Europas älteste und größte Leder- und Fetisch-Woche rund um den Nollendorfplatz — sechs Tage Partys, Wettbewerbe und Outdoor Fetish Festival
Easter Berlin geht zurück auf die frühen 1970er Jahre, als sich in West-Berlin die Leather- und Fetisch-Szene rund um die Schwulen-Kieze in Schöneberg etablierte. 1973 fand der erste informelle „Easter Run" statt — daraus wurde im Laufe der Jahrzehnte das heutige Easter Berlin, eines der traditionsreichsten LGBTQ+-Events der Stadt. Veranstalter ist der Berlin Leder und Fetisch e.V. (BLF), ein gemeinnütziger Verein, der seit Jahrzehnten die Berliner Leder-Community vernetzt.
Easter Berlin lebt vom Wechselspiel zwischen Kiez-Verbundenheit und internationalem Anspruch. Ein großer Teil der Besucherinnen und Besucher reist aus ganz Europa, den USA und Australien an — Hotels in Schöneberg und Tiergarten sind seit Monaten ausgebucht. Vor Ort jedoch bleibt die Atmosphäre intim: viele Locations sind kleine Bars und Clubs, in denen sich Stammgäste und Erstbesucher mischen.
Das Festival findet ausnahmslos im sogenannten Regenbogenkiez rund um den Nollendorfplatz im Bezirk Tempelhof-Schöneberg statt — Berlin's historisches schwules Viertel. Die Motzstraße, Fuggerstraße und Eisenacher Straße sind seit den 1920er Jahren queer geprägt; das Schwule Museum, die Gedenktafel für Christopher Isherwood und Dutzende Bars und Clubs befinden sich im selben Quartier. Während Easter Berlin ist der gesamte Kiez Festivalgebiet: Eisenacher Straße, Welserstraße, Kalckreuthstraße sind voll von Besuchern, Fahnen und Outfit-Statements.
Easter Berlin richtet sich an die schwule, bi-, trans- und queere Leder- und Fetisch-Community. Das Festival pflegt einen klar definierten Code of Conduct: Konsens, Respekt, Awareness gegenüber Anti-Diskriminierungs-Themen. Erstbesucher sind ausdrücklich willkommen — viele Organisationen veranstalten Einsteiger-Workshops, in denen Neulinge die Szene kennenlernen können.
Die 53. Ausgabe von Easter Berlin läuft vom Dienstag 31. März bis Ostermontag 6. April 2026 im Schöneberger Regenbogenkiez. Veranstalter ist der Berlin Leder und Fetisch e.V. (BLF). Hauptlocations rund um Nollendorfplatz, Motzstraße, Fuggerstraße und Eisenacher Straße sowie ausgewählte Berliner Clubs.
Programm & Tickets · PiG-Party im Metropol · Travelgay — Berlin Leather and Fetish Week
Outdoor Fetish Festival am Nollendorfplatz: Eintritt frei. Einzelne Partys (PiG, Rubber Lust, Sneakfreaxx, Mr.-Fetish-Wahl): Tickets ab ca. 20 €, Wochenpässe und Kombi-Tickets über blf.de verfügbar.
U-Bahn U1/U2/U3/U4 bis Nollendorfplatz, direkt im Festivalgebiet. Vom Hauptbahnhof in ca. 15 Minuten erreichbar. Mit dem Fahrrad: die ganze Schöneberger Innenstadt ist gut radlbar, Fahrradstellplätze ringsum Nollendorfplatz.
Das Outdoor Fetish Festival am Nollendorfplatz (Sa.–Mo. 12–20 Uhr) ist kostenlos. Die einzelnen Partys (PiG, Rubber Lust, Sneakfreaxx, Mr. Fetish Berlin) sind ticketpflichtig — Tickets ab ca. 20 € pro Party, Wochenpässe und Kombi-Tickets verfügbar über blf.de.
Komplettes Programm und Ticketshop auf blf.de/easterberlin. Für die Mr.-Fetish-Berlin-Wahl gibt es eine separate Anmeldephase für Kandidaten.
Strenge Dress Codes auf den Hauptpartys (Leder, Rubber, Sports, Pup etc.). Beim Outdoor-Festival am Nollendorfplatz freier Zugang in jedem Outfit — viele Besucherinnen und Besucher kommen verkleidet, der Kiez ist während Easter Berlin extrem bunt.
Easter Berlin ist ein klar konsensorientiertes Festival. Awareness-Teams sind auf allen Hauptevents präsent, Hilfsangebote stehen rund um die Uhr zur Verfügung.
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Nollendorfplatz / Motzstraße / Fuggerstraße (Schöneberg)
Motzstraße, 10777 Berlin