Klassische Konzertsaison in einem preisgekrönten Konzerthaus im Bayerischen Wald
Das Konzerthaus Blaibach gehört zu den außergewöhnlichsten Konzertsälen der Welt. Seit 2014 erhebt sich der vom Architekten Peter Haimerl entworfene, monolithische und gekippte Kubus mitten aus dem Dorfplatz von Blaibach im Bayerischen Wald. Der weitgehend unterirdische Saal bietet nur rund 200 Plätzen Raum – und zählt dennoch zu den weltweit zehn besten Konzertsälen, in einem Atemzug genannt mit der Elbphilharmonie oder dem Sydney Opera House.
Die Fassade aus rauem Granit bezieht sich unmittelbar auf die Geschichte des Ortes: Mit diesen Steinen wurde in der Region traditionell gemauert, und die Bewohner identifizieren sich stark mit ihnen, da sie bis in die 1960er-Jahre vom Granitabbau lebten. Der Bau wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem BDA-Architekturpreis Nike 2016 und dem Architekturpreis Beton 2017. Die gefalteten Wände und Decken sowie der erstmals in einem Konzertsaal eingesetzte Leichtbeton bestimmen das innovative Akustikkonzept.
Träger des künstlerischen Programms ist Kulturgranit. Die Saison reicht von Mai bis Dezember und versammelt Künstler von Weltrang – darunter Plácido Domingo, Kian Soltani, Barbara Hannigan, Cyprien Katsaris, Yulianna Avdeeva und Elisabeth Leonskaja – sowie Ensembles wie das Zehetmair Quartett, das Collegium Vocale Gent unter Philippe Herreweghe und die Gaechinger Cantorey unter Hans-Christoph Rademann. Auf dem Programm stehen Meisterwerke wie Mendelssohns „Elias", Bartóks „Herzog Blaubarts Burg" und ein Stummfilm „Der Rosenkavalier" mit Live-Musik.
Von Mai bis September finden jeden Montag um 11:00 Uhr Architekturführungen durch das Konzerthaus statt – ein architektonisches Highlight und beliebtes Ziel für Musik- und Kulturinteressierte im Bayerischen Wald.
Blaibach liegt im Landkreis Cham im bayerischen Regierungsbezirk Oberpfalz, mitten im Bayerischen Wald. Dass ein Dorf dieser Größe einen Konzertsaal von Weltrang beherbergt, macht das Konzerthaus zu einem einzigartigen kulturellen Leuchtturm im ländlichen Raum.
Die Saison 2026 des Konzerthauses Blaibach läuft von Mai bis Dezember und versammelt erneut Künstler von Weltrang in dem preisgekrönten Bau von Peter Haimerl.
Zu den Höhepunkten zählen: Barbara Hannigan & Bertrand Chamayou mit Messiaen und Skrjabin (18. Mai), Mari Kodama mit Beethoven (22. Mai), Franziska Hölscher & Stuttgarter Kammerorchester (24. Mai), die Bayerische Staatsoper (19.–21. Juni), Christian Zacharias (24. Juni), der Stummfilm „Der Rosenkavalier" mit Live-Musik (27.–28. Juni), das Sommerfest „Konzerthaus für Alle" (28. Juni), eine Don-Giovanni-Gala (10.–12. Juli) und die Gaechinger Cantorey mit Bach-Kantaten (18.–19. Juli). Im Herbst folgen Mendelssohns „Elias", das Brahms-Requiem sowie Klavier- und Akkordeonkonzerte.
Begleitend finden von Mai bis September jeden Montag um 11 Uhr Architekturführungen statt.
Ticketpreise variieren je nach Konzert. Buchung über kulturgranit.de, telefonisch (+49 9941 9495065) oder per E-Mail ([email protected]). Bei nur rund 200 Plätzen sind viele Konzerte schnell ausverkauft – frühzeitige Buchung empfohlen.
Mit dem Auto über die A3 / B85 Richtung Cham bzw. Bad Kötzting bis Blaibach. Mit der Bahn bis Blaibach (Bahnstrecke Cham–Lam), das Konzerthaus liegt am Dorfplatz.
Saison Mai bis Dezember 2026. Tickets über kulturgranit.de, telefonisch unter +49 9941 9495065 oder per E-Mail an [email protected]. Einzelne Konzerte sind häufig schnell ausverkauft.
Mai bis September jeden Montag um 11:00 Uhr.
Aufgrund der geringen Saalkapazität von rund 200 Plätzen frühzeitig buchen.
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