Einer der größten Töpfermärkte Deutschlands trifft das junge Hallesche Weinfest
Der Hallesche Töpfermarkt gilt seit Jahrzehnten als einer der bedeutendsten Keramik-Märkte Deutschlands. Auf dem Hauptmarkt der Saalestadt — flankiert von Roter Turm, Marktkirche und Händel-Denkmal — präsentieren sich rund 90 Töpfer- und Keramikwerkstätten aus Deutschland, Frankreich, Tschechien und den Niederlanden. Die Bandbreite reicht von Alltagskeramik (Tassen, Schüsseln, Krüge) über Studio-Stücke (skulpturale Arbeiten, Lampen, Brunnen) bis zu Schmuck und Sonderformen. Die Auswahl ist kuratiert: Nur professionelle Werkstätten mit eigenständiger Handschrift erhalten einen Standplatz, die Bewerbungsfrist endet jedes Jahr Ende März.
Wer die Szene kennt, weiß: Halle ist neben Diessen am Ammersee, Oldenburg und Marburg eine der zentralen Adressen im deutschen Töpfer-Kalender. Über 25 000 Besucher kamen 2025 zur Auflage, viele aus der Sammler-Szene, die für bestimmte Werkstätten weite Anreisen in Kauf nimmt.
Seit 2025 wird der Töpfermarkt vom Halleschen Weinfest begleitet — einer Veranstaltung, die die Stadt Halle bewusst als Brücke zur Saale-Unstrut-Weinregion installiert hat. Rund 15 Winzerinnen und Winzer, die meisten aus der nahegelegenen Saale-Unstrut-Anbauregion mit ihren Schwerpunkten in Freyburg, Naumburg und Bad Kösen, schenken auf der Westseite des Marktes ihre Weine aus. Riesling, Müller-Thurgau und Weißburgunder stehen dabei klassischerweise im Vordergrund, dazu Rote wie Portugieser und neuere Cuvées.
Halle ist die größte Stadt Sachsen-Anhalts und gehört administrativ als kreisfreie Stadt zum direkten Umfeld des Saalekreises. Mit dem Töpfermarkt, dem Laternenfest und der Langen Nacht der Wissenschaften gehört dieses Wochenende zu den drei oder vier größten regulären Volks- und Marktveranstaltungen in der Innenstadt. Eintritt ist frei.
Die Auflage 2026 ist die zweite gemeinsame Inszenierung von Töpfermarkt und Weinfest — eine Verbindung, die die Stadt Halle 2025 erstmals erprobt hat und nun fortführt. Auf der Ostseite des Marktplatzes stehen die Töpferwerkstätten mit ihren Ständen, auf der Westseite die Winzerstände des Weinfests. Tradition trifft auf jüngere Veranstaltung — und beide profitieren von der gegenseitigen Frequenz. Der Marktplatz wird zur einer großen Gemeinschaftszone, an der nicht nur eingekauft, sondern auch gegessen, getrunken und verweilt wird.
Die offizielle Werkstattliste mit Namen und Herkunft veröffentlicht die Stadt Halle ab Sommer 2026 auf halle.de.
Hauptbahnhof Halle (Saale) ICE-Knoten. Vom Bahnhof zum Marktplatz ca. 10 Min. zu Fuß oder Straßenbahnlinien 7, 9 (Haltestelle „Marktplatz"). Parkmöglichkeiten in den umliegenden Parkhäusern (Klausstraße, Hansering, Riveufer).
Eintritt frei. Beim Töpfermarkt wird vor Ort gekauft (bar oder Kartenzahlung je Werkstatt), das Weinfest verkauft Wein nach Glas oder Flasche.
Samstag 10-18 Uhr, Sonntag 11-18 Uhr. Das parallel laufende Weinfest startet jeweils erst am Nachmittag und läuft bis in den Abend.
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Marktplatz Halle
Marktplatz Halle, 06108 Halle (Saale)