Klassik in Schlössern, Kirchen und Industriedenkmälern
Die Brandenburgischen Sommerkonzerte wurden 1991 gegründet — heute eines der ältesten und renommiertesten Klassikfestivals der Region Berlin-Brandenburg. Die 35. Saison 2026 läuft vom 30. Mai bis 31. August mit rund 30 Konzerten an Spielorten, die jeder Klassikfreund einmal erlebt haben sollte: Schlösser von Sanssouci bis Rheinsberg, Dorfkirchen der Uckermark, Industriedenkmäler wie das Schiffshebewerk Niederfinow.
Die Saison 2026 beginnt am Samstag, 30. Mai 2026, in der St. Nikolaikirche Luckau mit dem Kyiv Symphony Orchestra. Auf dem Programm: Johannes Brahms, Felix Mendelssohn Bartholdy und der ukrainische Barockkomponist Maksym Berezovsky. Ein politisch und musikalisch starker Auftakt — und ein Hinweis auf die Programmphilosophie: hochkarätige Besetzung in besonderen Spielorten, mit europäischem Horizont.
Am Sonntag, 7. Juni 2026, 17 Uhr, läuft im Kutschstallhof des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte am Neuen Markt ein besonderes Konzert: Vibraphonist Oli Bott präsentiert „Chronicles of Jazz“ — eine musikalische Reise durch die Jazzkultur. Rahmenprogramm: Kinderkonzert um 14 Uhr (freier Eintritt), Vortrag zur Jazzkultur DDR um 15 Uhr, freier Museumseintritt mit Konzertticket.
Vom 8. bis 12. Juli 2026 findet im Spreewald und in der Niederlausitz das 4. Internationale Kammermusikfestival Fliessen als Festival-im-Festival statt. Es bringt Weltklasse-Solisten in die ländliche Wasserwelt — angekündigt sind unter anderem der Pianist Martin Helmchen und die Cellistin Marie-Elisabeth Hecker. Die Kombination aus Kammermusik und Spreewaldlandschaft ist eines der besonderen Markenzeichen der Brandenburgischen Sommerkonzerte.
Das selbstgewählte Motto der Reihe — „Klassiker auf Landpartie“ — beschreibt das Konzept präzise: Musik, regionale Gastronomie, Naturkulisse, lokale Vereine und Mäzene werden zu einem Gesamterlebnis verwoben. Bustransfers ab Berlin-U-Bahn Fehrbelliner Platz machen die entlegenen Spielorte für Hauptstadtpublikum erreichbar. Die Reihe ist ein Beispiel dafür, wie Klassik in der Fläche funktionieren kann, wenn man die Spielorte als gleichberechtigte Partner versteht.
Format „Klassik auf Landpartie“: Konzerte häufig kombiniert mit regionaler Gastronomie, Schlossführungen, Spaziergängen in den Park-/Naturkulissen.
Bustransfers ab Berlin U-Bahn Fehrbelliner Platz zu den entlegenen Spielorten — Anmeldung über die Festivalwebseite. Mit dem Auto: Spielorte über A10/A11/A12/A19/A24, je nach Konzert. Bahn: Spielort-abhängig (Potsdam, Luckau, Rheinsberg, Spreewald).
Tickets über brandenburgische-sommerkonzerte.org oder telefonisch unter +49 30 890 434 36. Preise je Konzert variieren (typisch 15–60 €). Kinder bis 14 Jahre oft ermäßigt oder frei.
Wer Klassik mit Landschaft verbinden will: ein Konzert im Schloss Rheinsberg oder im Schiffshebewerk Niederfinow planen. Die Bustransfers ab Berlin sind eine bequeme Lösung — Anreise + Konzert + Rückfahrt aus einer Hand.
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Kutschstallhof Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (Potsdam) + Schlösser, Kirchen, Industriedenkmäler Brandenburgs
Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam