Das große bayerische Volksfest im Bayerischen Wald
Das Grenzlandfest Zwiesel wurde 1880 gegründet, als die im Bayerischen Wald aufstrebende Marktgemeinde Zwiesel sich entschloss, mit den größeren Städten Straubing und Landshut zu konkurrieren und ein »regionales Volksfest« auszurichten. Aus diesem Selbstbewusstsein ist heute das größte Volksfest des Bayerischen Waldes geworden – neun Tage, Festzelt, Vergnügungspark, Festzüge und ein Programmkalender, der von Generation zu Generation gepflegt wird. Der Name »Grenzland« bezieht sich auf die Lage Zwiesels nahe der tschechischen Grenze – eine bewusst grenzüberschreitende Selbstdefinition.
Zwiesel ist eine Kleinstadt im Landkreis Regen im Bayerischen Wald, knapp 9 000 Einwohner. Bekannt ist sie als Glasstadt: Seit dem 15. Jahrhundert wird hier Glas geblasen und veredelt, internationale Manufakturen wie Zwiesel Kristallglas, Zwiesel Glas und das Glasmuseum Frauenau prägen die Identität. Das Grenzlandfest fügt diesem industriellen Erbe eine kulturelle und gesellschaftliche Dimension hinzu – die Glasstadt feiert sich selbst und ihre Verbundenheit mit der Region.
Das Grenzlandfest hat einen festen Programmrhythmus. Vier feste Programmtage ziehen sich durch jede Edition:
Neben dem klassischen Festzelt-Programm bringt das Grenzlandfest spezifisch bayerisch-waldlerische Traditionen ein:
Höhepunkt sind der große Festzug am ersten Festsamstag (durch die Innenstadt zum Festplatz, mit Trachtenvereinen, Musikkapellen, Schützenvereinen und Wagen aus den Nachbarorten) und das Festzelt mit Bayerischer Stimmungsmusik, Blasmusik und Coverbands. Bewirtet wird von den örtlichen Wirten, mit lokalem Bier (Dampfbier Zwiesel) und altbayerischen Spezialitäten.
Die Edition 2026 deckt mit ihren neun Tagen die gesamte zweite Juliwoche ab. Auftakt mit dem großen Festzug am Samstag, 11. Juli durch die Innenstadt zum Festplatz, gefolgt vom Bieranstich und der Festzelt-Eröffnung. Über die Woche verteilen sich die festen Programmtage: Jugendtag, Stadttag, Kinder- und Familientag. Sonderveranstaltungen wie das Oldtimer-Grenzlandtreffen und das Brauereiwagen-Geschicklichkeitsfahren ziehen ein eigenes Publikum an. Das Festzelt-Programm bietet jeden Abend Stimmungsmusik mit unterschiedlichen Bands. Den krönenden Abschluss bildet das große Höhenfeuerwerk am zweiten Festsonntag, 19. Juli, das von den umliegenden Hügeln aus weit sichtbar ist.
Detailliertes Tagesprogramm und Bandbesetzungen über grenzlandfest.zwiesel.de.
Mit der Bahn: Bahnhof Zwiesel (Waldbahn-Strecke), kurzer Fußweg zum Festplatz. Mit dem Auto: über die B11 ab Regen oder Bayerisch Eisenstein. Mit dem Rad: Donau-Regen-Radweg oder Adalbert-Stifter-Radweg.
Festplatz und Festzelt frei. Speisen und Getränke nach Preisliste, Fahrgeschäfte zu individuellen Preisen.
Grenzlandfest, Stadt Zwiesel, Stadtplatz 33, 94227 Zwiesel, Telefon +49 9922 8405-116, E-Mail [email protected]. Webseite grenzlandfest.zwiesel.de.
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Festplatz Zwiesel
Stadtplatz 33, 94227 Zwiesel