Queerfeministisches Festival im Mehrgenerationenhaus Merseburg
„Feministisch fragen, lernen, handeln“ – mit diesem Dreiklang hat das lücken_los Festival in Merseburg seit 2024 einen festen Platz in der queerfeministischen Veranstaltungslandschaft Mitteldeutschlands gefunden. Organisiert vom Merseburger sowas e.V., versammelt das Festival einmal im Jahr Aktivist*innen, Forscher*innen, Künstler*innen und ein interessiertes Publikum im Mehrgenerationenhaus am Roßmarkt – im Herzen der Domstadt, mitten im Landkreis Saalekreis (Sachsen-Anhalt).
Das Programm folgt einem bewährten Konzept: Tagsüber Workshops und Vorträge zu wechselnden Schwerpunkten – queerfeministische Theorie, Selbstverteidigung, Aktivismus, Körperpolitik, kollektive Erinnerungsarbeit, Kunst- und Kulturpraxis. Abends Konzerte, Performances und offene Begegnungsräume. Der Zugang ist niedrigschwellig: Vorwissen ist nicht nötig, das Mehrgenerationenhaus ist barrierefrei, und das Festival versteht sich ausdrücklich als Einladung, nicht als geschlossener Zirkel.
Merseburg ist eine Stadt, in der queere und feministische Räume nicht selbstverständlich existieren. Genau diese Leerstelle adressiert das Festival: Es will Personen marginalisierter Geschlechter als Speakerinnen und Workshopleiterinnen sichtbar machen, lokale Netzwerke stärken und einen Ort schaffen, an dem sich Wissen, Erfahrung und politische Praxis austauschen. Die geographische Lage – wenige Kilometer von Halle (Saale) entfernt, in einer Region zwischen Universitätsstadt und industriellem Umland – ist Teil des Konzepts: Queerfeminismus passiert nicht nur in den Großstädten.
Hinter dem Festival steht der sowas e.V. – ein Merseburger Kulturverein, der sich seit Jahren der queerfeministischen Bildungs- und Begegnungsarbeit verschrieben hat. Das lücken_los Festival ist sein sichtbarstes Projekt, ergänzt durch eine ganzjährige Veranstaltungsreihe mit Lesungen, Filmabenden und Treffen.
Die dritte Festivalausgabe steht unter dem Motto „begegnen – verbinden – bestärken“ und führt das bewährte Konzept fort: Ein Tag, vollgepackt mit Inputs, Mitmachformaten und Austausch zwischen Aktivist*innen, Forscher*innen und Publikum. Geplant sind Workshops zu queerfeministischer Theorie und Praxis, Vorträge externer Speaker*innen, Diskussionsrunden und am Abend Konzerte oder Performances. Das genaue Programm wird im Frühjahr 2026 schrittweise veröffentlicht.
Das detaillierte Programm 2026 wird voraussichtlich im Frühjahr auf der Festivalwebsite und über Facebook (@lueckenlosmer) veröffentlicht. Workshop-Anmeldungen über die Website.
Das Mehrgenerationenhaus liegt zentral am Roßmarkt 2, 06217 Merseburg – wenige Minuten zu Fuß vom Hauptbahnhof Merseburg. Vom Bahnhof Halle (Saale) sind es etwa 15 Minuten mit der S-Bahn (Linie S7). Parkplätze in der Innenstadt – mit dem ÖPNV ist die Anreise jedoch einfacher.
Das Mehrgenerationenhaus ist rollstuhlgerecht zugänglich. Bei besonderen Bedürfnissen empfiehlt sich vorab eine Kontaktaufnahme über die Festivalwebsite.
Solidarisches Preismodell – meist Spendenbasis oder geringe Beiträge. Details auf der Festivalwebsite. Anmeldung für Workshops in der Regel empfohlen.
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Mehrgenerationenhaus Merseburg
Roßmarkt 2, 06217 Merseburg