Vier Organisten an der Lamberti-Orgel — Thomas Ospital, Frédéric Blanc, Karol Mossakowski und Tobias Götting
Das Orgelkonzert Pariser Organisten in der Lambertikirche Oldenburg bringt vier herausragende Organisten der französischen Hauptstadt an einem Abend zusammen. Thomas Ospital (Titularorganist von Saint-Eustache), Frédéric Blanc (Titularorganist von Notre-Dame d'Auteuil), Karol Mossakowski (Titularorganist von Saint-Sulpice) sowie der Oldenburger Tobias Götting spielen am 21. Mai 2026 um 19:30 Uhr ein Programm an der Hauptorgel der Lambertikirche.
Die Begegnung ist außergewöhnlich: drei der wichtigsten Organisten der Pariser Kirchenmusikszene treten gemeinsam mit einem Vertreter der norddeutschen Tradition auf. Das Programm verbindet französische sinfonische Orgelliteratur mit der norddeutschen Orgelschule — ein dramaturgischer Dialog zwischen Pariser Hochromantik und Oldenburger Gegenwart.
Thomas Ospital ist seit Jahren einer der weltweit gefragtesten jüngeren Organisten Frankreichs. Als Titularorganist der Pariser Großkirche Saint-Eustache prägt er einen Stil, der virtuose Improvisation mit interpretatorischer Klarheit verbindet. Frédéric Blanc, Titularorganist von Notre-Dame d'Auteuil, gilt als einer der wichtigsten Vertreter der französischen sinfonischen Tradition in der Nachfolge Maurice Duruflés. Karol Mossakowski, Titularorganist von Saint-Sulpice, steht in der Tradition Charles-Marie Widors und Marcel Duprés und gehört zu den prominentesten Stimmen der heutigen Pariser Orgelszene. Tobias Götting ergänzt das Quartett als regionaler Vertreter — die genaue Werkverteilung wird mit dem Programm der Lamberti-Kirchenmusik kommuniziert.
Die Pariser Organistentradition prägte das 19. und 20. Jahrhundert wie kaum eine andere: Cavaillé-Coll-Orgeln, die symphonische Orgelliteratur Wagners, Saint-Saëns', Francks, Widors, Vierne, Duprés und Duruflés sowie eine bis heute lebendige Improvisationskunst. In Oldenburg wird ein Abend an der Lamberti-Orgel zu einer Annäherung an diese Tradition — sowohl in den Werken als auch in der unmittelbaren Begegnung mit drei aktuellen Pariser Titularorganisten.
Die Lambertikirche im Zentrum Oldenburgs ist einer der wichtigsten Konzertorte der norddeutschen Kirchenmusikszene. Ihre Hauptorgel bietet Werken französischer und deutscher Orgelliteratur gleichermaßen Klangraum. Die Kirchenmusik St. Lamberti veranstaltet regelmäßig Konzertreihen mit internationalen Solisten.
Tobias Götting ist als Organist und Kirchenmusiker in Oldenburg verankert. Seine Beteiligung am Pariser Organisten-Abend stellt den Bezug zur norddeutschen Tradition her und schafft den Brückenschlag, der dieses Programm zu mehr macht als zu einer reinen Gast-Konzertreihe.
Am Donnerstag, 21. Mai 2026 um 19:30 Uhr spielen vier Organisten in der Lambertikirche Oldenburg ein Konzertprogramm mit Werken französischer und norddeutscher Orgelliteratur. Drei der vier Solisten kommen aus Paris: Thomas Ospital (Saint-Eustache), Frédéric Blanc (Notre-Dame d'Auteuil) und Karol Mossakowski (Saint-Sulpice). Vervollständigt wird das Quartett durch den Oldenburger Tobias Götting.
Die Begegnung gilt als einer der bedeutendsten Orgeltermine des Frühjahrs 2026 in Norddeutschland. Mit Ospital, Blanc und Mossakowski treten drei Titularorganisten zentraler Pariser Kirchen gemeinsam an einer norddeutschen Orgel auf — eine Konstellation, die in dieser Form selten ist.
Thomas Ospital, seit 2015 Titularorganist von Saint-Eustache, ist einer der international meistgefragten jüngeren Orgelsolisten. Frédéric Blanc, langjähriger Titularorganist von Notre-Dame d'Auteuil und Träger der Tradition Duruflés, kombiniert Aufführungspraxis und Improvisation. Karol Mossakowski, Titularorganist von Saint-Sulpice, vertritt die große Pariser Schultradition Widors und Duprés. Tobias Götting, in Oldenburg als Organist und Kirchenmusiker verankert, stellt den regionalen Bezug her.
Die genaue Werkverteilung wird mit dem offiziellen Programmblatt der Lamberti-Kirchenmusik veröffentlicht. Erwartet werden Werke der französischen sinfonischen Tradition (Franck, Widor, Vierne, Duruflé, Dupré) sowie Bezüge zur norddeutschen Orgelliteratur.
Das genaue Programm 2026 wird vom Veranstalter im Frühjahr/Sommer publiziert. Die Struktur folgt den bewährten Eckpunkten der Vorjahre :
Werke der französischen sinfonischen Orgeltradition stehen im Mittelpunkt — ergänzt durch Bezugnahmen auf die norddeutsche Orgelliteratur. Improvisationsmomente sind bei einer Konstellation mit drei Pariser Organisten zu erwarten und gehören zur Tradition der jeweiligen Pariser Schulen.
Karten über lamberti-kirchenmusik.de. Eintrittspreise werden mit der Programmankündigung publiziert.
Donnerstag, 21. Mai 2026, 19:30 Uhr.
Lambertikirche Oldenburg, Marktplatz, 26122 Oldenburg.
Kartenvorverkauf über lamberti-kirchenmusik.de und kirchenmusik-oldenburg.de. Restkarten an der Abendkasse vorbehaltlich Verfügbarkeit.
Hauptbahnhof Oldenburg ca. 10 Minuten Fußweg. Parkhäuser in der Innenstadt.
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