Jeden Samstag von März bis Oktober: rheinhessischer Wein, Mainzer Weck und Worscht auf drei Plätzen der Innenstadt
Das Mainzer Marktfrühstück hat sich seit den 1990er Jahren zu einer der bekanntesten Wochenmarkt-Veranstaltungen Deutschlands entwickelt. Anders als bei vielen anderen Wochenmärkten geht es hier nicht primär um den Einkauf, sondern um das gesellige Beisammensein bei einem Glas rheinhessischen Weines, einer Mainzer Bratwurst und einem frischen Brötchen. Das Motto „Weck, Worscht und Woi" – auf hochdeutsch: Brötchen, Wurst und Wein – steht dabei für genau jene unkomplizierte Frühstückskultur, die Mainz und sein Umland prägt.
Veranstalter ist seit Jahren der Verein Die Mainzer Winzer e.V., in dem sich Winzerfamilien aus dem rheinhessischen Umland zusammengeschlossen haben. An rotierenden Ständen schenken sie Riesling, Silvaner, Spätburgunder, Grauburgunder und Weißburgunder aus den eigenen Weinbergen aus – meist trocken, oft prämiert, fast immer in entspannter Marktatmosphäre. Wer mehr wissen will, kommt mit den Winzern persönlich ins Gespräch.
Für die Saison 2026 wurde das Konzept räumlich neu aufgestellt. Ab Samstag, 7. März, ist das Marktfrühstück erstmals auf dem Tritonplatz und am Fischtorplatz direkt am Rheinufer vertreten. Ab Samstag, 14. März, kommt der traditionelle Schillerplatz als zentraler Standort hinzu. Diese Dreiteilung verteilt die Besucherströme besser, schafft mehr Platz für die einzelnen Stände und macht das Format auch für Familien und Gruppen attraktiver.
Neben den Weinständen bieten Bäcker und Metzger ihre frischen Produkte an: handwerklich gebackene Weck, Mainzer Spundekäs, Worscht in allen Variationen (Bratwurst, Saumagen, Leberwurst auf Brot), Käse aus regionaler Produktion und vegetarische Alternativen. Im Herbst kommen Federweißer und Zwiebelkuchen dazu – ein kulinarisches Begleitprogramm zur Lese in den Weinbergen Rheinhessens.
Das Marktfrühstück ist längst ein soziales Ereignis: Studierende, Touristen, Familien, Stammgäste – wer am Samstag in Mainz unterwegs ist, trifft sich am Schillerplatz, Tritonplatz oder am Fischtorplatz. Ab dem späten Vormittag bis in den frühen Nachmittag bleibt die Atmosphäre lebendig, oft musikalisch begleitet von Straßenmusikern. Eintritt frei.
Höhepunkte der Saison 2026 sind die Eröffnungssamstage (7.3. und 14.3.) sowie die Herbstwochen im Oktober mit Federweißer und Zwiebelkuchen. Das wöchentliche Programm ist saisonal: Im Frühling und Sommer dominieren frische Weiß- und Burgunderweine, im Herbst kommen Federweißer und Spätlesen aus der laufenden Ernte dazu. Welche Winzer und Erzeuger an welchem Standort vertreten sind, wird wöchentlich auf den Kanälen der Mainzer Winzer publiziert.
Das genaue Programm 2026 wird vom Veranstalter wöchentlich publiziert. Die Struktur folgt den bewährten Eckpunkten der Vorjahre :
Eintritt frei. Wein, Imbiss und Marktware kostenpflichtig.
Mainzer Innenstadt. Schillerplatz und Tritonplatz fußläufig zwischen Hauptbahnhof und Dom. Fischtorplatz direkt am Rheinufer (Straßenbahnhaltestelle Höfchen / Rheinstraße). Pkw-Parken in den Innenstadt-Parkhäusern (Karstadt, Schillerplatz, Theater).
Jeden Samstag von 9 bis 15 Uhr. Saisonstart 2026: Tritonplatz und Fischtorplatz ab 7. März, Schillerplatz ab 14. März. Saisonende: Ende Oktober.
Frei. Wein, Imbiss und Marktware kostenpflichtig.
Die Mainzer Winzer e.V. – Weinerzeuger aus dem rheinhessischen Umland. Mehr Infos unter diemainzerwinzer.de.
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