Große Sonderausstellung zum 200. Jubiläum des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha auf der Veste Coburg
Mit der thüringischen Landesteilung von 1826 entstand das Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha. Herzog Ernst I. (1784–1844) verfügte mit einem Mal über zwei voneinander getrennte Residenzen – Schloss Ehrenburg in Coburg und Schloss Friedenstein im rund 80 Kilometer entfernten Gotha, jeweils mit eigenen Sammlungen, Bibliotheken und Archiven. Die Sonderausstellung auf der Veste Coburg, dem Wahrzeichen der oberfränkischen Stadt im Landkreis Coburg, beleuchtet diesen historischen Umbruch und das Wirken eines ebenso tatkräftigen wie widersprüchlichen Regenten.
Unter dem Titel »Coburg | Gotha | 1826 – Ein Herzog. Zwei Residenzen.« präsentieren die Kunstsammlungen der Veste Coburg kostbare Objekte aus den Beständen beider Residenzstädte. Zu sehen sind unter anderem Huldigungsschreiben in Seide und Papier, Silberfiligran, Majolika, Muscheln und Mineralien sowie Kunstwerke, Karten, Waffen, Archivalien und Bücher. Sie veranschaulichen Macht und Repräsentation, Reformbestrebungen und den tiefgreifenden Wandel der Epoche.
Die Coburger Schau ist Teil eines großen Verbundprojekts mit der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha und der Forschungsbibliothek Gotha. Parallel zur Ausstellung auf der Veste Coburg laufen Begleitausstellungen in Gotha sowie in der Landesbibliothek Coburg in Schloss Ehrenburg und im Staatsarchiv Coburg. Gemeinsam zeichnen die Ausstellungen den Dynastiewechsel vor 200 Jahren in seiner ganzen Breite nach.
Begleitend werden Kuratorenführungen, wissenschaftliche Vorträge, thematische Stadtführungen durch Coburg und Konzerte angeboten. Die Veste Coburg, eine der größten und besterhaltenen Burganlagen Deutschlands, bietet dazu einen eindrucksvollen historischen Rahmen oberhalb der Stadt.
Coburg liegt im nördlichen Oberfranken im Freistaat Bayern, unmittelbar an der Grenze zu Thüringen. Die Stadt war jahrhundertelang Residenz der Herzogämter und ist heute ein bedeutendes kulturtouristisches Ziel. Das Coburger Land im gleichnamigen Landkreis pflegt das Erbe des europäischen Fürstenhauses Sachsen-Coburg und Gotha bis heute.
Die Sonderausstellung 2026 markiert den Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 200-jährigen Bestehen des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha. Auf der Veste Coburg werden kostbare Leihgaben und Sammlungsobjekte beider Residenzstädte gezeigt: Huldigungsschreiben in Seide und Papier, Silberfiligran, Majolika, Mineralien, Karten, Waffen und Archivalien. Begleitend laufen Ausstellungen in Gotha, in der Landesbibliothek Coburg in Schloss Ehrenburg (7. September bis 28. November 2026) und im Staatsarchiv Coburg (20. Oktober bis 18. Dezember 2026). Kuratorenführungen – etwa am 30. Mai und 20. Juni 2026 – sowie Vorträge, Konzerte und Stadtführungen ergänzen das Programm über die gesamte Laufzeit.
Die Veste Coburg liegt oberhalb der Innenstadt von Coburg. Mit der Bahn bis Bahnhof Coburg, von dort weiter mit dem Veste-Express oder Stadtbus. Mit dem Auto über die A73 (Ausfahrt Coburg), Parkplätze am Festungsberg.
Die Ausstellung ist während der regulären Öffnungszeiten der Kunstsammlungen der Veste Coburg zugänglich. Aktuelle Öffnungszeiten und Eintrittspreise unter Telefon +49 9561 879-0 oder auf der offiziellen Website.
Kuratorenführungen, Vorträge und Stadtführungen finden über die gesamte Laufzeit statt. Termine und Anmeldung über die Kunstsammlungen der Veste Coburg.
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Kunstsammlungen der Veste Coburg