Original bergmännisch im Erzgebirge
Der Freiberger Christmarkt ist seit Jahrzehnten ein fester Begriff weit über das Erzgebirge hinaus. Wer Weihnachten in seiner authentischsten sächsischen Form erleben möchte, kommt nach Freiberg im Landkreis Mittelsachsen – einer Stadt, deren Identität untrennbar mit dem silbernen Reichtum unter dem Boden verknüpft ist. Auf dem mittelalterlichen Obermarkt, eingerahmt vom Dom St. Marien und dem Rathaus, bauen sich rund 95 Holzhütten zu einem stimmungsvollen Ensemble auf.
Im Gegensatz zu den meisten deutschen Weihnachtsmärkten setzt Freiberg konsequent auf seine Bergbautradition. Bergmännische Volkskunst, kunsthandwerklich gefertigte Räuchermänner, Schwibbögen, Nussknacker und Engel aus dem Erzgebirge prägen das Sortiment. Eine neun Meter hohe Erzgebirgspyramide dreht sich im Zentrum des Markts; die Kleine Bergwerksstube lädt Kinder zum Basteln ein.
Das wohl emotionalste Erlebnis des Markts ist die Bergparade im Fackelschein, die jedes Jahr am Nikolaustag stattfindet. Uniformierte Bergleute und Bergmusikkapellen ziehen mit brennenden Fackeln durch die Altstadt – ein lebendiges Stück immaterielles Kulturerbe, das seit 2016 von der UNESCO als solches anerkannt ist. Weitere Höhepunkte sind der Stollenanbiss am ersten Advent, das Bergmännische Fest am dritten Advent sowie Bachs Weihnachtsoratorium im Freiberger Dom.
Über 250 festlich beleuchtete Geschäfte begleiten den Christmarkt in der gesamten Altstadt. An den Adventssonntagen öffnen viele bis 18 Uhr ihre Türen. Die Stadt selbst – mit ihrem von der UNESCO als Welterbe ausgezeichneten Bergbau-Ensemble der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří – verdient eine ausgiebige Erkundung: ein Tagesausflug, der weit über den Markt hinausgeht.
Die Edition 2026 hält an den Traditionen fest, die den Freiberger Christmarkt zu einem der schönsten Deutschlands gemacht haben. Die rund 95 Holzhütten auf dem Obermarkt bieten Erzgebirgisches Kunsthandwerk, regionale Spezialitäten, Glühwein, Stollen und Pfefferkuchen. Eine neun Meter hohe Erzgebirgspyramide dreht sich im Zentrum, die Kleine Bergwerksstube lädt Kinder zum Basteln. An den vier Adventssonntagen sind die Geschäfte der Altstadt bis 18 Uhr geöffnet.
Vollständiges Programm und Ticketinfos zu den Konzerten unter freiberger-christmarkt.de.
Bahn: Direktverbindungen ab Dresden Hbf (ca. 35 Min.) und Chemnitz Hbf (ca. 40 Min.). Vom Bahnhof Freiberg sind es zu Fuß ca. 15 Min. in die Altstadt. Auto: A4 bis Dresden, dann A14/B173.
Der Eintritt zum Christmarkt ist frei.
Verbinde den Marktbesuch mit einer Führung in die historischen Silberbergwerke (z. B. der Lehr- und Forschungsbergwerk «Reiche Zeche») – ein faszinierender Kontrast zum hellen Treiben oberirdisch.
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Obermarkt Freiberg
Obermarkt, 09599 Freiberg