verhandeln.
Anders als kommerzielle Festivals richten sich die AK-Filmtage primär an Schulklassen, Auszubildende und Jugendgruppen. Die Vormittagsvorstellungen um 8:30 und 11:30 Uhr sind kostenlos und werden mit pädagogischem Begleitmaterial sowie Filmgesprächen mit Regisseurinnen, Regisseuren oder Expertinnen flankiert. Schulen und Bildungsträger melden ihre Klassen vorab online an.
Für das allgemeine Publikum sind die Abendvorstellungen um 19 Uhr gegen einen geringen Eintritt von 5 Euro zugänglich — eine bewusste Niedrigschwelligkeit, die die Filme auch für nicht-zahlungskräftige Zielgruppen erreichbar macht. Im Anschluss an die Vorstellungen finden Diskussionen mit eingeladenen Gästen statt.
Die 18. Ausgabe steht unter dem Motto „Wahrnehmen. Verändern. Zusammenhalten" und widmet sich der Frage, wie junge Menschen mit Migrationsbiografie in Deutschland und Frankreich gesellschaftlich wahrgenommen werden und welche Lebensrealitäten sie erleben. Fünf Filme decken Migration, Rassismus, soziale Spaltung und Möglichkeiten des Zusammenhalts ab.
Spielort ist das kino achteinhalb in der Nauwieserstraße 1 in Saarbrücken — das Programmkino der Saarbrücker Innenstadt, das auch im Alltag anspruchsvolle Filme jenseits des Multiplex-Mainstreams zeigt. Der Saal fasst rund 80 Personen, was die Filmgespräche persönlich und intensiv macht.
Die Arbeitskammer des Saarlandes lädt zur 18. Ausgabe der AK-Filmtage Saarbrücken vom 15. bis 19. Juni 2026 ins kino achteinhalb ein. Eröffnet wird das Festival am Montag, 15. Juni, um 17 Uhr mit dem französischen Spielfilm „Souleymans Geschichte".
Im Programm 2026 stehen fünf Filme, die Migration, Rassismus, Radikalisierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Vormittagsvorstellungen um 8:30 und 11:30 Uhr richten sich an Schulklassen, Auszubildende und Jugendgruppen (kostenlos, Anmeldung erforderlich). Abendvorstellungen um 19 Uhr sind offen für alle Erwachsenen.
Programmänderungen vorbehalten. Detail-Programm und Anmeldung über arbeitskammer.de/filmtage2026.
Vormittagsvorstellungen für Schulen und Jugendgruppen kostenlos (Anmeldung erforderlich). Abendvorstellungen für alle: 5 € pro Person.
kino achteinhalb liegt in der Saarbrücker Innenstadt im Nauwieserviertel, etwa 800 Meter vom Hauptbahnhof entfernt. Zu Fuß vom Hauptbahnhof in 10 Minuten erreichbar, mit der Saarbahn (alle Linien) bis Saarbrücken Mitte.
Schulen, Auszubildende und Jugendgruppen melden sich vorab online unter arbeitskammer.de/filmtage2026 für die Vormittagsvorstellungen an. Auch bei kostenfreier Eröffnungsveranstaltung wird eine Anmeldung gewünscht.
Vormittagsvorstellungen für Schulen und Jugendgruppen kostenlos. Abendvorstellungen für Erwachsene 5 €.
Den Vormittag im Nauwieserviertel verbringen — eines der lebendigsten Quartiere Saarbrückens mit Cafés, Kneipen und Buchhandlungen.
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kino achteinhalb
Nauwieserstraße 1, kino achteinhalb, 66111 Saarbrücken