Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt bei Kerzenschein auf der Kirkeler Burg
Wenige Weihnachtsmärkte im Saarland haben einen so eindrucksvollen Schauplatz wie die Kirkeler Burgweynacht. Die mächtige Burgruine auf dem Burgfelsen über dem Ortskern von Kirkel im Saarpfalz-Kreis wird einmal im Jahr zur Bühne eines konsequent mittelalterlich gehaltenen Adventsmarktes. Kein elektrisches Lichtermeer, keine eingespielte Schlagermusik — stattdessen Kerzen, Fackeln, schwedische Feuer und Live-Musik mit Flöte, Laute und Trommel.
Der Förderkreis Kirkeler Burg e.V., der die Veranstaltung organisiert, legt Wert darauf, das historische Ambiente nicht durch moderne Beleuchtung zu zerstören. „Lichtertechnik nur dort, wo unbedingt nötig" lautet das Prinzip. So entsteht eine stimmungsvolle, fast meditative Adventswelt, die sich von den großen Stadt-Weihnachtsmärkten der Region wohltuend abhebt.
Rund um den Burghof verteilen sich Stände mit Kunsthandwerk, mittelalterlich anmutenden Produkten, Räucherwaren und Weihnachtsdekoration. Eine liebevoll gestaltete Krippenausstellung erzählt die Weihnachtsgeschichte, der Turmtrompeter bläst zur Stunde vom Bergfried, und an beiden Tagen besucht der heilige Nikolaus um 17 Uhr die Kinder am Fuß der Burg.
Geschmacklich präsentiert sich die Burgweynacht ebenfalls historisch inspiriert: Flammkuchen aus dem mittelalterlichen Steinofen, Met (Honigwein), Glühwein, hausgemachte Reibekuchen, Kastaniensuppe, Waffeln und Crêpes. Die berühmte Feuerzangenbowle wird abends serviert, ebenso warme Eintöpfe.
Während der Burgweynacht ist auch das Museum in der Burg geöffnet, das die Geschichte der Reichsburg seit dem 12. Jahrhundert erzählt. Der Eintrittspreis von 2 Euro fließt direkt in die laufenden Brunnen-Grabungen und den Erhalt der Anlage.
Nach pandemiebedingten Ausfällen kehrte die Burgweynacht 2025 mit der 20. Ausgabe zurück. 2026 folgt das 19. inhaltliche Jahr (Zählung erfolgt nach durchgeführten Editionen) — ein klares Signal, dass die Bürgerinitiative das Erbe der Ruine weiterhin lebendig hält.
Für die 19. Auflage am dritten Adventswochenende 2026 setzt der Förderkreis Kirkeler Burg auf das bewährte Konzept: kein elektrisches Lichtermeer, keine Lautsprecherbeschallung, sondern Kerzen, schwedische Feuer und Live-Musik. Geöffnet ist die Burg am Samstag von 14 bis 23 Uhr, am Sonntag von 11 bis 19 Uhr.
Der Eintritt von 2 Euro kommt vollständig der Burgsanierung zugute. Das Burgmuseum bleibt geöffnet, der Turmtrompeter bläst stündlich vom Bergfried, und der Nikolaus besucht beide Tage um 17 Uhr die Kinder am Fuß der Burg. Das endgültige Detailprogramm mit Bands und Sonderaktionen veröffentlicht der Förderkreis im Laufe des Spätherbsts auf kirkeler-burg.de.
Programmdetails inklusive Bands und Spielleute werden im Spätherbst 2026 auf kirkeler-burg.de aktualisiert.
Eintritt: 2 € pro Erwachsener, Kinder frei. Die Einnahmen fließen in den Erhalt der Burgruine.
Die Burg Kirkel liegt im Saarpfalz-Kreis, etwa 20 km östlich von Saarbrücken und 8 km von Homburg. Mit dem Auto über die A6 (Ausfahrt Homburg/Einöd) oder A8 (Ausfahrt Kirkel). Mit der S-Bahn S1 von Saarbrücken oder Homburg bis Kirkel, von dort 10 Minuten Fußweg bergauf zur Burg.
2 € pro Erwachsener (Beitrag zum Erhalt der Burg). Kinder frei.
Samstag: 14:00 bis 23:00 Uhr / Sonntag: 11:00 bis 19:00 Uhr.
Hotels in Homburg, Kirkel und St. Ingbert. Reizvoll auch ein Aufenthalt im Bliesgau-Biosphärenreservat ein paar Kilometer weiter südlich.
Festes Schuhwerk anziehen — das Kopfsteinpflaster und die unebenen Burgwege sind nach Einbruch der Dunkelheit anspruchsvoll.
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Kirkeler Burg
Burg Kirkel, 66459 Kirkel