Traditionelle Oberpfälzer Kirchweih seit 1460 im Hirschbachtal
Die Hirschbacher Kirwa ist eine der ältesten urkundlich belegten Kirchweihfeste der Oberpfalz. Die erste Erwähnung stammt aus dem Jahr 1460 – seither feiert das Hirschbachtal alljährlich rund um Mariä Himmelfahrt (15. August) seine Pfarrkirchweih. Träger ist heute der Hirschbacher Kirwaverein e.V., eingebettet in das dichte Vereinsleben der Gemeinde Hirschbach in der Verwaltungsgemeinschaft Königstein, Landkreis Amberg-Sulzbach.
Wie bei vielen fränkisch-oberpfälzischen Kirwas tragen junge Paare das Fest: die Kirwaboum in schwarz-weißem Kirwagewand, die Kirwamoila mit Kirwatuch und Dirndl. Höhepunkt ist das Tanzen rund um den geschmückten Kirwabaum, der zuvor im Wald geschlagen, von Hand auf den Festplatz transportiert und unter Musik aufgestellt wird. Traditionelle Kirwalieder, das »Wer hat Kirwa?«-Spiel und der Auftakt mit der berühmten Vuglsuppn – einer kräftigen Brühe – gehören zum festen Programm.
Das Festwochenende erstreckt sich klassisch über Donnerstag bis Montag rund um den 15. August. Am Donnerstagabend wird die Kirwa mit der Vuglsuppn eröffnet, am Freitag und Samstag spielen Live-Bands im Festzelt, am Sonntag folgen Festgottesdienst und der große Festzug, am Montag der Frühschoppen und die Verlosung der »Kirwamoila« und »Kirwaboum« – ein typisches Element nordbayerischer Kirwabräuche, bei dem die Paare ausgelost werden.
Hirschbach ist über die Region hinaus für seine Felslandschaft am Rand der Hirschbacher Schweiz bekannt – ein Kletterparadies mit markanten Jurafelsen und Wandermöglichkeiten. Die Kirwa nutzt diese Kulisse und holt jedes Jahr zahlreiche Gäste aus dem gesamten Landkreis Amberg-Sulzbach und der Nürnberger Region ins Tal.
Mit ihrer langen Geschichte ist die Hirschbacher Kirwa Brauchtum, Treffpunkt und Generationenfest zugleich. Das Fränkische-Kirchweih-Portal führt sie als feste Größe im Kirwakalender der Oberpfalz – ein Ankerpunkt für alle, die Volkskultur, gelebtes Vereinsleben und Oberpfälzer Tradition in einem authentischen Rahmen erleben wollen.
Die Hirschbacher Kirwa folgt seit Jahrhunderten dem Rhythmus rund um Mariä Himmelfahrt. Für 2026 ergibt sich daraus voraussichtlich der Zeitraum 13.–17. August, in Anlehnung an die Vorjahre (2025: 14.–18. August). Träger ist der Hirschbacher Kirwaverein e.V., mit Unterstützung der Ortsvereine.
Den Auftakt am Donnerstagabend bildet traditionell die Vuglsuppn. Es folgen Festabende mit Live-Musik, am Sonntag der Festgottesdienst und der Festzug der Vereine durchs Dorf, am Montag der Frühschoppen mit der berühmten Auslosung der Kirwamoila und Kirwaboum. Das genaue Programm mit Uhrzeiten und Bands gibt der Kirwaverein über seine Facebook-Seite bekannt.
Bands und Uhrzeiten werden vom Hirschbacher Kirwaverein e.V. vor dem Fest auf seinen Social-Media-Kanälen veröffentlicht.
Hirschbach liegt etwa 35 km östlich von Nürnberg und 20 km nordwestlich von Amberg. Anfahrt über die B 14 (Sulzbach-Rosenberg) und weiter über Königstein. Vor Ort sind Festparkplätze ausgeschildert; öffentliche Anreise bis Sulzbach-Rosenberg, von dort Bus oder Taxi.
Eintritt zum Festzelt am Wochenende oft frei oder über geringe Tagespauschale (Details kündigt der Kirwaverein über seine Facebook-Seite an). Speisen und Getränke gegen Bezahlung; traditionelle Vuglsuppn, Bratwürste, Schnitzel und Kirwakuchen.
Pensionen und Ferienwohnungen in Hirschbach, weiteres Angebot in Königstein, Sulzbach-Rosenberg und Amberg.
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Festplatz Hirschbach
Festplatz, 92275 Hirschbach (VG Königstein, Landkreis Amberg-Sulzbach), 92275 Hirschbach