Berlins großes Pride-Wochenende für Vielfalt und Demokratie
Der Christopher Street Day Berlin – häufig auch als Berlin Pride bezeichnet – ist die größte und politisch aufgeladenste LGBTQIA+-Demonstration in Deutschland. Er erinnert seit 1979 an den Stonewall-Aufstand vom 28. Juni 1969 in New York und verbindet Demo, Parade und Festival zu einem mehrstündigen Ereignis durch das Herz Berlins. Veranstalter ist der Berliner CSD e.V., das Wochenende ist Teil des Pride Month Berlin (26. Juni bis 27. Juli 2026).
2026 macht der Berliner CSD einen historischen Schritt: Erstmals seit der Gründung 1979 wird der CSD über zwei Tage gefeiert. Anlass ist die Berliner Abgeordnetenhauswahl 2026. Mit der Kampagne „HALTUNG IST HOT“ ruft der Berliner CSD e.V. Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Stadtgesellschaft auf, gegen den Backlash gegen LGBTQIA+-Rechte aufzustehen.
Die Demo-Parade am Samstag, 25. Juli 2026 startet um 12 Uhr an der Leipziger Straße/Spittelmarkt in Berlin-Mitte, zieht über Potsdamer Platz, Nollendorfplatz (das historische queere Herz Berlins in Schöneberg) und Klingelhöferstraße zurück zum Brandenburger Tor in Mitte. Auf der Strecke fahren rund 80 Trucks mit Bühnen, dazwischen Hunderte Fußgruppen.
Den Abschluss bildet das Pride Village auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor mit Bühne, Reden, Konzerten und politischen Beiträgen. Über 500.000 Teilnehmende werden erwartet – damit ist der Berlin Pride neben München, Köln, Madrid und Amsterdam einer der größten Pride-Events Europas.
Der CSD 2026 setzt thematisch Schwerpunkte rund um:
Berlin Pride 2026 markiert einen historischen Bruch: Zum ersten Mal seit 1979 wird der CSD über zwei aufeinanderfolgende Tage gefeiert. Mit dem Motto „HALTUNG IST HOT“ reagiert der Berliner CSD e.V. auf die Berliner Abgeordnetenhauswahl 2026 und die internationale Welle anti-queerer Politik.
Am Vorabend versammelt sich das Pride-Publikum am Brandenburger Tor. Erstmals werden dort drei Bühnen aufgebaut, auf denen von 18 bis 23 Uhr ein dichtes Programm aus Musik, Performances und politischen Beiträgen läuft.
Am Samstag startet die große CSD-Demo um 12 Uhr an der Leipziger Straße/Spittelmarkt. Über mehrere Stunden zieht der Demonstrationszug mit Trucks, Bühnen und Hunderten Fußgruppen durch Berlin-Mitte und Schöneberg bis zur Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor.
Anmeldungen für Fußgruppen, Trucks, Bühnenprogramm und Stände über csd-berlin.de.
Für die Parade: U-Bahn U2 Spittelmarkt (Start), U2 Mohrenstraße oder Brandenburger Tor; S-Bahn S1, S2, S25, S26 Brandenburger Tor. Frühes Anreisen empfohlen.
Parade und Demo-Teilnahme kostenfrei. Offizielle Hauptparty „House of Pride Berlin“ ticketpflichtig.
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Brandenburger Tor, Leipziger Straße, Schöneberg (Parade-Route)
Pariser Platz / Brandenburger Tor, 10117 Berlin