Berlins große Pride-Parade – 2026 erstmals zweitägig, mit Kundgebung am Brandenburger Tor und rund einer Million Teilnehmer:innen
Der Christopher Street Day erinnert an die Stonewall-Aufstände in New York 1969 – den Aufstand schwuler, lesbischer und trans Personen gegen eine Polizeirazzia in der Christopher Street. In Berlin gehen seit dem 30. Juni 1979 jedes Jahr Menschen auf die Straße. Damals waren es 450, heute ist es eine Million.
2026 vergrößert der Berliner CSD e.V. das Format. Statt eines einzigen Paradetags gibt es zwei Programmschwerpunkte: Am Freitag, 24. Juli, eine sechsstündige Kundgebung am Brandenburger Tor (18–23 Uhr) mit politischen Reden, queeren Performances und Musik. Am Samstag, 25. Juli, startet die eigentliche Parade ab 12 Uhr an der Ecke Leipziger Straße/Spittelmarkt.
Die Parade führt von Leipziger Straße über Potsdamer Platz, Bülowstraße und Nollendorfplatz – das historische queere Schöneberg, in dem schon Christopher Isherwood seine "Berlin Stories" ansiedelte – weiter zur Siegessäule und endet auf der Straße des 17. Juni vor dem Brandenburger Tor mit einer großen Abschlusskundgebung. Mehrere Stunden Wagenparade, Hunderte Trucks, Musik aus allen erdenklichen Lautsprecheranlagen.
Der CSD bleibt politisch. Das Motto 2026 verweist auf den Rechtsruck in Deutschland, auf wachsende Übergriffe gegen queere Menschen und auf den Anspruch, sichtbar Position zu beziehen. Auf den Lautsprecherwagen werden Forderungen formuliert: gegen Hasskriminalität, für gleichgeschlechtliche Familienrechte, gegen die Streichung des Selbstbestimmungsgesetzes, für Asylrecht für queere Geflüchtete.
Während des Pride Month im Juli füllen sich Schöneberg, Friedrichshain-Kreuzberg und Mitte mit Events: Pride Weeks, Drag-Brunchs, Filmnächte, Bootsparade auf der Spree (CSD auf der Spree). Der Hauptcsd am 25. Juli ist der sichtbarste Tag – freier Eintritt, alle willkommen.
Die 48. Ausgabe des Berliner Christopher Street Day wechselt 2026 das Format. Erstmals zweitägig, beginnt der CSD am Freitag, 24. Juli, mit einer Kundgebung am Brandenburger Tor. Sechs Stunden Reden, Musik, queere Performances und politische Statements – ein Auftakt, der dem politischen Charakter des Tages mehr Raum gibt als die reine Parade.
Am Samstag, 25. Juli, startet die Parade um 12 Uhr an der Ecke Leipziger Straße und Spittelmarkt. Die Route führt durch das historisch queere Schöneberg (Bülowstraße, Nollendorfplatz) zum Großen Stern und endet auf der Straße des 17. Juni vor dem Brandenburger Tor mit großer Abschlusskundgebung und Live-Acts bis in den Abend.
Genaues Bühnenprogramm und Liste der Trucks wird in den Wochen vor dem CSD auf csd-berlin.de veröffentlicht.
Start Parade Leipziger Straße/Spittelmarkt: U-Bahn U2 Spittelmarkt. Ende Brandenburger Tor: U-Bahn U5/S-Bahn S1/S2/S25 Brandenburger Tor. Auto und Taxi sind im Innenstadtbereich am Paradetag nicht praktikabel.
Freitag 24.07.2026, 18–23 Uhr: Kundgebung Brandenburger Tor. Samstag 25.07.2026, ab 12 Uhr: Parade. Anschließend Bühnenprogramm bis spät in die Nacht.
Frei und für alle offen. Spenden für den Berliner CSD e.V. willkommen.
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Brandenburger Tor + Innenstadt (Parade Leipziger Straße – Brandenburger Tor)
Pariser Platz, 10117 Berlin