16. Ausgabe — 100 Musikerinnen und Musiker, 15 Ensembles, freier Eintritt
Das Schloss Britz mit seinem Gutshof an der Alt-Britz 73-89 ist eines der ungewöhnlichsten Stadtensembles Berlins: ein adliges Gutshaus aus dem 17. Jahrhundert mitten in Neukölln, umgeben von einem Gutshof mit Stallungen, einer Wirtschaftsgebäude-Reihe und einem Park. Heute ist es Kulturstandort des Bezirks Neukölln mit Bezirksmuseum, Stadtarchiv und Veranstaltungssaal — und einmal im Januar Schauplatz des Neuköllner Jazzfests.
Das Festival ist ein Format der Musikschule Paul Hindemith Neukölln in Zusammenarbeit mit Berliner Jazz-Profis. Schülerinnen und Schüler der Musikschule spielen in eigenen Ensembles, Profis aus der Berliner Jazz-Szene gestalten Trio- und Bigband-Programme, dazwischen ein jährlich wechselnder Instrument-Schwerpunkt — 2026: das Akkordeon. Diese Mischung — Nachwuchs und Profis, klassische Combo bis a-cappella-Chor, Avantgarde bis Standards — ist im Berliner Festival-Spektrum einzigartig.
Während Mitte und Friedrichshain für Techno und Indie stehen, hat sich Neukölln in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Jazz-Bezirke Berlins entwickelt. Donau115 (Acoustic-Bühne), B-Flat (in Mitte, aber Neuköllner Wurzeln), Sowieso und mehrere Bezirkskneipen tragen das Genre — das Neuköllner Jazzfest fasst diese Szene einmal im Jahr in einer offiziellen Form zusammen. Die Berliner Senatsförderung „Projektförderung Jazz 2026" finanziert das Festival mit.
Vom 23. bis 25. Januar 2026 wird Schloss Britz in Neukölln zum Festivalort des Berliner Jazz. Über 100 Musikerinnen und Musiker in 15 Ensembles spielen über drei Tage Programme, die das ganze Genre-Spektrum abdecken: Avantgarde, Standards, Bigband, a-cappella-Chor, Trio-Format. Schwerpunkt-Instrument 2026 ist das Akkordeon — eine Hommage an das oft unterschätzte Instrument in der Jazz-Geschichte. Eintritt frei.
Das vollständige Programm des 16. Neuköllner Jazzfests 2026 wird laut Bezirksamt Neukölln auf berlin.de/ba-neukoelln sowie über die Musikschule Paul Hindemith veröffentlicht. Eckpunkte für das Wochenende 23.–25. Januar 2026:
Das Akkordeon ist in der Jazz-Geschichte eher Außenseiter — von Astor Piazzolla bis zur französischen Musette-Tradition. Das Festival 2026 widmet ihm einen eigenen Programmpart mit Berliner Akkordeon-Spielerinnen und -Spielern.
Alle Konzerte des Neuköllner Jazzfests sind kostenlos. Saal-Plätze begrenzt, frühzeitiges Erscheinen empfohlen. Förderung über Projektförderung Jazz 2026 der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.
U-Bahn U7 bis U Parchimer Allee oder U Britz-Süd, dann rund 10 Gehminuten. Bus 181 oder M44 bis Alt-Britz. Mit dem Auto: Parkplätze rund um das Schlossgelände.
Alle Konzerte sind kostenlos. Saal-Plätze begrenzt — frühzeitiges Erscheinen empfohlen, insbesondere bei Samstag-Hauptkonzerten.
Freitag 19:00–24:00 Uhr, Samstag 19:00–24:00 Uhr, Sonntag 11:00–13:00 Uhr.
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Schloss und Gutshof Britz
Alt-Britz 73-89, 12359 Berlin