LGBTQ+-Musikfestival in Leipzigs lebendigster Clubszene
Das Queer Music Festival Leipzig wurde 2024 gegründet und ist innerhalb weniger Jahre zu einem festen Termin der queeren Festivalszene in Deutschland geworden. Es versteht sich als Bühne für LGBTQ+-Künstlerinnen und -Künstler in der Musik und als Treffpunkt für eine Szene, die in Leipzig eine besonders vitale Heimat gefunden hat.
Das Festival bespielt neun Spielstätten, die in der Leipziger Off-Kultur Rang und Namen haben: das Kino UT Connewitz, die Moritzbastei (das studentische Kulturzentrum), die Heilandskirche am Westkreuz, die Distillery (eine der ältesten Technoclubs Ostdeutschlands), die Neue Welle, die Kinobar Prager Frühling, der Phat Cat Comedy Club, die Tanzerei Flugfisch und das Heizhaus. Die Vielfalt der Räume entspricht der musikalischen Bandbreite – von intimen Singer-Songwriter-Konzerten in Kirchen bis zu DJ-Sets in dunklen Clubs.
Über das reine Konzertprogramm hinaus bietet das Festival Filmvorführungen mit queeren Schwerpunktthemen, Drag-Shows, Tanzkurse, Künstlergespräche, Quizabende und Networking-Formate. Das Konzept zielt auf Begegnung und Austausch – nicht nur auf Konsum von Konzerten.
Leipzig ist mit rund 600 000 Einwohnern die größte Stadt im Bundesland Sachsen und kreisfreie Stadt (AGS 14713). Die Stadt zieht seit Jahren eine wachsende queere Community an und hat sich – mit Vereinen, Clubs und Festivals – als einer der wichtigsten queeren Hotspots Ostdeutschlands etabliert.
Mit jeder Ausgabe gewinnt das Queer Music Festival an Sichtbarkeit. 2026 erweitert das Festival sein Programm noch einmal und positioniert sich klar als musikalisches Schwergewicht der queeren Festivallandschaft in Deutschland – ein Gegengewicht zu Berliner Formaten, mit eigenständigem Profil und enger Verankerung in der Leipziger Subkultur.
Mit der dritten Auflage wächst das Queer Music Festival weiter. Vier Tage lang verteilt sich das Programm auf neun Spielstätten – mit einem klaren Schwerpunkt auf queerer Musik in allen Spielarten, von Alternative Pop über Elektronik bis Singer-Songwriter.
Neben den Konzerten zeigt das Festival Filmreihen mit LGBTQ+-Schwerpunkt, präsentiert Drag-Shows und veranstaltet Clubnächte mit DJs von internationalem Rang. Workshops und Künstlergespräche runden das Programm ab.
Leipzig Hauptbahnhof ist von ganz Deutschland mit ICE direkt erreichbar. Die Spielstätten verteilen sich auf mehrere Stadtteile – die Straßenbahn und die S-Bahn bringen dich zu allen Locations.
Festivalpass und Einzeltickets über die Festival-Website und an den jeweiligen Spielstätten. Frühzeitige Buchung empfohlen – einzelne Konzerte sind schnell ausverkauft.
Wer das volle Festivalprogramm erleben will, sollte sich auf mehrere Spielstätten pro Tag einstellen und die Wege per Straßenbahn planen. Die Leipziger Subkultur in Connewitz, Plagwitz und im Süden bietet zusätzlich queere Bars und Cafés, die sich für Pausen anbieten.
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9 Spielstätten Leipzig