Pride Week, Straßenfest und Demonstration für queere Sichtbarkeit
Seit 1980 demonstriert die LGBTIQ+-Community in Hamburg für gleiche Rechte, Sichtbarkeit und Vielfalt. Der Christopher Street Day Hamburg – heute Hamburg Pride – ist mit rund 250.000 Teilnehmer:innen aus ganz Europa eines der größten Pride-Events Deutschlands und das größte queere Festival Norddeutschlands.
Hamburg Pride besteht aus drei ineinandergreifenden Teilen:
Der Stadtteil St. Georg rund um die Lange Reihe ist seit Jahrzehnten Hamburgs queeres Zentrum. Bars, Buchläden, Cafés und Beratungsstellen prägen das Viertel. Während Hamburg Pride wird die Lange Reihe zur Hauptmeile, das Pride House in einer Einrichtung in St. Georg dient als Begegnungs- und Bildungsraum mit kostenlosen Workshops und Vorträgen.
Trotz der Festivalstimmung bleibt Hamburg Pride eine politische Demonstration. Das Motto 2026 – "Solidarisch queer. Haltung zeigen – für eine Zukunft ohne Angst!" – verweist auf zunehmende Anfeindungen, queerfeindliche Gewalt und politische Rückschritte. Die Demo am Samstag versteht sich als kraftvolles Statement gegen Hass und für Demokratie.
Die Demonstration startet am 1. August 2026 zwischen Mühlendamm und Wartenau auf der Lübecker Straße, zieht durch die Steinstraße und über die Mönckebergstraße zum Lombardsbrücke. Etwa 100 Gruppen, Vereine, Parteien, Unternehmen und Communitys nehmen teil – mit Trucks, Walking Acts und Performances.
Hamburg Pride 2026 findet vom 25. Juli bis 2. August statt – neun Tage queere Sichtbarkeit, Politik und Feier. Das Motto 2026: "Solidarisch queer. Haltung zeigen – für eine Zukunft ohne Angst!"
Rund 250.000 Teilnehmer:innen werden erneut zur CSD-Demo am Samstag, 1. August, erwartet. Das Straßenfest läuft von Freitag, 31. Juli, bis Sonntag, 2. August, zwischen Jungfernstieg und Ballindamm. Die Pride Week bietet vom 25. Juli an Workshops, Empfänge, Filmvorführungen und Diskussionen.
Pride Night im Kampnagel mit Pride Awards. Drei Tage Straßenfest zwischen Jungfernstieg und Ballindamm. Demo durch die Innenstadt mit 250.000 Teilnehmer:innen. Pride House mit kostenlosen Workshops. Pink Pauli Festival am Abschlusssonntag.
Alle Veranstaltungen kostenfrei. Spenden für Hamburg Pride e.V. erwünscht – die Organisation finanziert sich überwiegend aus Spenden und Sponsoring.
Für das Straßenfest: U-Bahn U1/U2/U4 oder S1/S2/S3 bis Jungfernstieg oder Hauptbahnhof. Für die Demo: U/S Hauptbahnhof, dann Fußweg zur Startpunkt Lübecker Straße. Während des Festivalwochenendes gelten Sperrungen in der Innenstadt – ÖPNV ist empfehlenswert.
Alle Veranstaltungen kostenfrei. Pride Week, Straßenfest und Demo sind kostenlos zugänglich. Spenden für Hamburg Pride e.V. erwünscht.
Vollständiges Programm und Aktualisierungen über hamburg-pride.de und die Hamburg-Pride-App. Pride House bietet kostenlose Workshops zu queeren Themen (z.B. Coming-Out, Trans*-Rechte, Healing).
Sicherheits- und Awareness-Teams sind während des Straßenfests und der Demo präsent. Bei queerfeindlichen Vorfällen Ansprechpartner:innen vor Ort kontaktieren.
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St. Georg, Innenstadt (Jungfernstieg, Ballindamm, Mönckebergstraße)
Lange Reihe / Jungfernstieg, 20099 Hamburg