Kunsthandwerk und Töpfermarkt am Merseburger Domplatz im goldenen Oktober
Wer Merseburg kennt, kennt die Raben: An den Dom geknüpft ist die berühmte Sage vom Bischof Thilo von Trotha und dem Raben, der dem Bischof angeblich den Ring stahl. Bis heute leben in einem Käfig im Schlosshof tatsächlich Raben — und der Markt am Merseburger Dom trägt seinen Namen mit Stolz. Der Rabenmarkt findet zweimal jährlich statt: zu Pfingsten als großer Frühjahrsmarkt, und im Oktober als kleinerer, intimerer Herbst-Rabenmarkt. Schauplatz ist der historische Domplatz vor dem mittelalterlichen Merseburger Dom.
Was diesen Markt von vielen Kunsthandwerksmärkten unterscheidet, ist die strenge Aufnahme: Es stellen ausschließlich „hauptberufliche Meister ihres Faches“ aus, das heißt Werkstätten und Betriebe, für die Kunsthandwerk der Hauptberuf ist — keine Hobbybastler. Das schlägt sich in der Qualität nieder: Töpferware in allen Glasuren und Formen, Schmuck aus Silber und Holz, Textilien aus Leinen und Wolle, Holzspielzeug und Küchenutensilien aus Esche und Ahorn. Wer ein hochwertiges Weihnachtsgeschenk sucht, ist hier richtig.
Neben dem Kunsthandwerk präsentieren regionale Produzenten ihre Spezialitäten: Wein aus dem nahen Saale-Unstrut-Anbaugebiet, Käse, Wurst, Liköre. Das Weingut Jens Eckner und das Gastro-Team Huffziger sorgen für die Bewirtung. Live-Musik liefert das Duo Liedfass mit Folk und Liedermachertradition — ein gemütlicher, akustischer Begleiter zum Schlendern durch die Stände.
Merseburg liegt im Saalekreis, nur wenige Kilometer südlich von Halle (Saale), und ist eine der ältesten Bischofsstädte Mitteldeutschlands. Der Dom, das Schloss und die Domklausur bilden ein architektonisches Ensemble von europäischem Rang. Direkt am Domplatz wird gefeiert, die Stadt lässt sich an diesem Wochenende perfekt mit dem Markt verbinden. Kombinieren lässt sich der Besuch mit einer Führung durch den Dom oder durch die Schlossanlage — beides nur wenige Schritte vom Markt entfernt.
Am 24. und 25. Oktober 2026 verwandelt sich der Domplatz von Merseburg zum zwölften Mal in einen Marktplatz für hauptberuflich arbeitendes Kunsthandwerk. Töpferware, Schmuck, Textilien, Holzspielzeug und Küchenutensilien — alles aus eigener Werkstatt, alles mit Qualitätsanspruch. Dazu Saale-Unstrut-Weine, regionale Käseplatten und das Duo Liedfass mit Folkmusik.
Hinweis: Die Standliste der Kunsthandwerker wird im September 2026 auf der offiziellen Website veröffentlicht.
Mit der Bahn bis Merseburg Hbf, dann zu Fuß 10 Minuten zum Domplatz. Mit dem Auto über die B91 oder A38 (Abfahrt Merseburg-Süd). Parkplätze in der Innenstadt und am Schlossgartensalon.
Samstag 10:00–18:00 Uhr / Sonntag 10:00–17:00 Uhr.
Frei. Der Markt finanziert sich über die Standgebühren der Aussteller.
Merseburger Dom (Eintritt regulär), Schloss mit Schlossgarten und die Domklausur sind alle in unmittelbarer Nähe und sehenswert.
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Domplatz Merseburg
Domplatz, 06217 Merseburg
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