Seit 1561 — einer der ältesten Jahrmärkte Norddeutschlands in der Eulenspiegelstadt
Mit seinen Anfängen Mitte des 16. Jahrhunderts gehört der Möllner Herbstmarkt zu den ältesten Jahrmärkten Norddeutschlands. Ursprünglich war er ein reiner Handelsmarkt, auf dem Händler aus Lübeck, Lauenburg, Lüneburg und Wismar ihre Waren feilboten. Damals wie heute spielten Unterhaltung und Geselligkeit eine zentrale Rolle: Schon im 16. Jahrhundert waren Gaukler, Jongleure, Schauspieler und Artisten Teil des Markttreibens, und die Stadt traf besondere Sicherheitsvorkehrungen — die Stadttore wurden früher geschlossen, wehrhafte Bürger sorgten tagsüber für Ordnung.
Heute zieht sich der Markt vom Bauhof über die Bergstraße zum Kurpark-Parkplatz und zum Parkplatz der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg und Rossmann. Damit nutzt der Herbstmarkt einen großen Teil der innerstädtischen Verkehrsflächen — was die Möllner Innenstadt für vier Tage zur Festmeile macht. Im Hintergrund: das Eulenspiegelmuseum, die St.-Nicolai-Kirche und der historische Marktplatz.
Das Programm folgt der klassischen norddeutschen Jahrmarkts-Logik: Riesenrad, Autoscooter, Wellenflug, Kinderkarussells, Schießbuden, Losbuden — kombiniert mit dem kulinarischen Stoff, der zum Markt gehört: Mutzen, Röstkartoffeln, Grillspezialitäten, Reibekuchen, gebrannte Mandeln, Glühwein. Über die vier Tage besuchen tausende Menschen aus dem Herzogtum Lauenburg und aus dem Hamburger Umland den Markt.
Eine Besonderheit des Möllner Herbstmarktes sind die zwei verkaufsoffenen Sonntage in der Innenstadt — am Samstag (Reformationstag) und am Sonntag (Allerheiligen-Wochenende). Die Geschäfte öffnen jeweils von 13 bis 18 Uhr, sodass sich Bummeln, Einkaufen und Jahrmarktsbesuch verbinden lassen.
Mölln, die «Eulenspiegelstadt», liegt im Kreis Herzogtum Lauenburg, etwa 30 Kilometer südöstlich von Lübeck. Bekannt ist die mittelalterliche Stadt vor allem als Grabstadt des Till Eulenspiegel, dessen Grabstein an der St.-Nicolai-Kirche zu sehen ist. Der Herbstmarkt ist eines der wichtigsten Stadtfeste des Jahres — neben dem Möllner Weihnachtsmarkt und dem Eulenspiegelfest.
Die Ausgabe 2026 fällt auf das verlängerte Reformations-Wochenende und damit auf einen der besucherstärksten Termine des Möllner Veranstaltungskalenders. Familien aus dem gesamten Herzogtum Lauenburg, dem Lübecker Umland und dem Hamburger Speckgürtel kommen für vier Tage Jahrmarkt in die Eulenspiegelstadt.
Mit dem Auto über die A24 (Abfahrt Talkau) oder A20 (Abfahrt Lübeck) und dann auf der B207. Mit der Bahn bis Mölln (Lauenburg) Bahnhof, von dort 10 Minuten zu Fuß in die Altstadt. Während des Marktes ausgewiesene Parkplätze außerhalb der Altstadt.
Freitag bis Sonntag 14:00–23:00 Uhr, Montag 14:00–22:00 Uhr.
An beiden Wochenendtagen öffnen die Geschäfte der Möllner Innenstadt von 13:00 bis 18:00 Uhr.
Tourismus- und Stadtmarketing Mölln: [email protected] | +49 4542 976510 | moelln-tourismus.de.
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Möllner Altstadt — Bergstraße bis Kurparkplatz
Am Markt 12, 23879 Mölln