Klassik-Saison im östlichen Hamburg
Die Bergedorfer Musiktage sind keine kompakte Festivalwoche, sondern eine ganze Saison. Seit 2002 verteilt die Reihe ihre Konzerte über mehrere Monate — typischerweise von April bis November — auf historische Spielorte im Bezirk Bergedorf. 2026 ist die 24. Saison, organisiert von der Bergedorfer Musiktage Stiftung unter der Leitung von Dr. Farhang Logmani und seiner Frau Sigrid, mit dem Dirigenten Mike Steurenthaler als musikalischem Partner.
Das KörberHaus an der Holzhude ist seit 2023 das neue Bergedorfer Kulturzentrum und der zentrale Veranstaltungsort der Reihe. Das Schloss Bergedorf, ein Wasserschloss aus dem 13. Jahrhundert, ergänzt mit Konzerten in historischer Kulisse. Die Sankt-Petri-und-Pauli-Kirche und die Marienkirche im Stadtteil-Zentrum bieten sakrale Atmosphäre für geistliche Werke. Außerhalb von Bergedorf laufen einzelne Konzerte auch in der Elbphilharmonie. Ein besonderes Highlight: Konzerte auf dem historischen Gelände der Hamburger Sternwarte, in Kombination mit astronomischen Programmpunkten.
Die 24. Saison spannt einen weiten Bogen: Barockmusik von Bach bis Scarlatti, klassische Werke von Haydn bis Mozart, dazu romantische Kompositionen. Eröffnet wird mit Mozarts Requiem am Pfingstsonntag, den 10. Mai 2026 um 18 Uhr in der Sankt-Petri-und-Pauli-Kirche. Abschluss ist ein dreitägiges John-Neumeier-Ballett-Gastspiel im KörberHaus vom 18. bis 20. November. Im Verlauf der Saison sind zwei literarische Lesungen zu Hamburger Persönlichkeiten geplant — zu Loki Schmidt und zu Joachim Ringelnatz, die zeitweilig in Bergedorf lebten.
Bergedorf-Zentrum ist das historische Herzstück des östlichsten Hamburger Bezirks. Die enge Konzentration historischer Bauten (Schloss, Sankt-Petri-und-Pauli, Marienkirche, KörberHaus) macht den Stadtteil zu einer der charaktervollsten Klassik-Spielort-Konzentrationen Hamburgs. Die Musiktage haben diese Qualität über zwei Jahrzehnte konsequent ausgebaut und das bürgerliche Bergedorf als Klassik-Adresse etabliert.
Über sechs Monate verteilt sich das Programm der 24. Saison auf rund 15 Konzerte und ein Theaterstück. Im Mai eröffnet Mozarts Requiem die Saison in einem der ältesten Sakralräume Hamburgs. Die Sommerwochen bringen Barockprogramme und Konzerte auf der historischen Sternwarte. Im Herbst übernimmt das KörberHaus mit dem dreitägigen Neumeier-Ballett-Gastspiel den Abschluss.
Im Verlauf der Saison werden zwei literarische Lesungen zu Hamburger Figuren stattfinden: zu Loki Schmidt — Frau des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt, beide aus Hamburg — und zu Joachim Ringelnatz, dem Dichter und Maler, der zeitweilig in Bergedorf lebte. Die Verbindung von Musik und Literatur unterstreicht den Wunsch der Reihe, klassische Kultur in den Stadtteil zu öffnen.
Mozart-Requiem zur Eröffnung in der Bergedorfer Hauptkirche, Neumeier-Ballett-Gastspiel zum Abschluss, Konzerte auf der historischen Sternwarte.
Eintrittspreise je nach Konzert und Spielort. Saisontickets über bergedorfer-musiktage.de. Reguläre Preise zwischen 20 und 60 €, ermäßigte Tarife für Studierende.
S-Bahn S2 oder S21 bis Hamburg-Bergedorf, fünf Minuten zu Fuß zum KörberHaus oder zum Schloss. Hamburger Sternwarte: Bus 235 vom Bahnhof Bergedorf.
Über bergedorfer-musiktage.de oder die Spielort-Kassen. Saisontickets vergünstigen den Mehrfachbesuch.
April bis November 2026, einzelne Konzerte über die Monate verteilt.
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KörberHaus, Schloss Bergedorf, St. Petri und Pauli, Hamburger Sternwarte
Holzhude 1, 21029 Hamburg