Traditionelles Schützenfest des Schützenvereins Wietze-Steinförde — 31. Juli bis 2. August 2026
Die Gemeinde Wietze liegt im Allertal nördlich von Celle. Bekannt ist Wietze für seine industriegeschichtliche Besonderheit: Hier wurde bereits Mitte des 19. Jahrhunderts Erdöl gefördert — eines der ältesten Erdölfelder Europas. Das Deutsche Erdölmuseum Wietze erinnert an diese Geschichte. Neben dieser industriellen Tradition lebt im Dorf eine starke Schützentradition, getragen vom Schützenverein Wietze-Steinförde e.V.
Der Verein vereint die Schützen aus den beiden benachbarten Ortschaften Wietze und Steinförde. Das jährliche Schützenfest am letzten Juli-Wochenende gehört zu den festen Terminen im Vereinsleben und im Dorfkalender. Eingebettet in den Kreisschützenverband Celle pflegt der Verein Kontakte zu zahlreichen Nachbarvereinen, die beim Festumzug gerne als Gäste teilnehmen.
Das Schützenfest folgt der bewährten Dramaturgie der Heide-Schützenfeste: Tanzabend am Freitag, Königsschießen und Festball am Samstag, Festumzug und Frühschoppen am Sonntag. Im Mittelpunkt steht die Proklamation des neuen Schützenkönigs und seines Hofstaates. Der Festumzug durch die Wietzer Ortsmitte mit Spielmannszug und Schützenkompanien ist Höhepunkt für die Dorfgemeinschaft.
Wietze gehört zum Landkreis Celle und liegt verkehrsgünstig an der B 214. Das Schützenfest bringt nicht nur die Wietzer Bürger zusammen, sondern auch Gäste aus den Nachbarorten Hambühren, Winsen (Aller) und Bergen. Im Festzelt sorgen Tanzbands und DJs für ausgelassene Stimmung, während Bratwurst, Bier und Pommes die kulinarischen Klassiker bilden.
Das detaillierte Programm 2026 wird vom Schützenverein im Vorfeld publiziert. Die Struktur folgt den bewährten Eckpunkten der Vorjahre:
Wietze liegt nördlich von Celle, verkehrsgünstig an der B 214 (Celle–Schwarmstedt). Per Auto über die A 7 (Ausfahrt Westenholz). Parken auf dem Schützenplatz und in den angrenzenden Straßen.
Eintrittspreise zu Tanzbällen vor Ort. Festumzug und Frühschoppen frei zugänglich.
Wer Wietze besucht, sollte einen Abstecher zum Deutschen Erdölmuseum machen — eine in Deutschland einmalige industriegeschichtliche Sammlung mitten im Heidedorf.
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