Fünf Tage zeitgenössische Kunst in über 100 Berliner Institutionen
Seit 2012 ist Berlin Art Week das jährliche Saisoneröffnungs-Format der Berliner Kunstszene. Konzipiert und koordiniert wird die Woche von Kulturprojekte Berlin im Auftrag der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, mitfinanziert vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Die fünf Tage Anfang September bündeln ein Programm, das im Rest des Jahres dezentral verteilt ist: Berlins über 400 Galerien, die großen Museen, die alternative Off-Szene mit ihren Projekträumen — alle stimmen ihre Eröffnungen und Vernissagen auf das gleiche Wochenende.
Mehrere Berliner Häuser bilden das Rückgrat der Woche. Der Hamburger Bahnhof — Nationalgalerie Gegenwart im Bezirk Mitte zeigt großformatige Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Der Gropius Bau, das traditionsreiche Ausstellungshaus an der Niederkirchnerstraße, dient als Festival-Meeting-Place und Hauptorientierungspunkt — mit Programminformationen, Diskussionen, Performances und Treffpunkt-Atmosphäre. Die Berlinische Galerie in Kreuzberg widmet sich der Berliner Kunst von 1870 bis heute. Das ehemalige Flughafengebäude Tempelhof bietet großformatige Sonderausstellungen.
Den Höhepunkt bildet die Featured Night am Donnerstag (typischerweise von 18 bis 22 Uhr), bei der alle teilnehmenden Galerien und Räume parallel eröffnen — Vernissagen, Performances, Künstlergespräche, Aftershow-Partys. Es ist die Nacht, in der die Berliner Kunstwelt komplett auf den Beinen ist. Der ergänzende Featured Open Call öffnet jedes Jahr für Künstler:innen und Initiativen die Möglichkeit, Teil des kuratierten Programms zu werden.
Berlin Art Week 2026 vom 9. bis 13. September verbindet über 100 Berliner Kunst-Institutionen zu einem koordinierten Programm — Eröffnungen, Vernissagen, Performances, Künstlergespräche, Diskussionsformate. Der Hamburger Bahnhof bleibt das räumliche Zentrum, der Gropius Bau funktioniert als Meeting-Place mit Orientierung und Veranstaltungsprogramm. Die Featured Night am 11. September 2026, von 18 bis 22 Uhr, markiert den Höhepunkt der Woche.
Das vollständige Tagesprogramm 2026 wird von Kulturprojekte Berlin auf berlinartweek.de publiziert. Strukturell ordnet sich die Woche um folgende Schwerpunkte:
Eintritt zu Galerien überwiegend frei. Museen und Sonderausstellungen erheben reguläre Eintrittspreise. Berlin-Art-Week-Pass: gibt Zugang oder Vergünstigung bei mehreren Häusern, Preis und Konditionen über die Festivalseite.
Hauptanlaufpunkt Hamburger Bahnhof, Invalidenstraße 50–51, 10557 Berlin (Bezirk Mitte). S+U Hauptbahnhof oder S-Bahn S5/S7/S75 (Hauptbahnhof). Andere Spielstätten quer durch Mitte, Kreuzberg, Tempelhof — Anreise mit ÖPNV empfohlen.
Die Kunst-Institutionen erheben jeweils ihre eigenen Eintrittspreise. Das Festival selbst bietet einen Berlin-Art-Week-Pass mit Vergünstigungen.
Programm und Karte zu allen Spielstätten auf berlinartweek.de. Featured Night am Donnerstagabend — bequeme Schuhe und ÖPNV-Tageskarte empfehlenswert. Easy-Language und Gebärdensprache-Angebote vorhanden.
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Hamburger Bahnhof und weitere Spielstätten
Invalidenstraße 50-51, 10557 Berlin