Familienfest im Streuobst-Kirschgarten am Rand des Erlanger Hügellands
Kalchreuth, eine knapp 4.000 Einwohner zählende Gemeinde im Landkreis Erlangen-Höchstadt nordöstlich von Nürnberg, ist seit Jahrhunderten als »Kirschendorf« bekannt. Die Streuobst-Kirschgärten am nördlichen Ortsrand entlang der Erlanger Straße zählen zu den größten zusammenhängenden Kirschstreuobstbeständen Bayerns. Hier wachsen Dutzende historische Kirschsorten, gepflegt von Familien, die das Wissen über Pflege und Veredelung über Generationen weitergegeben haben.
Die Kirschkirchweih wurde vor rund 20 Jahren im Rahmen eines Naturschutzprojekts wiederbelebt und hat sich seither zu einem festen Termin im fränkischen Sommerkalender entwickelt. Träger sind die Gemeinde Kalchreuth und der Landschaftspflegeverband Mittelfranken, gemeinsam mit den Erzeugern der Anbietergemeinschaft »Kalchreuther Kirschgarten«. Im Mittelpunkt steht die Aufgabe, die Streuobstwiesen als Lebensraum für Tausende Tier- und Pflanzenarten zu erhalten und gleichzeitig genussvoll zu vermitteln.
Auf dem Festgelände werden frisch gepflückte Süß- und Sauerkirschen aus historischen Sorten verkauft – darunter die »Hedelfinger Riesenkirsche«, die »Kalchreuther Schwarze« oder die »Schneiders Späte Knorpelkirsche«. Daneben locken Kirschkuchen, Kirschstreuselkuchen, hausgemachtes Kirscheis, die süßen »Kalchreuther Kirschenmännla« (kleine Hefeteig-Püppchen mit Kirschen), Kirschglühwein und der prickelnde Kirsch-Secco, der ausschließlich aus handgepflückten Kalchreuther Kirschen erzeugt wird.
Ein Stand des Landschaftspflegeverbands Mittelfranken und der Triesdorfer Baumwarte vermittelt Wissenswertes über den Streuobstanbau, den Schnitt und die Nachpflanzung im Rahmen des Streuobstpakts Bayern. Für Kinder gibt es ein Kirschkernweitspucken, Klettern in Kirschbäumen mit Seilsicherung, Slacklines und Stelzenlaufen. Eine geführte naturkundliche Tour um 13:00 Uhr erklärt Aufbau und Ökologie der Streuobstgärten.
Eine Besonderheit: Die Anreise empfiehlt sich von Nürnberg-Nordost mit der stündlich verkehrenden Gräfenbergbahn – nur 15 Minuten Fahrtzeit, gefolgt von einem kurzen Fußweg zu den Kirschgärten. Eine entspannte, autofreie Anreise mitten in die Streuobstwiesen Frankens.
Am Sonntag, 5. Juli 2026, lädt die Gemeinde Kalchreuth gemeinsam mit dem Landschaftspflegeverband Mittelfranken und der Anbietergemeinschaft Kalchreuther Kirschgarten zur Kirschkirchweih in die Streuobst-Kirschgärten an der Erlanger Straße. Von 10 bis 18 Uhr verkaufen die Kirschbauern frische Kirschen historischer Sorten direkt unter den Bäumen.
Daneben locken Kirschkuchen, Kirscheis, »Kalchreuther Kirschenmännla«, Kirschglühwein und Kirsch-Secco. Kinder können Kirschkerne weitspucken, mit Seilsicherung in den Bäumen klettern oder auf Slacklines balancieren. Um 13 Uhr startet eine naturkundliche Führung durch die historischen Streuobstgärten.
Eintritt frei. Verkauf von Kirschen, Kirschspezialitäten und Getränken zu marktüblichen Preisen direkt an den Erzeugerständen.
Streuobst-Kirschgärten an der Erlanger Straße, nördlicher Ortsrand von Kalchreuth (Landkreis Erlangen-Höchstadt). Mit der Gräfenbergbahn ab Nürnberg-Nordostbahnhof (stündlich, 15 Min., Haltestelle Kalchreuth). Per Auto über die A3 (Ausfahrt Tennenlohe oder Erlangen-Nord), Parkplätze im Ort.
Freier Eintritt zum Festgelände. Speisen und Getränke gegen Bezahlung an den Ständen der Erzeuger.
10 bis 18 Uhr.
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Streuobst-Kirschgärten am nördlichen Ortsrand
Erlanger Straße, 90562 Kalchreuth