Berlins jährliches Festival für zeitgenössisches arabisches Kino
ALFILM ist seit 2010 die wichtigste Adresse für zeitgenössisches arabisches Kino in Deutschland — und mit der Verlegung der Eröffnung 2025 ins HAU Hebbel am Ufer hat das Festival programmatisch und räumlich einen neuen Maßstab gesetzt. Die 17. Edition vom 22. bis 28. April 2026 (manche Quellen nennen auch 24.–29. April — die offizielle Bestätigung des genauen Auftakts steht über die Festival-Seite bevor) zeigt ein Programm zwischen aktuellem Spielfilm, dokumentarischem Schwerpunkt und Retrospektive.
Das ALFILM-Programm 2026 ist klassisch dreigeteilt:
Das Festival eröffnet 2026 mit dem epischen historischen Drama „Palestine 36" der palästinensisch-amerikanischen Regisseurin Annemarie Jacir — Deutschlandpremiere bei ALFILM, anschließend bundesweiter Kinostart. Jacir, eine der renommiertesten Stimmen des arabischen Kinos der Gegenwart, kehrt damit auf die Berliner Bühne zurück, auf der ihre vorigen Filme bereits ausgezeichnet wurden.
Das Begleitprogramm gehört seit Jahren zum Markenkern von ALFILM: zahlreiche Masterclasses, Panels und Filmgespräche schaffen den diskursiven Raum, in dem die Filme einer politischen Lektüre zugeführt werden. Die Ausstellung „Sudan Retold" begleitet das Spotlight inhaltlich. Zur Eröffnung am 24. April 2026 lädt das Festival in den Festsaal Kreuzberg zur traditionellen Eröffnungsparty.
ALFILM ist seit jeher ein Multi-Site-Festival mit Partner-Kinos in mehreren Berliner Bezirken. Hauptspielort 2026 ist das HAU Hebbel am Ufer in Kreuzberg, ergänzt durch Partner wie City Kino Wedding, Kino in der Kulturbrauerei, Sinema Transtopia, Wolf Kino, Spore Initiative und Gretchen. Diese räumliche Streuung ist Teil des Festival-Konzepts: arabisches Kino zugänglich machen für ein breites, vielsprachiges Berliner Publikum.
Die 17. Edition spielt erneut multi-site: HAU Hebbel am Ufer als Haupt-Eröffnungsort und Festival-Zentrum, ergänzt durch Partner-Kinos in mehreren Berliner Bezirken (City Kino Wedding, Kino in der Kulturbrauerei, Sinema Transtopia, Wolf Kino, Spore Initiative, Gretchen). Die Sektionierung folgt dem bewährten Drei-Säulen-Modell mit klarem Schwerpunkt-Fokus: Das Spotlight 2026 widmet sich dem sudanesischen Kino in einem Moment, da das Land politisch und filmkulturell durch eine neue Generation gerade neu vermessen wird. Restaurierte Archivwerke, zeitgenössische Produktionen und Performances werden in Dialog gestellt.
Programm und Zeitplan über alfilm.berlin/program. Bestätigte Eckpunkte Stand Mai 2026:
Einzelticket-Preise wie bei den Berliner Programmkinos üblich (ca. 9–11 € pro Vorstellung). Festival-Pässe und Mehrfach-Tickets über alfilm.berlin. Eröffnungs-Event und Party separat ticketiert.
Haupt-Spielort: HAU Hebbel am Ufer, Stresemannstr. 29, 10963 Berlin-Kreuzberg (S/U Anhalter Bahnhof oder Möckernbrücke). Weitere Spielstätten verteilt in Berlin — siehe Festival-Programm.
Tickets über die jeweiligen Spielstätten und die Festival-Seite alfilm.berlin. Festival-Pässe sowie Einzelticket-Käufe möglich. Eröffnungsfilm + Party separat ticketiert.
Filme im Originalton (Arabisch) mit englischen und/oder deutschen Untertiteln. Detail-Programm und Spielzeiten auf alfilm.berlin/program. Diskussionsformate primär auf Englisch oder Arabisch (mit Übersetzung). Für die Eröffnungsparty im Festsaal Kreuzberg separates Ticket erforderlich.
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HAU Hebbel am Ufer + Partner-Kinos
Stresemannstraße 29, 10963 Berlin