Traditionelle fränkische Kirwa am dritten Juliwochenende
Die Veldner Kirwa ist eines der lebendigsten Beispiele für die fränkische Kirchweih-Tradition (Kirwa, Kerwa, Kerb). Anders als die bayerische Wiesn ist die Kirwa stärker dörflich-lokal verankert — getragen von einem Kirwa-Verein junger Burschen und Madli, die das Fest organisieren, die Tracht tragen und das traditionelle Tanz- und Brauchtumsritual aufführen. In Velden übernimmt der Kirwaboum Velden e.V. diese Rolle.
Eröffnet wird das Fest am Freitagabend mit dem Aufstellen des Kirwabaums auf dem Marktplatz — einer hohen, geschmückten Fichte mit bunten Bändern und Wappen. Es folgen das festliche Einläuten, Bieranstich und der erste Tanzabend. Am Samstag und Sonntag stehen Frühschoppen, Festumzüge, Trachtenwettbewerbe und der traditionelle Kirwa-Tanz der Burschen und Madli im Mittelpunkt. Am Montag — dem «Schoorbomtag» — wird der Kirwabaum wieder umgehauen und die Kirwa offiziell beendet.
Velden ist eine kleine Stadt mit etwa 1 600 Einwohnern im Landkreis Nürnberger Land in Mittelfranken (Bundesland Bayern). Sie liegt im malerischen Pegnitztal, dort wo die Pegnitz aus dem fränkischen Jura in Richtung Nürnberg fließt. Das historische Marktbild mit Fachwerkhäusern und der ehemaligen Burganlage bildet einen idealen Rahmen für die Kirwa. Velden gehört zum Kulturraum der Fränkischen Schweiz und Hersbrucker Alb.
Der Verein Kirwaboum Velden e.V. ist Träger des Fests. Seine Mitglieder — junge Männer aus Velden und den umliegenden Ortschaften — pflegen Trachten, Tänze und Brauchtum. Pro Jahr wird ein neuer Kirwa-Vater bestimmt, der das Fest anführt. Der Verein ist Teil des überregionalen Netzwerks der fränkischen Kirchweihen und veröffentlicht regelmäßig Auftritte und Videos zu Trachten und Tanz auf Facebook und Instagram.
Die 2026er Veldner Kirwa folgt dem traditionellen Vier-Tage-Rhythmus. Eröffnet wird am Freitag, 17. Juli mit dem festlichen Aufstellen des Kirwabaums auf dem Marktplatz durch die Burschen des Kirwaboum Velden e.V. Anschließend Bieranstich und erster Tanzabend.
Am Wochenende stehen Frühschoppen, Trachtenumzug und der zentrale Kirwa-Tanz der Burschen und Madli im Mittelpunkt. Den Abschluss bildet am Montag das Schoorbomtag-Ritual mit dem Umhauen des Kirwabaums — symbolisches Ende der Kirwa für ein weiteres Jahr.
Eintritt frei. Bier, Speisen und Veranstaltungen werden vor Ort bezahlt.
Mit der Bahn bis Velden (DB-Strecke Nürnberg–Bayreuth/Hof). Mit dem Auto über A9 (Anschlussstelle Hormersdorf/Schnaittach) und Bundesstraße B14. Innenstadt während der Kirwa teilweise gesperrt — Parkplätze am Ortsrand.
Eintritt frei. Bier, Speisen und Veranstaltungen werden vor Ort bezahlt.
Beste Erlebnisse beim Tanzabend am Samstag und beim Kirwa-Sonntag mit Umzug. Trachten sind erwünscht, aber kein Muss.
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Marktplatz und Festplatz Velden
Marktplatz, 91235 Velden