Vier Tage Silberstadt — Bergstadtfest Freiberg vom 25. bis 28. Juni 2026 mit großer Bergparade
Vom 25. bis 28. Juni 2026 verwandelt sich Freiberg in eine vier Tage währende Festmeile. Das Bergstadtfest ist mit etwa 160.000 erwarteten Besuchern eines der größten Stadtfeste Sachsens. Freiberg, im Bundesland Sachsen und im Landkreis Mittelsachsen gelegen, gilt als Wiege des sächsischen Bergbaus: 1168 begann hier mit der Entdeckung silberhaltiger Erze eine 800 Jahre währende Bergbau-Ära, die der Stadt den Beinamen «Silberstadt» einbrachte und die Sächsischen Kurfürsten reich machte. Das Bergstadtfest feiert dieses Erbe in einem riesigen Volksfest, das jährlich Ende Juni stattfindet.
Höhepunkt des Festivals ist die große Bergparade am Sonntagvormittag (28. Juni 2026). Mehr als 750 Teilnehmer in historischen Bergmannsuniformen, Bergmusiker und Trachtengruppen ziehen durch die Altstadt vom Obermarkt zur Bergkirche. Die Uniformen sind sorgfältig gefertigte Repliken der Bergmannskleidung des 18. und 19. Jahrhunderts — schwarze Knappenröcke mit silbernen Knöpfen, Schachthüte mit Kerzenhalter, Bergpicken und Schlägel. Die Bergparade ist nicht Folklore, sondern Ausdruck einer lebendigen Tradition: Viele Teilnehmer gehören Bergbruderschaften an, die sich seit Generationen für die Bewahrung der bergmännischen Kultur einsetzen. Im Anschluss findet die Bergkirchenmesse statt.
Über die vier Tage verteilen sich mehrere Bühnen in der Altstadt — Obermarkt, Untermarkt, Schloßplatz — auf denen Schlager, Pop, Volksmusik, Dixieland und Cover-Rock erklingen. Bekannte Namen aus dem deutschen Schlager- und Volksmusikgenre wechseln sich mit lokalen Bands und Show-Acts ab. Daneben gibt es einen großen historischen Mittelaltermarkt mit handwerklichen Vorführungen, Gauklern und Rittern, ein Weindorf mit sächsischen und überregionalen Weingütern, ein Bierzelt mit lokalem Freiberger Pils und einen Familien- und Kinderpark mit Trampolinen, Kletterwänden und einem Streichelzoo. Die Wahl der Silberstadtkönigin am Samstag und ein großes Höhenfeuerwerk runden die Höhepunkte ab.
Freiberg steht für eine der ältesten und ergiebigsten Bergbauregionen Europas. Die Stadt wurde im Jahr 1168 als Bergstadt gegründet, nachdem unter dem heutigen Stadtgebiet erstmals silberhaltiges Erz gefunden wurde. Die Bergbautradition prägt bis heute das Stadtbild: Die Bergakademie Freiberg ist die älteste noch bestehende Bergbau-Universität der Welt (gegründet 1765), die Altstadt mit ihren spätgotischen Bürgerhäusern und dem Freiberger Dom (mit der weltberühmten Silbermann-Orgel) zählt zum UNESCO-Welterbe «Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří». Das Bergstadtfest schließt das Erbe für ein breites Publikum auf und macht es ohne museale Distanz erlebbar.
Das Bergstadtfest beginnt traditionell am Donnerstagabend mit der offiziellen Eröffnung am Obermarkt durch den Oberbürgermeister, ein Höhenfeuerwerk markiert den Auftakt. Die folgenden drei Tage entfalten sich von 11 Uhr morgens bis tief in die Nacht — Samstag bis 2 Uhr, Sonntag bis 23 Uhr. Eintritt ist auf das gesamte Festgelände frei. Aufgrund des Andrangs empfiehlt sich die Anreise mit Bahn oder dem Bergstadt-Express-Shuttle. Für Familien sind die Vor- und Nachmittage besonders empfehlenswert — abends wird es voller.
Die 800-jährige Bergbautradition Freibergs steht im Mittelpunkt des Bergstadtfestes 2026. Vier Tage lang verwandelt sich die Altstadt der Silberstadt in eine Festmeile mit mehreren Bühnen, Markt, Fahrgeschäften und Trachtenumzügen. Höhepunkt ist die Bergparade am Sonntag, 28. Juni mit rund 750 Teilnehmern in historischen Bergmannsuniformen, gefolgt vom Bergkirchengottesdienst.
Das Festgelände erstreckt sich über Obermarkt, Untermarkt und Schloßplatz mit mehreren Bühnen, einem Weindorf, dem Irish Village und einem großen Mittelaltermarkt. Familien finden im Kinderpark Trampoline, Kletterwand und Streichelzoo. Der Eintritt ist auf das gesamte Gelände frei.
Durchgehend an allen Tagen: Fahrgeschäfte (Riesenrad, Karussell, Achterbahn) im Areal Schloßplatz, Mittelaltermarkt mit handwerklichen Vorführungen, Streichelzoo und Kletterwand im Kinderpark.
Eintritt frei. Freiberger Pils etwa 4,50 €, sächsischer Wein 5 €, Bratwurst 4 €, Flammkuchen 8 €. Fahrgeschäfte 3–6 € pro Fahrt. Parken: Parkhaus Altstadt und Tivoli, Tagesticket ca. 8 €. Mit Deutschland-Ticket oder Kulturhauptstadt-Ticket Nutzung von Bus und Bahn empfohlen.
Donnerstag, 25. Juni — Sonntag, 28. Juni 2026.
Sonntag, 28. Juni 2026, Vormittag, vom Obermarkt zur Bergkirche.
Samstag 11 — 2 Uhr (Folgetag), Sonntag 11 — 23 Uhr.
Obermarkt, Untermarkt, Schloßplatz, gesamte Altstadt Freiberg, 09599 Freiberg.
Freier Eintritt zum gesamten Festgelände und allen Veranstaltungen.
Mit Bahn ab Dresden Hbf RE 3 nach Freiberg (45 Min.), zu Fuß 10 Min. zur Altstadt. Bergstadt-Express-Shuttle zwischen Brand-Erbisdorf und Freiberg. Auto über A 4, Ausfahrt Siebenlehn, dann B 101 nach Freiberg. Parkmöglichkeiten Parkhäuser Altstadt und Tivoli; das Sparkassen-Parkhaus ist während des Festes geschlossen. Pyrotechnik und offenes Feuer auf dem Festgelände sind verboten.
Stadt Freiberg in Zusammenarbeit mit den Bergbruderschaften und der Stadtwerke Freiberg.
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Obermarkt und Altstadt Freiberg
Obermarkt, 09599 Freiberg