Sechs Konzerte an der barocken Wagner/Kern-Orgel von 1723 in Berlins ältester Pfarrkirche
Die Wagner/Kern-Orgel der St. Marienkirche aus dem Jahr 1723 ist eines der letzten erhaltenen barocken Tasteninstrumente Berlins. Joachim Wagner, der bedeutendste Orgelbauer im brandenburgisch-preußischen Raum des 18. Jahrhunderts, hat in seiner Werkstatt rund vierzig Instrumente geschaffen — die wenigsten haben den Zahn der Zeit, den Zweiten Weltkrieg und die DDR-Zeit überstanden. Die St.-Marien-Orgel wurde 2002 unter der Leitung des elsässischen Orgelbauers Daniel Kern grundlegend restauriert und auf den ursprünglichen Klang zurückgeführt.
Im 4. Jahrgang 2026 spielt der Berliner Orgelsommer mit sechs Konzerten an Donnerstagabenden im Juli und August (sowie einem Sonderkonzert) ein bewusst vielfältiges Repertoire: Bach in historisch informierter Aufführungspraxis, deutsche und französische Romantik (Mendelssohn, Reger, Franck, Widor), zeitgenössische Werke und Improvisationen. Pro Konzert tritt eine Solist:in auf — internationale Gäste neben Berliner Hauptdarstellern wie Kilian Nauhaus, dem Kirchenmusiker von St. Marien.
Die St. Marienkirche wurde im 13. Jahrhundert errichtet und ist nach der nicht mehr existierenden Nikolaikirche die zweitälteste Pfarrkirche Berlins. Sie liegt direkt am Alexanderplatz, unter dem Berliner Fernsehturm — eine der prominentesten innerstädtischen Lagen Berlins. Berühmt sind der spätgotische Totentanz-Wandfries (um 1469) und die Predigtkanzel von Andreas Schlüter (1703). Die Kirche gehört zur evangelischen Kirchengemeinde St. Marien-Friedrichswerder und ist eine der wenigen original erhaltenen mittelalterlichen Großkirchen im Berliner Bezirk Mitte.
Die 4. Auflage des Orgelsommers nutzt erneut die Donnerstagabende im Juli und August für eine Konzertreihe rund um eines der wertvollsten barocken Tasteninstrumente Berlins. Alle Konzerte beginnen um 19 Uhr in der St. Marienkirche am Alexanderplatz. Programmschwerpunkt 2026: Bach, deutsche und französische Romantik, zeitgenössische Werke.
Der 4. Berliner Orgelsommer an St. Marien 2026 umfasst sechs Konzerte in Berlin-Mitte. Alle Konzerte beginnen 19:00 Uhr in der St. Marienkirche, Karl-Liebknecht-Straße, 10178 Berlin. Programm und Termine laut marienkirche-berlin.de und visitberlin.de:
Die Kirche aus dem 13. Jahrhundert ist Berlins älteste durchgehend genutzte Pfarrkirche. Sie liegt direkt am Alexanderplatz unter dem Fernsehturm. Besondere Sehenswürdigkeit: der spätgotische Totentanz-Wandfries (um 1469) im Eingangsbereich der Kirche.
Eintritt: 10 € regulär, 5 € ermäßigt, frei für Personen unter 18 Jahren und in Ausbildung. Tickets an der Abendkasse vor jedem Konzert sowie über marienkirche-berlin.de. Eine Reservierung wird bei den großen Solisten empfohlen.
S-Bahn, U-Bahn, Tram und Bus bis Alexanderplatz (S5/S7/S9/S75, U2/U5/U8, Tram M2/M4/M5/M6, zahlreiche Buslinien). Die Kirche liegt rund 200 m westlich vom Bahnhof, unmittelbar neben dem Fernsehturm.
10 € regulär, 5 € ermäßigt, frei für Personen unter 18 Jahre und in Ausbildung. Karten an der Abendkasse vor jedem Konzert oder über die Website marienkirche-berlin.de.
Noch keine Fotos. Teile deine!
Max. 5 Fotos, 5 MB pro Foto (JPG, PNG, WebP)
Hilf uns, diesen Eintrag aktuell zu halten. Jeder Vorschlag wird von unserem Team vor der Veröffentlichung geprüft.
Noch keine Bewertung — sei der oder die Erste!
Noch keine Kommentare. Sei der oder die Erste!
Teile deine Erfahrung mit der Community.
Reserva tu tren o autobús para llegar a Orgelsommer St. Marien al mejor precio.
Gesponserter Link
St. Marienkirche
Karl-Liebknecht-Straße 8, 10178 Berlin