Großer Karnevalszug zum 200-jährigen Jubiläum des Bonner Karnevals
Am Rosenmontag, 16. Februar 2026, ab 12 Uhr, schreibt der Bonner Karneval Geschichte: Der Bonner Rosenmontagszug findet zum 200. Mal in Folge seit 1826 statt. Das Festkomitee feiert das Jubiläum unter dem Motto „200 Jahre Bonner Karneval — jestern, hück und morje" (Bönnsch: „gestern, heute und morgen") und plant einen besonderen Zug, der die ganze Stadt vereinen soll.
Der Zug formiert sich vormittags auf der Thomas-Mann-Straße und startet pünktlich um 12 Uhr. Der Aufstellungsbereich erstreckt sich vom Hauptbahnhof bis zur Universität.
Klassisch führt der Zug:
Der Zug dauert traditionell 2,5 bis 3 Stunden — abhängig vom Tempo der Wagen und Fußgruppen.
Über 100 Festwagen, von den großen Bonner Karnevalsgesellschaften: Bonner Karnevalsgesellschaft Klein Cölle, KG Bunten-Liechter, KG Ramersdorfer-Jecken, KG Beueler-Hähne, Funken-Artillerie u.v.m.
Spielmannszüge, Tanzgruppen, Schulklassen, Stadtteilgruppen — alle Generationen sind im Zug vertreten.
Aus den Wagen fliegen:
Die Jecken rufen „Kamelle!" oder „Strüssje!" — und je lauter, desto mehr Beute landet im Beutel.
Eine besondere Neuerung 2026: ein Inklusions-Wagen nimmt erstmals am Bonner Rosenmontagszug teil. Er ist mit Lift-System ausgestattet und kann:
Damit reagiert der Festausschuss auf das wachsende Bedürfnis nach Inklusion auch im Karneval. Anmeldungen über ein dediziertes Formular.
Aufgrund der Überfüllung 2025 wird ein Teilstück der Heerstraße für Zuschauer gesperrt. Als alternativer Beobachtungsbereich wird das Frankenbad-Areal ausgewiesen, um die Menschenmassen besser zu verteilen. Mehrere hunderttausend Zuschauer werden erwartet — die Bonner Polizei und die Stadt empfehlen ÖPNV-Anreise.
Der Bonner Karneval feiert 2026 sein 200-jähriges Jubiläum — der erste organisierte Rosenmontagszug der Stadt fand 1826 statt. Damit ist Bonn eine der ältesten Karnevalsstädte des Rheinlands, gleichauf mit Köln (1823) und Düsseldorf (1825). Die Bonner Karnevals-Tradition ist eng mit Beethovens Geburtsstadt verbunden — bereits 1816 gab es im Stadttheater Bonner Karnevalsbälle. Der Sonderbegriff Bönnsch bezeichnet sowohl die rheinische Mundart als auch die Bonner Karnevalskultur.
Die Bundesstadt Bonn liegt mit rund 330 000 Einwohnern am Rhein zwischen Köln und Koblenz. Bis 1990 war sie westdeutsche Hauptstadt, heute ist sie UN-Standort und Sitz vieler Bundesministerien und -behörden. Karneval ist eine der wichtigsten kulturellen Markenzeichen der Stadt — neben Beethoven, dem Rheinufer und der Universität. Der Rosenmontagszug ist der Höhepunkt der jährlichen Karnevalssession.
Bonn feiert 200 Jahre Karneval mit einem besonderen Rosenmontagszug. Über 100 Festwagen rollen vom Hauptbahnhof bis in die Altstadt. Aus den Wagen fliegen Kamelle, Strüssje, Pralinen und kleine Geschenke. Erstmals nimmt ein Inklusions-Wagen am Zug teil — ein Statement für mehr Teilhabe im Karneval.
Eintritt frei.
Rosenmontag, 16. Februar 2026, ab 12 Uhr.
Start Thomas-Mann-Straße. Vorbei am Münster und Rathaus. Durch die Altstadt. Dauer ca. 2,5–3 Stunden.
Frei.
U-Bahn, S-Bahn, Hauptbahnhof. Auto-Anreise nicht empfohlen.
Heerstraße teilweise gesperrt. Frankenbad-Areal als Alternativbereich.
Festausschuss Bonner Karneval e.V. Info: karneval-in-bonn.de.
„200 Jahre Bonner Karneval — jestern, hück und morje"
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Bonner Innenstadt — Münster, Rathaus, Altstadt
Thomas-Mann-Straße (Start), 53111 Bonn