Umberto Ecos Mittelalterkrimi als Open-Air-Theaterstück in der romanischen Stiftskirche
Die Rückkehr von „Der Name der Rose” in die Stiftskirche St. Servatii ist eine kleine Sensation der mitteldeutschen Theaterlandschaft. Umberto Ecos Roman von 1980 spielt in einer fiktiven Benediktinerabtei im Jahr 1327 – Stiftskirche St. Servatii in Quedlinburg ist zwar nicht benediktinisch, aber als romanische Kirche aus dem 11.-12. Jahrhundert eine Kulisse, die dem Stoff atmosphärisch näher kommt als jede Theaterbühne der Welt.
Die szenische Bearbeitung von Claus J. Frankl, basierend auf der deutschen Übersetzung Burkhardt Kroebers, bearbeitet von Rosmarie Vogtenhuber-Freitag, wird vom Harztheater (Halberstadt/Quedlinburg) produziert. Stefan Werner Dick übernimmt die Rolle des Franziskanermönchs William von Baskerville, der mit seinem Schüler Adson von Melk eine mysteriöse Mordserie in einer abgelegenen Abtei aufklärt. Eric Eisenach spielt den Inquisitor Bernardo Gui, Julia Siebenschuh den Salvatore.
Was die Aufführungen außergewöhnlich macht, ist nicht nur die Architektur. Die Akustik der romanischen Stiftskirche, das Licht der Kerzen, die Nebel-Effekte – alles addiert sich zu einer Theatererfahrung, die in einem normalen Schauspielhaus so nicht möglich wäre. Wer das Original-Setting noch nicht kennt, plant am besten einen Tagesausflug in die UNESCO-Welterbe-Altstadt von Quedlinburg ein.
Quedlinburg liegt im Landkreis Harz, am nordöstlichen Rand des Harzes, im Bundesland Sachsen-Anhalt. Die Stiftskirche St. Servatii auf dem Schloßberg gehört zum UNESCO-Welterbe und zur Straße der Romanik. Sie wird das ganze Jahr über für Konzerte und besondere Veranstaltungen geöffnet – „Der Name der Rose” ist das aufwendigste und längste dieser Formate.
Die Wiederaufnahme von „Der Name der Rose” 2026 setzt eine erfolgreiche Reihe fort. Ecos Roman wird in der romanischen Stiftskirche St. Servatii inszeniert – ein Raum, der dem Stoff atmosphärisch zur Hand geht. Die Inszenierung hat sich in den vergangenen Spielzeiten als Publikumserfolg etabliert.
Mit der Bahn: HEX nach Quedlinburg, vom Bahnhof 15 Gehminuten zum Schloßberg.
Mit dem Auto: B6 Richtung Quedlinburg. Parken in den Parkhäusern der Altstadt – Schloßberg selbst ist nur zu Fuß erreichbar.
Theaterkassen Halberstadt und Quedlinburg, online über harztheater.de und über das Welterbe-Quedlinburg-Buchungssystem (kombinierbar mit Hotelübernachtung).
Beginn 20:00 Uhr. Dauer rund 3 Stunden inkl. Pause. In der Stiftskirche wird es kühl – warme Kleidung mitbringen oder Decke ausleihen. Eingang über Schloßberg-Portal.
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Stiftskirche St. Servatii
Schloßberg 1, 06484 Quedlinburg