Grußschinner Schissn — Großschönauer Sommerkirmes
Traditionsreichstes Volks- und Schützenfest der Oberlausitz seit 1844 — 17. bis 26. Juli 2026 in Großschönau
2026
Vorstellung von Grußschinner Schissn
Grußschinner Schissn — Ausgabe 2026
Schissn 2026 — 17.–26. Juli
Vom 17. bis 26. Juli 2026 verwandelt sich die Festwiese Großschönau zum 182. (!) Mal seit Gründung 1844 in einen Festplatz. Zehn Tage Schützenfest, Sommerkirmes, Live-Musik im Festzelt und Marktprogramm mit Karussells, Schießbuden und Speisemeile.
Eröffnet wird das Fest am Freitagabend mit Kanonenschüssen der Schützengesellschaft und dem Bieranstich durch den stellvertretenden Bürgermeister. Höhepunkte sind das traditionelle Weberschiffchenrennen der Freiwilligen Feuerwehr auf der Lausur, die Proklamation des neuen Schützenkönigs und das große musikalische Feuerwerk am Abschlusswochenende.
Höhepunkte Grußschinner Schissn 2026
- Über 180 Jahre Tradition (seit 1844)
- Kanonenschuss zur Eröffnung am 17. Juli
- Weberschiffchenrennen der Freiwilligen Feuerwehr auf der Lausur
- Königsproklamation der Schützengesellschaft
- Großes musikalisches Feuerwerk zum Festabschluss
- Tanzbands und Live-Musik im Festzelt
- Marktprogramm mit Karussells, Schießbuden, Speisemeile
- Eintritt frei
Programm Grußschinner Schissn 2026
Programm 17.–26. Juli 2026
Freitag, 17. Juli — Festeröffnung
- 17:00 Uhr: Kanonenschuss der Schützengesellschaft
- 17:30 Uhr: Musikalische Eröffnung durch die Freiwillige Feuerwehr Großschönau
- 18:00 Uhr: Bieranstich durch den stellvertretenden Bürgermeister im Festzelt
- Ab 19:00 Uhr: Festabend mit Tanzband im Zelt
- Marktprogramm geöffnet: Karussells, Schießbuden, Süßwarenstände
Samstag, 18. Juli — Festwochenende I
- 14:00 Uhr: Marktprogramm und Händlermeile geöffnet
- 16:00 Uhr: Weberschiffchenrennen der Freiwilligen Feuerwehr Großschönau auf der Lausur
- 18:00 Uhr: Festabend im Zelt mit Live-Musik
- Schießen der Schützengesellschaft (Königsschießen, Vereinsschießen)
Sonntag, 19. Juli — Festwochenende I — Familientag
- Marktprogramm und Speisemeile durchgehend geöffnet
- Familienprogramm im Festzelt
- Schießen für Vereine und Damen
Montag — Freitag (20.–24. Juli) — Festwoche
- Marktprogramm und Karussells am Nachmittag/Abend geöffnet
- Vereinsschießen, Jugendschießen, Pokalschießen
- Themenabende im Festzelt (Schlagerabend, Country-Abend, Rock-Abend)
Samstag, 25. Juli — Abschlusswochenende
- Königsproklamation der Schützengesellschaft im Festzelt
- Großer Festabend mit Tanzband
Sonntag, 26. Juli — Festabschluss
- Familienprogramm und letztes Marktprogramm
- Festumzug der Schützengesellschaft und der Vereine
- Musikalisches Feuerwerk über der Festwiese als Höhepunkt
- Festschluss
Detaillierte Zeitangaben und Bandnamen werden vor Ort und auf grossschoenau.de veröffentlicht.
Preise Grußschinner Schissn 2026
Eintritt zur Festwiese frei. Karussells und Fahrgeschäfte je Fahrt 2 — 5 €. Bratwurst ca. 4 €, Bier 0,5 l ca. 4 €. Tanzabende im Festzelt frei.
Praktische Informationen — Grußschinner Schissn
Termin
Freitag, 17. Juli — Sonntag, 26. Juli 2026 (zehn Tage, mit Festschwerpunkten am ersten und am Abschlusswochenende).
Festeröffnung
Freitag, 17. Juli um 17:00 Uhr Kanonenschuss der Schützengesellschaft und musikalische Eröffnung durch die Freiwillige Feuerwehr, Bieranstich durch den stellvertretenden Bürgermeister im Festzelt.
Ort
Festwiese Großschönau, im Ortskern (zugänglich über die Hauptstraße). 02779 Großschönau, Landkreis Görlitz, Sachsen.
Eintritt
Festwiese frei. Karussells, Speisen und Getränke gegen Bezahlung.
