Eine Heavy-Music-Odyssee im Bremer Schlachthof
Wenn das Hellseatic Festival den Bremer Schlachthof übernimmt, geht es nicht um schnelle Riffs und große Gesten, sondern um Intensität, Dichte und Hingabe. Das von Bremer Musikerinnen und Musikern ins Leben gerufene Festival kuratiert sein Programm bewusst eng: dunkle, atmosphärische und avantgardistische Klänge mit einer gewissen Härte, die sich keiner Schublade fügen. Post-Metal trifft auf Drone, Sludge auf Black Metal, Doom auf experimentelle Geräuschkunst — eine Heavy-Music-Odyssee, die ihren Namen verdient.
Hellseatic versteht sich ausdrücklich als Gegenentwurf zum klassischen Metal-Festival. Im Mittelpunkt steht die Idee, einen Raum zu schaffen, in dem Musik, Ästhetik und Überzeugung gemeinsam schwingen. Toleranz und Solidarität sind keine Worthülsen, sondern Programm: gestaffelte Ticketmodelle, Solidaritäts- und Beteiligungstickets sorgen dafür, dass möglichst niemand aus finanziellen Gründen draußen bleiben muss. Diese Haltung zieht ein Publikum an, das Offenheit und Kompromisslosigkeit gleichermaßen schätzt.
Das Kulturzentrum Schlachthof im Stadtteil Findorff ist mit seinem Backsteincharme und dem markanten Wasserturm einer der atmosphärischsten Veranstaltungsorte Bremens. Die rauen Industrieräume verstärken die physische Wucht der Musik — hier wird Lautstärke zum Erlebnis, das man im Brustkorb spürt. Über zwei Tage bringt Hellseatic rund zwei Dutzend Acts auf die Bühne, darunter international beachtete Namen wie Crippled Black Phoenix, Author & Punisher, Psychonaut und Temple Fang neben Bremer und norddeutschen Vertretern der Szene.
Wer die laute, dunkle und experimentelle Seite der Hansestadt entdecken will, findet im Hellseatic ein Festival, das künstlerische Integrität über Mainstream-Konventionen stellt — getragen von einer Gemeinschaft, die Musik als gemeinsames Erlebnis begreift.
An zwei Festivaltagen, dem 1. und 2. Mai 2026, präsentiert Hellseatic rund zwei Dutzend Bands im Kulturzentrum Schlachthof. Die erste und folgende Bandwellen umfassen Acts wie Crippled Black Phoenix, Author & Punisher, Japanische Kampfhörspiele, Psychonaut, Temple Fang, Eremit, Cranial, Pothamus, Coltaine, Sundance und zahlreiche weitere Vertreter der internationalen und norddeutschen Heavy-Music-Szene. Das Programm wird bewusst dicht und stilübergreifend kuratiert.
Zwei Tage kompromisslose, dunkle und avantgardistische Schwermusik im Kulturzentrum Schlachthof. Einlass/Beginn am Freitag, 1. Mai, um 15:30 Uhr. Gespielt wird auf drei Bühnen: Turbinenhalle (Hauptbühne), Magazinkeller und Magazinboden.
Die vollstaendige Running Order mit Bühnen- und Uhrzeiten je Tag wird über hellseatic.de (Timetable) veroeffentlicht.
Das Kulturzentrum Schlachthof liegt in der Findorffstraße 51 im Stadtteil Findorff, wenige Gehminuten vom Bremer Hauptbahnhof entfernt. Zu Fuß vom Hauptbahnhof in etwa zehn Minuten erreichbar, ideal für eine umweltfreundliche Anreise mit Bahn oder Straßenbahn.
Tickets im Vorverkauf ab rund 70 € zzgl. Gebühren. Es werden zusätzlich Solidaritäts- und Beteiligungstickets angeboten, um die finanzielle Zugangshürde zu senken.
Das Festival findet überwiegend in Innenräumen statt und ist als wetterunabhängiges Indoor-Event konzipiert. Aktuelle Informationen zum Lineup und zu den Tickets unter hellseatic.de.
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Kulturzentrum Schlachthof
Findorffstraße 51, 28215 Bremen