Höhepunkt der 19. Nacht der Vulkane: zweitägiges Lichterfest mit simuliertem Vulkanausbruch von Burg Olbrück
Die Vulkanregion Laacher See gehört zu den geologisch faszinierendsten Gegenden Deutschlands. Vor rund 13 000 Jahren explodierte hier ein Vulkan und schuf einen Krater, der heute den Laacher See beherbergt. Die gesamte Region zwischen Mendig, Maria Laach, Plaidt, Burgbrohl und Kruft trägt die Spuren dieser vulkanischen Geschichte – sichtbar in Basaltgestein, Tuffhöhlen und einer ungewöhnlichen Landschaft. Die jährliche „Nacht der Vulkane" ist die Festwoche dieser Region, und ihr unbestrittener Höhepunkt ist das Lichterfest am Hain bei Burg Olbrück.
Burg Olbrück ist eine mittelalterliche Höhenburg, die malerisch auf einem Phonolithfelsen über dem Brohltal thront. Die Burg blickt auf eine über tausendjährige Geschichte zurück und gehört zu den eindrucksvollsten Burgen der Eifel. Für das Lichterfest wird ihre Lage genutzt, um die Region buchstäblich in Szene zu setzen: Wenn am Samstagabend um 23 Uhr aus der Burg ein simulierter Vulkanausbruch hervorbricht – ein pyrotechnisches Schauspiel mit Lichteffekten, Rauch und Feuerwerk –, dann steht die Vulkangeschichte der Region für einen Moment greifbar vor den Augen tausender Zuschauer.
Das Fest beginnt am Samstag um 14 Uhr. Auf dem Hain und in der Umgebung der Burg breitet sich ein bunter Markt aus: Stelzenläufer, Zauberer, Akrobaten, Walking-Acts schaffen Kirmes-Atmosphäre. Stände bieten regionale Spezialitäten, kalte und warme Getränke, Süßigkeiten und Snacks. Familien finden Spielmöglichkeiten und Aktionen für Kinder. Die RPR1-Bühne ist das musikalische Zentrum: Die Coverband „Schall & Rauch" spielt populäre Hits und sorgt für Stimmung bis in den Abend.
Mit zunehmender Dämmerung verwandelt sich das Gelände in eine Lichterwelt. Lichterketten, beleuchtete Pfade, illuminierte Bäume und die in warmes Licht gerückte Burg schaffen eine märchenhafte Atmosphäre. Die spannungsvolle Erwartung baut sich auf den großen Moment um 23 Uhr auf. Wenn dann der „Vulkanausbruch" beginnt, ist das eine pyrotechnische Inszenierung, die selbst Besucher beeindruckt, die schon viele Feuerwerke gesehen haben – die Kombination aus Burgkulisse, Region und Story macht das Ereignis einzigartig.
Am Sonntag wird das Fest in entspannterer Form fortgesetzt: Bewirtung, kleines Bühnenprogramm, Familienangebot und die Möglichkeit, die Burg Olbrück und die umliegenden Wanderwege in Ruhe zu erkunden. Der Aufstieg auf die Burg lohnt sich für den Panoramablick über das Brohltal, die Eifel und bis zum Mittelrhein.
Das Lichterfest ist Teil des Hauptprogramms der Nacht der Vulkane 2026 (17. bis 26. Juli 2026) und der Höhepunkt einer Festwoche, die Mendig, Plaidt, Burgbrohl, Maria Laach und Kruft umfasst. Wer aus dem Mittelrhein, Koblenz, Bonn oder Köln anreist, erlebt eine der außergewöhnlichsten regionalen Inszenierungen Deutschlands.
Die Edition 2026 markiert die 19. Auflage der Nacht der Vulkane und damit auch eine besonders feierliche Inszenierung des Lichterfests am Burg Olbrück. Die Veranstalter aus dem Verbund der Vulkanregion Laacher See organisieren das zweitägige Spektakel mit RPR1 als Medienpartner. Detailliertes Programm-Update mit allen Acts und Showzeiten wird vom Veranstalter im Frühsommer 2026 publiziert. Die Struktur folgt den bewährten Eckpunkten der Vorjahre :
Das genaue Programm 2026 wird vom Veranstalter im Frühsommer 2026 publiziert. Die Struktur folgt den bewährten Eckpunkten der Vorjahre:
Vollständiges Programm-Update über mendig.de und vulkanregion-laacher-see.de.
Termin 2026: Samstag 25. und Sonntag 26. Juli 2026, jeweils ab 14:00 Uhr
Höhepunkt: Samstag, 25. Juli 2026 um 23:00 Uhr – simulierter Vulkanausbruch von Burg Olbrück mit pyrotechnischer Inszenierung
Ort: Hain bei Burg Olbrück, Ortsgemeinde Kruft, 56642 Kruft (LK Mayen-Koblenz)
Eintritt: Detail-Information vom Veranstalter – bei der Nacht der Vulkane häufig kostenfrei für Außenbereiche, gegebenenfalls Parkgebühr.
Anreise: Mit dem Auto über A 61 (Ausfahrt Niederzissen oder Mendig) und Landstraßen ins Brohltal. Anreise früh am Tag empfohlen, da starker Andrang erwartet wird. Großer Parkplatz und ggf. Shuttle-Service nach Programm. Eingeschränkter ÖPNV in der Region – Anreise mit Auto empfohlen.
Kleidung: Bei langer Verweildauer bis zum Vulkanausbruch (23 Uhr) auch in Juli-Nächten warme Kleidung mitnehmen. Festes Schuhwerk für unebenes Gelände am Hain.
Programm: Detailliertes Programm der gesamten Nacht der Vulkane 2026 (17.–26.07.) über mendig.de und vulkanregion-laacher-see.de.
Veranstalter: Vulkanregion Laacher See im Verbund der Verbandsgemeinden Mendig, Brohltal, Pellenz, Maifeld
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