Fünf Monate Open-Air-Kunst im Mülheimer Stadtteil Saarn — Thema 2026: BRÜCKEN, mit Jim Dine, David Hockney, Emil Nolde und FRANEK
Während sich klassische Kunstmessen auf wenige Wochenenden konzentrieren und Galerien meist im geschützten Innenraum bleiben, geht KunstRaus einen anderen Weg: fünf Monate lang Kunst im öffentlichen Straßenraum des Mülheimer Stadtteils Saarn. Vom 8. Mai bis 30. September 2026 verteilen sich Bilder, Skulpturen und Installationen in den Straßen, Höfen und Plätzen des Quartiers — Anwohner, Spaziergänger und Besucher begegnen den Werken im Alltag.
Das Thema 2026 lautet „BRÜCKEN" — bewusst doppeldeutig zu verstehen: Brücken zwischen Kulturen, Generationen, künstlerischen Stilen, aber auch ganz konkret die Brücke als architektonisches Motiv. Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler haben ihre Werke für den Außenraum angepasst, einige speziell für das Thema geschaffen.
Die Künstlerliste 2026 ist beeindruckend für eine Stadtteilausstellung:
Die Vernissage findet am Donnerstag, 8. Mai 2026 um 17 Uhr im Gemeindehaus der evangelischen Kirche in der Holunderstraße 5 statt. Das Programm umfasst Begrüßung, künstlerische Einführung, musikalische Beiträge und einen ersten Rundgang durch die Außenausstellung im umgebenden Stadtteil.
Saarn ist einer der traditionsreichsten Stadtteile Mülheims an der Ruhr. Mit seinen Fachwerkhäusern, der Klosteranlage Saarn (gegründet 1214) und dem ruhigen, dörflichen Charakter ist Saarn ein bewusster Gegenpol zur Ruhrgebiets-Industriearchitektur. Genau dieser Charakter macht den Stadtteil zum idealen Schauplatz einer Freiluftausstellung — Kunst wirkt hier nicht in einer Galerie-Bubble, sondern im gewachsenen historischen Stadtraum.
Der Untertitel „Begegnung Spotkanie" (polnisch für „Begegnung") verweist auf das deutsch-polnische Kulturaustausch-Programm, das den KunstRaus prägt. Polnische und deutsche Künstler arbeiten zusammen, Brücken zwischen den Sprachen und Kulturen sind ein durchgehendes Motiv. Das Programm wird vom Kulturbüro Mülheim an der Ruhr getragen.
Da sich die Werke über fünf Monate über das ganze Saarner Straßenbild verteilen, gibt es keine fixe Eintrittszeit — du kannst die Ausstellung jederzeit beim Spaziergang erleben. Ein Rundgangs-Plan mit allen Standorten ist im Gemeindehaus ev. Kirche sowie auf der Kulturbüro-Website verfügbar.
Open-Air-Ausstellung im historischen Stadtteil Saarn. Werke verteilt auf Straßen, Höfe und Plätze. Konzept der deutsch-polnischen Begegnung („Spotkanie") als programmatischer Hintergrund.
Eintritt frei. Werke im öffentlichen Raum jederzeit zugänglich.
Mit Auto: A52 Abfahrt Mülheim-Heißen oder Düsseldorf-Heerdt, dann zum Stadtteil Saarn. Mit ÖPNV: Hauptbahnhof Mülheim oder Hauptbahnhof Düsseldorf, von dort Bus 132 oder 752 nach Saarn.
Donnerstag, 8. Mai 2026, 17:00 Uhr — Gemeindehaus ev. Kirche, Holunderstraße 5, 45481 Mülheim-Saarn.
8. Mai – 30. September 2026. Im öffentlichen Raum jederzeit zugänglich.
Frei. Rundgangs-Plan im Gemeindehaus und online verfügbar.
Idealer Besuchszeitpunkt: Mai/Juni für die Frühlingsstimmung in Saarn, oder September für goldenes Herbstlicht. Kombiniere die Ausstellung mit einem Besuch des Klosters Saarn (eines der bedeutendsten erhaltenen Klosteranlagen im Ruhrgebiet) und der Mülheimer Innenstadt.
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Stadtteil Saarn / Gemeindehaus ev. Kirche
Holunderstraße 5, 45481 Mülheim an der Ruhr-Saarn, 45481 Mülheim an der Ruhr