Höfe, Gärten und regionale Küche in den Vier- und Marschlanden
Die Vier- und Marschlande sind das größte zusammenhängende Anbaugebiet für Gemüse und Blumen in Norddeutschland. Wenige Kilometer südöstlich des Hamburger Hauptbahnhofs, im Bezirk Bergedorf, durchziehen kilometerlange Gewächshäuser, Obstbaumalleen und alte Reetdachhöfe die Marschlandschaft. Genau hier setzt Querbeet an: ein vom Verein Vier- und Marschlande Querbeet getragenes Format, das die Höfe für Besucher öffnet, die sonst hinter Deichen und Feldwegen versteckt bleiben.
Zentrum der Erlebnistage ist das Freilichtmuseum Rieck Haus in Curslack — ein vierständriges Hallenhaus von 1533, eines der ältesten erhaltenen Bauernhäuser Norddeutschlands. Hier organisiert die Bergedorfer Museumslandschaft an den Querbeet-Tagen ein dichtes Programm aus Hofführungen, Werkstätten und Gesprächen mit Landwirten und Gärtnern der Region.
Über die zwei Tage verteilt öffnen Dutzende Höfe in Curslack, Altengamme, Neuengamme, Kirchwerder und Reitbrook ihre Tore. Du kannst Erdbeerkulturen besichtigen, in Tomaten-Gewächshäusern eines biodynamischen Hofes wandern, einen Gartenbaubetrieb mit moderner Tierhaltung erkunden — und überall regional kochen lassen oder einkaufen: frische Marschland-Erdbeeren, eingemachtes aus der Region, Honig, Käse und Obstweine.
Ein besonderes Format ist das Kräuter-Gespräch im Bauerngarten des Rieck Hauses: 12. September 2026, 14:00–16:00 Uhr. Hier erläutern Gärtnerinnen, welche Kräuter im historischen Bauerngarten wachsen, wie sie früher konserviert wurden — und welche Rolle Heilkräuter in der norddeutschen Volksmedizin spielten.
Querbeet richtet sich an alle, die der industriellen Lebensmittelkette einen Tag lang den Rücken kehren und sehen wollen, woher das Gemüse auf dem Hamburger Wochenmarkt eigentlich kommt. Familien finden auf vielen Höfen Tier- und Mitmach-Angebote. Radfahrer können mit der Querbeet-Karte selbständig durchs Gebiet rollen — der Vier- und Marschlande-Radweg ist nahezu komplett autoarm.
An beiden Tagen sind Höfe in Curslack, Altengamme, Neuengamme, Kirchwerder und Reitbrook geöffnet. Der genaue Ablauf jedes Hofes wird von der Bergedorfer Museumslandschaft und dem Verein Querbeet in der Vorprogrammbroschüre Mitte August 2026 zusammengefasst.
Die finale Höfeliste mit Programmpunkten je Betrieb wird auf vum-querbeet.de zwei Wochen vor dem Termin veröffentlicht.
Höfe meist freier Eintritt. Rieck Haus: regulärer Museumseintritt (ca. 4 EUR Erwachsene, Kinder unter 14 frei).
S-Bahn: S2/S21 bis Bergedorf, dann Bus 124 oder 227 Richtung Vier- und Marschlande. Mit dem Auto: A25 Abfahrt Hamburg-Curslack oder Bergedorf-Süd. Mit dem Rad: ca. 30 Minuten ab S-Bergedorf bis Rieck Haus über den Marschbahndamm.
Die meisten Höfe sind frei zugänglich. Rieck Haus erhebt einen regulären Museumseintritt.
Karte und Hofübersicht vorab auf vum-querbeet.de herunterladen. Festes Schuhwerk mitbringen — viele Wege sind unbefestigt.
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Rieck Haus und Höfe in den Vier- und Marschlanden
Curslacker Deich 284, 21039 Hamburg