Christopher Street Day in der oberpfälzer Vilsmetropole
Wer 'Christopher Street Day' hört, denkt erstmal an Köln, Berlin, Hamburg, München. Doch auch in den ländlicheren Regionen Bayerns ist die queere Sichtbarkeit gewachsen — und der CSD Amberg ist seit Jahren der wichtigste queere Pflichttermin der nördlichen Oberpfalz. In einer Region, die für ihre konservative Prägung bekannt ist, ist jeder CSD ein politisches Statement und gleichzeitig ein Fest der Sichtbarkeit, des Mutes und der Solidarität.
Veranstalter ist der gemeinnützige Verein Kunterbunt Amberg e.V., der queere Bildungsarbeit, Antidiskriminierung und Gleichstellung in der Region fördert. Der CSD Amberg ist die wichtigste öffentliche Veranstaltung des Vereins, ergänzt von Beratungsangeboten, Gruppen und Vernetzungstreffen das ganze Jahr über.
Der CSD 2026 steht — wie auch in Schwandorf, Weiden und Cham — unter dem Motto 'Queer muss zusammenhalten — No LGB without the T'. Im Mittelpunkt stehen die Lebensrealitäten von trans*, inter* und nicht-binären Menschen (TINQ). Die Organisator*innen weisen auf den wachsenden Hass und die Intoleranz gegenüber der trans-Community hin und fordern Solidarität innerhalb der gesamten queeren Bewegung.
Der CSD Amberg ist Teil einer Reihe oberpfälzer CSDs: Schwandorf (20. Juni 2026), Weiden (18. Juli 2026), Amberg (1. August 2026), Cham (September 2026). Wer mehrere CSDs erleben möchte, kann zwischen Juni und September quer durch die Oberpfalz reisen.
Amberg (rund 42.000 Einwohner) ist Sitz der Regierung der Oberpfalz und kreisfreie Stadt im nördlichen Bayern. Die malerische Altstadt mit Stadtbrille (zwei Brücken über die Vils, in Form einer Brille), Marktplatz, Maltesergebäude und Rathaus ist eine der intaktesten mittelalterlichen Stadtanlagen Bayerns. In dieser konservativen Kulisse den CSD zu veranstalten, hat einen besonderen Reiz und politische Bedeutung.
Der CSD Amberg 2026 setzt das jährliche queere Statement in der Oberpfalz fort. Unter dem Motto 'Queer muss zusammenhalten — No LGB without the T' stehen 2026 die Lebensrealitäten von trans*, inter* und nicht-binären Menschen im Mittelpunkt — eine Reaktion auf den zunehmenden Hass gegen die trans-Community und ein Aufruf zur Solidarität innerhalb der queeren Bewegung.
Hunderte queere Menschen und Verbündete versammeln sich am Marktplatz, hören Reden, ziehen mit Mottowagen, Musik und Regenbogenfahnen durch die Amberger Altstadt und feiern am Abend mit Bühnenprogramm und Aftershow-Party. Eine wichtige Veranstaltung für die Sichtbarkeit queerer Menschen in der ländlich geprägten Oberpfalz.
Mehr Infos und Aktuelles: csd-amberg.de.
Kostenlose Teilnahme an Demozug und Kundgebungen. Aftershow-Party eventuell mit Eintritt — Details auf csd-amberg.de.
Mit der Bahn nach Amberg Bahnhof, vom dort 10 Minuten zu Fuß zum Marktplatz. Mit dem Auto über die A6 (Ausfahrt Amberg-West oder -Ost). Parkhäuser in der Innenstadt.
Demozug und Kundgebungen kostenlos. Eventuelle Aftershow-Party mit Eintritt — Details auf csd-amberg.de.
Der Verein Kunterbunt Amberg e.V. freut sich über aktive Beteiligung in den Planungstreffen und nimmt Spenden zur Finanzierung des CSD entgegen. Infos auf csd-amberg.de.
Hotels in Amberg-Innenstadt; weitere Optionen in Sulzbach-Rosenberg, Schwandorf, Regensburg (1h).
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