Das kölscheste Veedelsfest in der Südstadt
Wenn an einem Septemberwochenende die Severinstraße zwischen Chlodwigplatz und Spielmannsgasse für den Verkehr gesperrt wird, dann ist klar: „Dä längste Desch vun Kölle“ findet wieder statt. Die 44. Auflage am 19. und 20. September 2026 macht die Severinstraße für 27 Stunden zur längsten Festtafel der Stadt — und zur Hochburg des Feierns, wie die Veranstalter selbst formulieren.
Der Name ist Programm: Die rund 1,5 Kilometer lange Severinstraße wird über ihre gesamte Länge zu einer einzigen Festmeile. Stände, Bänke, Tische, Buden — alles aneinandergereiht, sodass die Idee einer „Längsten Tafel“ entsteht, an der das ganze Veedel zusammensitzt. Mit rund 120 Händlern, Vereinen, Handwerkern und Gastronomen ist es eines der dichtesten Straßenfeste Kölns.
Das Severinsviertel ist eines der traditionsreichsten Stadtteile Kölns. Hier liegt die Severinskirche (eine der zwölf romanischen Kirchen Kölns), die Severinstorburg (die größte erhaltene Toranlage der mittelalterlichen Stadtmauer am Chlodwigplatz) und einige der bekanntesten Kölner Brauhäuser und Eckkneipen. Das „Veedelsleben“ wird hier noch gelebt — und „dä längste Desch“ ist sein jährlicher Höhepunkt.
Der Sonntag, 20. September 2026, ist verkaufsoffener Sonntag von 13 bis 18 Uhr — die Severinstraßen-Geschäfte öffnen und ergänzen das Fest. Damit ist „dä längste Desch“ auch der wichtigste Einkaufstag des Severinsviertels.
Die Straßensperrung beginnt Freitagabend ab 19 Uhr und endet Montagmorgen um 5 Uhr. Während der Festzeiten (11 bis 22 Uhr an beiden Tagen) ist die ganze Severinstraße verkehrsfrei, auch Anlieger müssen ihre Fahrzeuge in den Parkhäusern abstellen. Die Veranstalter (eine Veedelsgemeinschaft aus Händlern, Vereinen und IG Severinstraße) koordinieren das mit der Stadt Köln.
Das Severinsstraßenfest gehört zu den ältesten Veedelsfesten Kölns. 1982 erstmals organisiert, hat es sich gegen den allgemeinen Niedergang vieler Straßenfeste behauptet — gerade weil es bewusst traditionell bleibt: nicht gentrifiziert, nicht durchgestylt, sondern echt kölsch.
Beide Tage 11 bis 22 Uhr. Die Severinstraße ist von Freitagabend bis Montagmorgen für den Verkehr gesperrt. Die Bühne, der Kinderbereich (zwischen Im Dau und Karl-Berbuer-Platz) und die Kunstmeile in der Hirschgässchen sind die festen Programmpunkte; die etwa 120 Standbetreiber wechseln zum Teil von Jahr zu Jahr.
Programm und Stand-Übersicht: koeln.de.
Eintritt frei. Speisen und Getränke an den Ständen zu Standard-Veedelsfestpreisen (Kölsch 2,50 €, Wurst 4 €, Crêpes 4–5 €).
Mit der Stadtbahn: U16 oder U17 bis „Chlodwigplatz“ (Festende) oder „Severinstraße“ (mittendrin). Mit dem Bus: Linien 132 / 133. Mit dem Pkw schlecht — die Innenstadt-Parkhäuser am Heumarkt oder Rheinauhafen sind am nächsten, aber das Severinsviertel selbst ist gesperrt.
Samstagvormittag für entspanntes Stöbern, Samstagabend für die Live-Bühne und das Kölsch in den Brauhäusern. Mit Kindern: Sonntagnachmittag im Kinderbereich Karl-Berbuer-Platz. Bargeld bevorzugt — viele kleine Stände nehmen keine Karte.
IG Severinstraße. Aktuelle Informationen: koeln.de.
Noch keine Fotos. Teile deine!
Max. 5 Fotos, 5 MB pro Foto (JPG, PNG, WebP)
Hilf uns, diesen Eintrag aktuell zu halten. Jeder Vorschlag wird von unserem Team vor der Veröffentlichung geprüft.
Noch keine Bewertung — sei der oder die Erste!
Noch keine Kommentare. Sei der oder die Erste!
Teile deine Erfahrung mit der Community.
Reserva tu tren o autobús para llegar a Dä längste Desch al mejor precio.
Gesponserter Link
Severinstraße / Severinsviertel
Severinstraße, 50678 Köln