Berlin Industriekultur Festival
Drei Wochen Industriekultur in über 50 Industriestandorten Berlins — von der AEG-Fabrik in Schöneweide bis zum BVG-Bahnhof
2026
Vorstellung von Industriekultur Festival
Industriekultur Festival — Ausgabe 2026
Das Berlin Industriekultur Festival 2026 nutzt den Tag des offenen Denkmals am 12. September für seinen Auftakt und läuft anschließend über drei Wochen mit verteilten Programmpunkten an Wochenenden weiter. Mehr als 50 Berliner Industriestandorte öffnen ihre Tore, ergänzt um kuratierte Spezialevents an exklusiven Orten. Das Festival ist bewusst dezentral angelegt: Wer dabei sein will, plant sich aus dem Online-Programm seine eigene Route zusammen.
Höhepunkte Industriekultur Festival 2026
- Drei Wochen Festival, vier Wochenenden, zwölf Berliner Bezirke
- Eröffnung am Tag des offenen Denkmals (12. September 2026)
- Über 50 Industriestandorte und über 100 Veranstaltungen
- Silent Disco, Improtheater und Foto-Walks an Lost Places
- Festivalzentrum: Industriesalon Schöneweide (AEG-Gelände)
Programm Industriekultur Festival 2026
Programmüberblick der Ausgabe 2026:
Eröffnungswochenende — 12./13. September 2026
- 12. September — Tag des offenen Denkmals: Eröffnung des Festivals; viele der Partnerstandorte sind bundesweit kostenlos zugänglich.
- Eröffnungsveranstaltung im Industriesalon Schöneweide auf dem ehemaligen AEG-Gelände.
Wochenenden bis 4. Oktober 2026
- Exklusive Stadtführungen mit Insider-Zugängen zu Werkshallen, Schaltwarten und stillgelegten Industriebauten.
- Silent Discos an außergewöhnlichen Orten (z. B. Naturpark Südgelände, Lokhalle, Umspannwerk).
- Historische Verkehrsrallyes mit alten Bussen, Trams und Oldtimern.
- Improtheater zu Themen der Berliner Industriegeschichte.
- Foto-Walks durch verlassene Industriebauten in mehreren Bezirken.
- Kulinarische Veranstaltungen in einmaligen industriellen Settings.
- Vorträge, Lesungen und Workshops mit Historikerinnen und Historikern.
Festivalzentrum
- Industriesalon Schöneweide, Reinbeckstraße 9, 12459 Berlin — Startpunkt vieler Führungen.
Das vollständige Programm mit über 100 Einzelveranstaltungen ist auf industriekultur.berlin veröffentlicht. Eigenanmeldungen von Kulturhäusern und Initiativen sind willkommen.
Preise Industriekultur Festival 2026
Eintrittspreise variieren je Veranstaltung — vom kostenfreien Tag des offenen Denkmals bis zu gebührenpflichtigen Spezialführungen (üblich 10–20 €). Vorverkauf und Anmeldungen über industriekultur.berlin/erleben/festival ab Anfang Juni 2026.
Praktische Informationen — Industriekultur Festival
Anreise
Festivalzentrum Industriesalon Schöneweide, Reinbeckstraße 9, 12459 Berlin. S-Bahn Schöneweide (S8, S9, S45, S46, S47, S85), ca. 5 Min. Fußweg. Die übrigen Festivalstandorte sind über das gesamte Berliner Stadtgebiet verteilt und werden für jeden Termin einzeln angegeben — ÖPNV-Anbindung in den meisten Fällen gut.
Tickets
Eintrittspreise variieren pro Veranstaltung — von kostenfreien Tagen der offenen Tür bis zu gebührenpflichtigen Spezialführungen (üblich 10–20 €). Vorverkauf über die Festival-Website und Partner. Programm- und Anmeldedetails auf industriekultur.berlin/erleben/festival ab Anfang Juni 2026.
Gut zu wissen
Viele Veranstaltungen sind nur mit Voranmeldung zugänglich — frühe Buchung empfohlen. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung für Foto-Walks und Außenführungen sinnvoll. Sprachen überwiegend Deutsch, ausgewählte Führungen auch auf Englisch.
Berlin als Industriestadt — neu entdeckt
Berlin war über Jahrzehnte eine der größten Industriestädte Europas: AEG, Siemens, Borsig, Knorr-Bremse — Marken, die ganze Stadtviertel geprägt haben. Heute ist diese Geschichte zwischen Wohnumnutzung, Verfall und Kreativstandorten verteilt. Das Berlin Industriekultur Festival des Berliner Zentrums Industriekultur (bzi) macht diese verstreuten Spuren einmal im Jahr für drei Wochen erlebbar: ein Festival ohne festes Festivalgelände, das stattdessen über das ganze Stadtgebiet wandert und an jedem Wochenende neue Türen öffnet.
12. September bis 4. Oktober 2026
Die Ausgabe 2026 läuft vom 12. September bis 4. Oktober — drei Wochen über vier Wochenenden hinweg. Die Eröffnung am 12. September fällt bewusst mit dem bundesweiten Tag des offenen Denkmals zusammen: An diesem Tag haben viele der Festivalstandorte ohnehin geöffnet, das Festival nutzt diesen Auftakt für eine konzentrierte Aufmerksamkeit auf Berliner Industriedenkmäler.
Über 50 Standorte, zwölf Bezirke
Mehr als 50 Partnerstandorte und Hidden Gems Berlins beteiligen sich am Programm; insgesamt umfasst die Ausgabe 2026 über 100 Veranstaltungen in zwölf Berliner Bezirken. Im Schwerpunkt: der Industriesalon Schöneweide auf dem ehemaligen AEG-Gelände in Niederschöneweide, eines der größten zusammenhängenden Industriedenkmal-Areale Berlins. Aber auch die alten Borsig-Werke in Tegel, die Schultheiss-Brauerei in Spandau, das Umspannwerk Markgrafendamm in Friedrichshain, die Knorr-Bremse-Werke in Marzahn — von Charlottenburg-Wilmersdorf bis Treptow-Köpenick sind fast alle Berliner Bezirke über das Programm verbunden.
Silent Disco im Naturpark Südgelände, Theater im Umspannwerk
Das Programm ist bewusst breit und experimentell: Silent Disco an außergewöhnlichen Orten, historische Verkehrsrallyes mit Oldtimer-Trams und alten Bussen, Improtheater zu Industriegeschichts-Themen, exklusive Stadtführungen mit Insider-Zugängen, Foto-Walks durch verlassene Industriebauten, kulinarische Abende vor Industriekulisse. Hinzu kommen Vorträge, Lesungen und Workshops mit Berliner Architektur-, Wirtschafts- und Sozialhistorikern.
Förderung durch das Land Berlin
Das Festival ist ein Gemeinschaftsprojekt des Berliner Zentrum Industriekultur (bzi) und des Netzwerks der Schauplätze und Geheimtipps der Berliner Industriekultur und wird von der Berliner Senatsverwaltung, dem Landesdenkmalamt Berlin, visitBerlin sowie den Wirtschaftsförderungen mehrerer Berliner Bezirke unterstützt. Initiativen, Kulturhäuser und Bildungseinrichtungen, die selbst zur Industriekultur beitragen wollen, können eigene Beiträge anmelden. Damit ist das Festival auch ein offenes Format, das sich von Ausgabe zu Ausgabe verändert — eingebettet in das Bundesland Berlin als Industriegeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.
Wo es stattfindet Industriekultur Festival
Industriekultur Festival auf einen Blick
Verlauf von Industriekultur Festival
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