Berliner Orgelsommer an St. Marien
Sechs Konzerte an der barocken Wagner/Kern-Orgel von 1723 in Berlins ältester Pfarrkirche
2026
Vorstellung von Orgelsommer St. Marien
Orgelsommer St. Marien — Ausgabe 2026
Die 4. Auflage des Orgelsommers nutzt erneut die Donnerstagabende im Juli und August für eine Konzertreihe rund um eines der wertvollsten barocken Tasteninstrumente Berlins. Alle Konzerte beginnen um 19 Uhr in der St. Marienkirche am Alexanderplatz. Programmschwerpunkt 2026: Bach, deutsche und französische Romantik, zeitgenössische Werke.
Höhepunkte Orgelsommer St. Marien 2026
- Sonderkonzert am 28. Juli zum Bach-Sterbetag mit Benjamin Alard (Paris)
- Sechs international besetzte Konzerte an der barocken Wagner/Kern-Orgel
- Eröffnung 16. Juli mit Kirchenmusiker Kilian Nauhaus
- Polnischer Solist Krzysztof Urbaniak zum Abschluss
- Konzertort: Berlins älteste Pfarrkirche am Alexanderplatz
Programm Orgelsommer St. Marien 2026
Der 4. Berliner Orgelsommer an St. Marien 2026 umfasst sechs Konzerte in Berlin-Mitte. Alle Konzerte beginnen 19:00 Uhr in der St. Marienkirche, Karl-Liebknecht-Straße, 10178 Berlin. Programm und Termine laut marienkirche-berlin.de und visitberlin.de:
Konzert-Termine 2026
- Donnerstag, 16. Juli 2026, 19:00 Uhr — Kilian Nauhaus (Berlin, Kirchenmusiker St. Marien)
- Donnerstag, 23. Juli 2026, 19:00 Uhr — Johannes Lang
- Dienstag, 28. Juli 2026, 19:00 Uhr — Benjamin Alard (Paris) — Sonderkonzert zum Todestag von Johann Sebastian Bach
- Donnerstag, 6. August 2026, 19:00 Uhr — Xaver Schult
- Donnerstag, 13. August 2026, 19:00 Uhr — Mari Fukumoto
- Donnerstag, 20. August 2026, 19:00 Uhr — Krzysztof Urbaniak (Krakau)
Die Wagner/Kern-Orgel
- 1723 von Joachim Wagner erbaut, einem der bedeutendsten Orgelbauer des barocken Brandenburg-Preußen
- 2002 grundlegend restauriert und auf den Originalzustand zurückgeführt vom elsässischen Orgelbauer Daniel Kern
- Eines der wenigen erhaltenen barocken Tasteninstrumente Berlins
St. Marienkirche — Spielort
Die Kirche aus dem 13. Jahrhundert ist Berlins älteste durchgehend genutzte Pfarrkirche. Sie liegt direkt am Alexanderplatz unter dem Fernsehturm. Besondere Sehenswürdigkeit: der spätgotische Totentanz-Wandfries (um 1469) im Eingangsbereich der Kirche.
Preise Orgelsommer St. Marien 2026
Eintritt: 10 € regulär, 5 € ermäßigt, frei für Personen unter 18 Jahren und in Ausbildung. Tickets an der Abendkasse vor jedem Konzert sowie über marienkirche-berlin.de. Eine Reservierung wird bei den großen Solisten empfohlen.
Praktische Informationen — Orgelsommer St. Marien
Anreise
S-Bahn, U-Bahn, Tram und Bus bis Alexanderplatz (S5/S7/S9/S75, U2/U5/U8, Tram M2/M4/M5/M6, zahlreiche Buslinien). Die Kirche liegt rund 200 m westlich vom Bahnhof, unmittelbar neben dem Fernsehturm.
Tickets
10 € regulär, 5 € ermäßigt, frei für Personen unter 18 Jahre und in Ausbildung. Karten an der Abendkasse vor jedem Konzert oder über die Website marienkirche-berlin.de.
Eine Orgel, sechs Abende
Die Wagner/Kern-Orgel der St. Marienkirche aus dem Jahr 1723 ist eines der letzten erhaltenen barocken Tasteninstrumente Berlins. Joachim Wagner, der bedeutendste Orgelbauer im brandenburgisch-preußischen Raum des 18. Jahrhunderts, hat in seiner Werkstatt rund vierzig Instrumente geschaffen — die wenigsten haben den Zahn der Zeit, den Zweiten Weltkrieg und die DDR-Zeit überstanden. Die St.-Marien-Orgel wurde 2002 unter der Leitung des elsässischen Orgelbauers Daniel Kern grundlegend restauriert und auf den ursprünglichen Klang zurückgeführt.
Das Konzept des Orgelsommers
Im 4. Jahrgang 2026 spielt der Berliner Orgelsommer mit sechs Konzerten an Donnerstagabenden im Juli und August (sowie einem Sonderkonzert) ein bewusst vielfältiges Repertoire: Bach in historisch informierter Aufführungspraxis, deutsche und französische Romantik (Mendelssohn, Reger, Franck, Widor), zeitgenössische Werke und Improvisationen. Pro Konzert tritt eine Solist:in auf — internationale Gäste neben Berliner Hauptdarstellern wie Kilian Nauhaus, dem Kirchenmusiker von St. Marien.
St. Marienkirche — Berlins älteste Pfarrkirche
Die St. Marienkirche wurde im 13. Jahrhundert errichtet und ist nach der nicht mehr existierenden Nikolaikirche die zweitälteste Pfarrkirche Berlins. Sie liegt direkt am Alexanderplatz, unter dem Berliner Fernsehturm — eine der prominentesten innerstädtischen Lagen Berlins. Berühmt sind der spätgotische Totentanz-Wandfries (um 1469) und die Predigtkanzel von Andreas Schlüter (1703). Die Kirche gehört zur evangelischen Kirchengemeinde St. Marien-Friedrichswerder und ist eine der wenigen original erhaltenen mittelalterlichen Großkirchen im Berliner Bezirk Mitte.
Wo es stattfindet Orgelsommer St. Marien
Orgelsommer St. Marien auf einen Blick
Verlauf von Orgelsommer St. Marien
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