Anreise
Mit der Bahn nach Zittau (Trilex TLX 1 von Dresden über Bautzen), dann Bus nach Großschönau (ca. 20 Min.). Mit dem Auto über die A 4 Dresden — Görlitz, Ausfahrt Bautzen-Ost, dann B 96 nach Zittau und weiter nach Großschönau. Parkplätze am Ortsrand.
Veranstalter
Schützengesellschaft Großschönau e.V. in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Großschönau und der Freiwilligen Feuerwehr.
Tradition seit 1844
Die Grußschinner Schissn — der oberlausitzer Mundartname für «Großschönauer Schießen» — gehört zu den ältesten und größten Schützenfesten der Oberlausitz. Gegründet wurde sie 1844 von der Schützengesellschaft Großschönau unter den Initiatoren E. David Schiffner und August Ender an der damaligen Sandschenke. Das erste Königsschießen 1845 markierte den Anfang dieses gesellschaftlichen Großereignisses, das seither — abgesehen von Kriegs- und politischen Zwangspausen — jeden Juli durchgeführt wird. Nach der Wende wurde die Schützengesellschaft am 26. Juni 1993 im Gasthof «Zur deutschen Eiche» wiederbegründet, und das Schissn-Fest knüpfte nahtlos an seine Tradition an. Heute ist es das wichtigste Sommerfest des Damast- und Frottierdorfs.
Schießen und Königsproklamation
Im Mittelpunkt des Fests stehen — wie es sich für ein Schützenfest gehört — die sportlichen und gesellschaftlichen Wettbewerbe der Schützengesellschaft. Über die Festtage verteilt finden Wertungsschießen statt: Königsschießen (zur Wahl des neuen Schützenkönigs), Vereinsschießen, Damenschießen, Jugendschießen und Pokalschießen. Die Proklamation des neuen Königs am Festwochenende ist einer der gesellschaftlichen Höhepunkte. Eröffnet wird das Fest mit Kanonenschüssen der Schützengesellschaft.
Festzelt, Markt und Musik
Auf der Festwiese erstreckt sich ein großes Festzelt — Bühne für Live-Musik (Tanzbands, Schlager, Volksmusik) und Treffpunkt der ganzen Gemeinde. Daneben das bunte Marktprogramm — Karussells, Schießbuden, Süßwarenstände, Bratwurst- und Speisestände, Riesenrutsche, Autoscooter — also alles, was zu einer ostdeutschen Kirmes gehört. Eröffnet wird das Fest am ersten Freitagabend mit Bieranstich durch den stellvertretenden Bürgermeister und mit der musikalischen Einleitung durch die Freiwillige Feuerwehr Großschönau.
Weberschiffchenrennen — Großschönauer Spezialität
Eine einzigartige Besonderheit der Grußschinner Schissn ist das Weberschiffchenrennen der Freiwilligen Feuerwehr auf der Lausur (dem Bach im Ortskern). Das Spiel verbindet die textile Tradition Großschönaus — seit 1666 ist das Dorf einer der Hauptorte der deutschen Damastweberei — mit dem Brauchtum der Feuerwehr. Hölzerne Weberschiffchen (die Spulen, die das Schussgarn beim Weben durch die Kette tragen) werden auf der Lausur losgelassen und über eine Strecke ausgetragen. Das Rennen findet typischerweise am ersten Samstagnachmittag um 16 Uhr statt.
Musikalisches Feuerwerk und Festabschluss
Höhepunkt und Abschluss des Festes ist ein großes musikalisches Feuerwerk über der Festwiese — synchron zu klassischer und populärer Musik. Es wird am letzten Festwochenende abgebrannt und gehört zu den schönsten Feuerwerken der Oberlausitz. Davor und danach Festabend im Zelt mit Tanzbands.
Sachsen, Landkreis Görlitz und Großschönau
Großschönau liegt im Landkreis Görlitz im äußersten Südosten des Bundeslandes Sachsen, am Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien, im Naturpark Zittauer Gebirge. Mit rund 5 500 Einwohnerinnen und Einwohnern ist die Gemeinde klein — doch ihre textile Geschichte ist außergewöhnlich: 1666 wurde hier die Damastweberei eingeführt, 1856 die Frottierweberei. Heute beherbergt das Deutsche Damast- und Frottiermuseum (im Kupferhaus von 1809) die wichtigste textile Sammlung der Region. Die Grußschinner Schissn ist das gesellschaftliche Großereignis des Dorfs — vergleichbar mit dem Jacobimarkt in Neugersdorf in seiner Bedeutung für die Lausitzer Gemeinde-Identität.
Wo es stattfindet Grußschinner Schissn
Grußschinner Schissn auf einen Blick
Verlauf von Grußschinner Schissn
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