Europas größtes queeres Straßenfest — zwei Tage Nollendorfplatz / Motzstraße in Schöneberg
Wenn Mitte Juli die Motzstraße, die Eisenacher Straße und das gesamte Quartier rund um den Nollendorfplatz für den Autoverkehr gesperrt werden und sich auf 20.000 m² Bühnen, Bars, Stände und Tausende Tänzer:innen versammeln, dann läuft Europas größtes queeres Straßenfest. Das Lesbisch-schwule Stadtfest Berlin, im Volksmund Motzstraßenfest genannt, ist seit 1993 das jährliche Großereignis der Berliner LSBTIQ*-Community — und Veranstalter Regenbogenfonds der Schwulen Wirte e.V. hat es zu einer der wichtigsten queeren Manifestationen Europas ausgebaut.
Das Quartier rund um den Nollendorfplatz in Berlin-Schöneberg ist seit den 1920er Jahren das traditionelle Herz queeren Berliner Lebens — Christopher Isherwood lebte hier, das Eldorado war hier ansässig, Marlene Dietrich machte den Bezirk weltberühmt. Heute ist Schöneberg-Nord das Regenbogenviertel: dicht mit Bars, Clubs, Saunas, Buchhandlungen, queerer Infrastruktur. Das Stadtfest macht diesen Charakter einmal im Jahr explosiv erlebbar — Schöneberger:innen, Berliner:innen, internationale Tourist:innen feiern gemeinsam.
Programmatisch ist das Stadtfest in sechs Bühnen und sechs Festival-Welten unterteilt:
Die sechs Festival-Welten umfassen Filmwelt, Politikwelt, Gesundheits- und Wellnesswelt, Sportwelt, FLINTA*-Sichtbarkeit und Fetish-Community.
Das Stadtfest versteht sich ausdrücklich als Antigewalt-Initiative und politische Demonstration. Mit dem Motto 2026 — „Equal Rights for Unequal People — worldwide!" — adressiert die Veranstaltung explizit Mehrfachdiskriminierung und queere Rechte weltweit. Sicherheits- und Awareness-Konzepte sind elementar.
Das Stadtfest läuft eine Woche vor dem Christopher Street Day (CSD) Berlin — und gilt damit als inoffizieller Auftakt der Berliner Pride-Saison. Wer das volle queere Berliner Sommerprogramm erleben möchte, kombiniert Stadtfest, CSD und die zahlreichen Pride-Begleitveranstaltungen.
Zum 32. Mal verwandelt sich das Regenbogenviertel rund um den Nollendorfplatz in Berlin-Schöneberg in das größte queere Straßenfest Europas. Veranstalter Regenbogenfonds der Schwulen Wirte e.V. setzt mit dem Motto „Equal Rights for Unequal People — worldwide!" ein politisches Zeichen für queere Rechte weltweit und Mehrfachdiskriminierung. Sechs Bühnen, sechs Festival-Welten, ca. 500.000 Besucher:innen erwartet.
Kostenlos. Spenden an den Regenbogenfonds willkommen — Erlös unterstützt queere Hilfsprojekte.
U-Bahn U1/U2/U3 Nollendorfplatz (direkt am Festgelände). Vom Hauptbahnhof: U5/U2 bis Wittenbergplatz, dann U1. Wegen der Großveranstaltung ÖPNV stark empfohlen — keine Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe.
Komplett kostenlos. Stände, Bars und Foodtrucks kostenpflichtig. Spenden für den Regenbogenfonds willkommen — Erlös unterstützt queere Hilfsprojekte.
Samstag 11:00–23:00 Uhr, Sonntag 11:00–21:00 Uhr. Bühnen ab 12:00 Uhr.
Awareness-Konzepte und LSBTIQ*-Beratungsstände vor Ort. Bei Diskriminierung oder Übergriffen Awareness-Team kontaktieren.
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Motzstraße, Eisenacher Straße, Fuggerstraße, Kalckreuthstraße rund um den Nollendorfplatz
Motzstraße / Nollendorfplatz, 10777 Berlin