Christopher Street Day in der UNESCO-Welterbestadt
Der CSD Bamberg ist eine der jüngeren Prides in Bayern. Erst 2023 wurde der Christopher Street Day Bamberg e.V. gegründet, doch innerhalb weniger Jahre hat sich die Demonstration zu einem festen Termin im oberfränkischen Veranstaltungskalender entwickelt. Mit rund 1.500 erwarteten Teilnehmenden 2026 ist der CSD Bamberg eine mittelgroße, aber sehr lebendige Pride – eingebettet in die malerische Kulisse der Bamberger Altstadt, die seit 1993 UNESCO-Welterbe ist.
Der eigentliche Demozug startet am Bahnhof und führt durch die Innenstadt bis zum Maxplatz. Begleitet wird er von Trucks, Vereinsblöcken, Musik und politischen Statements. Auf dem Maxplatz finden die Abschlusskundgebung sowie ein Bühnenprogramm statt.
Mit dem Motto „Kuni ist für alle da“ greift der CSD 2026 eine Bamberger Identifikationsfigur auf: die heilige Kunigunde, Mitstifterin des Bamberger Doms. Die Botschaft: Bamberg, seine Geschichte und seine Stadtgesellschaft sollen offen, plural und inklusiv sein. Der Verein versteht den CSD ausdrücklich nicht als reine Party, sondern als politische Demonstration für die Menschenrechte queerer Personen.
Über mehrere Wochen verteilt finden 21 Begleitveranstaltungen statt. Den Auftakt macht ein Infostand am IDAHOBIT (Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie). Im Juni zeigt die Wanderausstellung „Gefährdet leben. Queere Menschen 1933–1945“ der Magnus-Hirschfeld-Stiftung in der Alten Hofhaltung die Geschichte queerer Menschen im Nationalsozialismus – in Kooperation mit den Museen der Stadt Bamberg.
Oberfranken ist eher konservativ geprägt, was queere Sichtbarkeit oft schwerer macht als in den Großstädten. Genau deshalb hat der CSD Bamberg Symbolcharakter. Die Stadt mit ihrer Mischung aus barocker Altstadt, Universität und Brauereikultur ist ein guter Ort, um das Thema in die Mitte der Gesellschaft zu tragen.
Die Ausgabe 2026 des CSD Bamberg findet am Samstag, 11. Juli, statt. Ab 14 Uhr formiert sich der Demonstrationszug am Bahnhof Bamberg. Trucks, Vereinsblöcke, Musik und politische Statements ziehen durch die Innenstadt bis zum Maxplatz, wo die Abschlusskundgebung mit Reden und Bühnenprogramm folgt.
Das Motto „Kuni ist für alle da“ spielt mit Bambergs Identifikationsfigur, der heiligen Kunigunde. Mit rund 1.500 erwarteten Teilnehmenden ist die Demo eine der bedeutendsten queer-politischen Veranstaltungen Oberfrankens.
Die ausführliche Programmübersicht aller 21 Veranstaltungen wird vom CSD Bamberg e.V. auf csd-bamberg.de gepflegt.
Demonstration und die meisten Begleitveranstaltungen sind kostenfrei. Einzelne Programmpunkte (Partys, geführte Veranstaltungen) können kostenpflichtig sein.
Der Bahnhof Bamberg ist ICE- und Regionalbahnhof. Der Demostart befindet sich direkt am Bahnhof. Mit dem Auto über die A 70 oder A 73, dann zu den innerstädtischen Parkplätzen. Während der Demonstration sind Teile der Innenstadt gesperrt.
Die Demonstration und die meisten Begleitveranstaltungen sind kostenlos.
Demonstrationsbeginn 14:00 Uhr am Bahnhof. Abschlusskundgebung am Maxplatz im Anschluss.
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Innenstadt Bamberg (Bahnhof bis Maxplatz)
Bahnhof Bamberg, 96052 Bamberg