Deutschlands wichtigstes Theaterfestival im Haus der Berliner Festspiele
Das Berliner Theatertreffen ist seit seiner Gründung 1964 das Festival, an dem sich der deutschsprachige Theaterbetrieb einmal jährlich misst. Eine unabhängige Jury aus erfahrenen Theaterkritikerinnen und -kritikern bereist über eine Saison hinweg Deutschland, Österreich und die Schweiz und sichtet rund 400 Inszenierungen. Aus diesen wählt sie zehn „bemerkenswerte“ Produktionen aus, die im Mai in Berlin gastieren.
Schauplatz ist das Haus der Berliner Festspiele in der Schaperstraße 24 (Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf). Der modernistische Bau aus den 1960er-Jahren beherbergt mit Großem Haus, Seitenbühne und Foyer mehrere Bühnen, die das Festival parallel bespielen. Die zehn ausgewählten Produktionen werden in der Regel zwei- bis dreimal gezeigt – die Karten sind regelmäßig in wenigen Stunden ausverkauft.
Die Auswahl der Jury umfasst seit Jahren bewusst „alle Formen des Theaters: von Tanz und Puppenspiel über Musiktheater bis zu theatralen Installationen“. Damit ist das Theatertreffen zugleich ein Indikator dafür, wie sich die deutschsprachige Bühnensprache verändert: in Richtung postdramatischer Formen, Performance, Dokumentartheater und zunehmend internationaler Kollaborationen.
Rund um das Hauptprogramm laufen das Camp Theatertreffen (Werkstatt für junge Theatermacher:innen), Lesungen aus dem Stückemarkt mit neuen Theatertexten, Gastspiele, Diskussionen und Preisverleihungen wie der 3sat-Preis. Konzerte, Spätbühnen und Talks im Foyer machen das Haus der Berliner Festspiele in diesen zwei Wochen zu einem Treffpunkt der gesamten Branche.
Die 62. Ausgabe des Berliner Theatertreffens läuft vom 1. bis 17. Mai 2026 im Haus der Berliner Festspiele (Schaperstraße 24, 10719 Berlin). Veranstalter sind die Berliner Festspiele.
Im Mittelpunkt stehen die zehn von der unabhängigen Theaterkritiker-Jury ausgewählten „bemerkenswerten“ Inszenierungen der Spielzeit aus dem deutschsprachigen Raum. Dazu kommen das Camp Theatertreffen, die Lesungen aus dem Stückemarkt, Diskussionen, Preisverleihungen, Gastspiele und Konzerte.
Die genaue Auswahl der zehn Produktionen und das vollständige Festivalprogramm werden traditionell Anfang Februar 2026 in der jährlichen Jury-Pressekonferenz bekannt gegeben. Strukturiert ist das Festival wie folgt:
Das aktuelle Detailprogramm erscheint sukzessive auf berlinerfestspiele.de.
Einzeltickets pro Produktion sowie Festivalpässe sind über die Berliner Festspiele erhältlich. Ermäßigte Karten gibt es für Studierende, Schüler:innen und weitere Gruppen. Detaillierte Tarife werden mit der Programmankündigung veröffentlicht.
U-Bahn U3 oder U9 bis Spichernstraße (etwa 200 m). Buslinien 204, N3, N7X und N9 halten direkt vor der Tür. Mit dem Auto über die Schaperstraße / Hohenzollerndamm – Parkmöglichkeiten in den Nebenstraßen, am Wochenende meist gut.
Ticketverkauf über die Berliner Festspiele. Einzeltickets, Festivalpässe und ermäßigte Karten für Studierende und Schüler:innen. Die zehn Hauptproduktionen sind erfahrungsgemäß sehr schnell ausverkauft – frühzeitige Buchung empfohlen.
Wer das Festival voll erleben will, kombiniert eine Hauptproduktion mit einem Talk im Foyer und einer Lesung aus dem Stückemarkt – so erlebst du auch die Diskussionen und kommenden Stoffe der nächsten Spielzeiten, nicht nur die Klassiker der laufenden Saison.
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Haus der Berliner Festspiele
Schaperstraße 24, 10719 Berlin