17. ALFILM — Arab Film Festival Berlin
Berlins jährliches Festival für zeitgenössisches arabisches Kino
2026
Vorstellung von ALFILM
ALFILM — Ausgabe 2026
Die 17. Edition spielt erneut multi-site: HAU Hebbel am Ufer als Haupt-Eröffnungsort und Festival-Zentrum, ergänzt durch Partner-Kinos in mehreren Berliner Bezirken (City Kino Wedding, Kino in der Kulturbrauerei, Sinema Transtopia, Wolf Kino, Spore Initiative, Gretchen). Die Sektionierung folgt dem bewährten Drei-Säulen-Modell mit klarem Schwerpunkt-Fokus: Das Spotlight 2026 widmet sich dem sudanesischen Kino in einem Moment, da das Land politisch und filmkulturell durch eine neue Generation gerade neu vermessen wird. Restaurierte Archivwerke, zeitgenössische Produktionen und Performances werden in Dialog gestellt.
Höhepunkte ALFILM 2026
- Eröffnungsfilm: „Palestine 36" von Annemarie Jacir (Deutschlandpremiere)
- Spotlight: „Sudan: New Projections — Retrospectives, Revolutions, and Restorations"
- Begleitende Ausstellung „Sudan Retold"
- Multi-Site-Festival in mehreren Berliner Kinos
- Masterclasses, Panels, Filmgespräche
- Eröffnungsparty im Festsaal Kreuzberg am 24. April
Programm ALFILM 2026
Programm und Zeitplan über alfilm.berlin/program. Bestätigte Eckpunkte Stand Mai 2026:
Mittwoch, 22. April / Freitag, 24. April 2026 — Eröffnung HAU Hebbel am Ufer
- Festival-Auftakt mit der Deutschlandpremiere von „Palestine 36" von Annemarie Jacir
- Begrüßung durch die ALFILM-Festivalleitung und das HAU
- Anschließend Eröffnungs-Empfang im Foyer
Hauptprogramm (22.–28. April 2026)
- Selection — Spielfilme, Dokumentarfilme und Kurzfilme der letzten zwei Jahre aus der arabischen Welt und ihrer Diaspora
- Spotlight: „Sudan: New Projections — Retrospectives, Revolutions, and Restorations" — Schwerpunkt-Sektion mit Filmen, Performances und der begleitenden Ausstellung „Sudan Retold"
- Specials — Kuratierte Kurzfilm-Blöcke, Filmgespräche, Sondervorführungen mit Gästen
Begleitprogramm
- Mehrere Masterclasses mit eingeladenen Filmschaffenden
- Panels und Filmgespräche zur cinematografischen und politischen Lektüre der Filme
- Ausstellung „Sudan Retold" in Verbindung mit dem Spotlight
- Eröffnungsparty am 24. April im Festsaal Kreuzberg
Spielstätten 2026
- HAU Hebbel am Ufer (Hauptspielort)
- City Kino Wedding
- Kino in der Kulturbrauerei
- Sinema Transtopia
- Wolf Kino
- Spore Initiative
- Gretchen (Eröffnungsparty)
Preise ALFILM 2026
Einzelticket-Preise wie bei den Berliner Programmkinos üblich (ca. 9–11 € pro Vorstellung). Festival-Pässe und Mehrfach-Tickets über alfilm.berlin. Eröffnungs-Event und Party separat ticketiert.
Praktische Informationen — ALFILM
Anreise
Haupt-Spielort: HAU Hebbel am Ufer, Stresemannstr. 29, 10963 Berlin-Kreuzberg (S/U Anhalter Bahnhof oder Möckernbrücke). Weitere Spielstätten verteilt in Berlin — siehe Festival-Programm.
Tickets
Tickets über die jeweiligen Spielstätten und die Festival-Seite alfilm.berlin. Festival-Pässe sowie Einzelticket-Käufe möglich. Eröffnungsfilm + Party separat ticketiert.
Gut zu wissen
Filme im Originalton (Arabisch) mit englischen und/oder deutschen Untertiteln. Detail-Programm und Spielzeiten auf alfilm.berlin/program. Diskussionsformate primär auf Englisch oder Arabisch (mit Übersetzung). Für die Eröffnungsparty im Festsaal Kreuzberg separates Ticket erforderlich.
Das wichtigste arabische Kinofestival im deutschsprachigen Raum
ALFILM ist seit 2010 die wichtigste Adresse für zeitgenössisches arabisches Kino in Deutschland — und mit der Verlegung der Eröffnung 2025 ins HAU Hebbel am Ufer hat das Festival programmatisch und räumlich einen neuen Maßstab gesetzt. Die 17. Edition vom 22. bis 28. April 2026 (manche Quellen nennen auch 24.–29. April — die offizielle Bestätigung des genauen Auftakts steht über die Festival-Seite bevor) zeigt ein Programm zwischen aktuellem Spielfilm, dokumentarischem Schwerpunkt und Retrospektive.
Drei Sektionen, ein Anliegen
Das ALFILM-Programm 2026 ist klassisch dreigeteilt:
- Selection — die aktuellen Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme der letzten zwei Jahre. Hier wird der Schwerpunkt auf künstlerisch anspruchsvolles Kino zu zeitgenössischen Themen gelegt.
- Spotlight — der inhaltlich-kuratorische Kern. Das Spotlight 2026 trägt den Titel „Sudan: New Projections — Retrospectives, Revolutions, and Restorations" und widmet sich dem sudanesischen Kino im Dialog zwischen restaurierten Archivwerken, zeitgenössischen Produktionen und künstlerischen Interventionen.
- Specials — Sonderprogramme, Filmgespräche, kuratierte Kurzfilm-Blöcke und Quereinsteiger-Formate, die die regulären Sektionen ergänzen.
Eröffnungsfilm: Annemarie Jacirs „Palestine 36"
Das Festival eröffnet 2026 mit dem epischen historischen Drama „Palestine 36" der palästinensisch-amerikanischen Regisseurin Annemarie Jacir — Deutschlandpremiere bei ALFILM, anschließend bundesweiter Kinostart. Jacir, eine der renommiertesten Stimmen des arabischen Kinos der Gegenwart, kehrt damit auf die Berliner Bühne zurück, auf der ihre vorigen Filme bereits ausgezeichnet wurden.
Mehr als Kino: Diskurs, Ausstellung, Party
Das Begleitprogramm gehört seit Jahren zum Markenkern von ALFILM: zahlreiche Masterclasses, Panels und Filmgespräche schaffen den diskursiven Raum, in dem die Filme einer politischen Lektüre zugeführt werden. Die Ausstellung „Sudan Retold" begleitet das Spotlight inhaltlich. Zur Eröffnung am 24. April 2026 lädt das Festival in den Festsaal Kreuzberg zur traditionellen Eröffnungsparty.
Multi-Site-Festival quer durch Berlin
ALFILM ist seit jeher ein Multi-Site-Festival mit Partner-Kinos in mehreren Berliner Bezirken. Hauptspielort 2026 ist das HAU Hebbel am Ufer in Kreuzberg, ergänzt durch Partner wie City Kino Wedding, Kino in der Kulturbrauerei, Sinema Transtopia, Wolf Kino, Spore Initiative und Gretchen. Diese räumliche Streuung ist Teil des Festival-Konzepts: arabisches Kino zugänglich machen für ein breites, vielsprachiges Berliner Publikum.
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