Vier Tage Design in über 30 Studios, Galerien und Werkstätten zwischen Kreuzberg und Mitte – Motto 'DESIGN REAL'
Anders als die großen Mode- oder Designmessen, die in geschlossenen Hallen stattfinden, ist die Berlin Design Week eine dezentrale Stadtveranstaltung. Studios öffnen ihre Türen, Galerien zeigen kuratierte Sonderausstellungen, Hochschulen wie die UDK Berlin und die FH Potsdam präsentieren ihre Studierenden-Arbeiten. Wer mit Festivalpass und Stadtplan unterwegs ist, entdeckt Berlin auf eine Weise, die im Alltag verschlossen bleibt: Werkstätten in Hinterhöfen, Materiallabore, Crafting-Räume, Kollektive.
Festivalzentrum ist 2026 das M60 in der Macherei Kreuzberg am Hallesches Ufer. Hier konzentrieren sich Eröffnung, Talks und kuratierte Ausstellungen. Die 'Design in Wartime'-Schau ukrainisch-österreichischer Studierender, die Retrospektive der schwedischen Designerin Monica Förster sowie Vorträge zu zirkulärem Design (Max Marwede, Fraunhofer IZM) und Materialinnovation bilden das inhaltliche Rückgrat.
Zwei Programmpunkte heben sich besonders ab: Die Berlin Design Night am 28. Mai 2026 bringt rund 30 Studios und Galerien gleichzeitig zum Open-Studio-Format – ein langer Abend, an dem das Berliner Design seine geöffneten Türen feiert. Der Design Pool @ PLATTE.BERLIN am 30. und 31. Mai ist eine Foire-Markt-Plattform für aufstrebende Designer und Manufakturen. Daneben laufen Workshops, Talks, Studierenden-Ausstellungen und kuratierte Touren.
Berlin hat in den letzten zwei Jahrzehnten eine spezifische Designidentität entwickelt: nicht das Hochglanz-Image Mailands, nicht die corporate Eleganz Stockholms, sondern eine Mischung aus Subkultur-Ästhetik, Materialexperimenten, sozialer Verantwortung und unbedingtem Pragmatismus. Die Design Week ist die jährliche Inventur dieses Selbstverständnisses – und für eine breitere Öffentlichkeit oft der einzige Anlass, hinter die Kulissen der Berliner Designszene zu blicken.
Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums setzt die Berlin Design Week 2026 noch deutlicher auf das Berliner Studioleben als auf Konferenzformate. Hauptbühne ist das M60 in der Macherei Kreuzberg, daneben über 30 Satellitenorte für Studios, Galerien und Hochschulen.
Aktuelles Programm, Ticketing, Anmeldung: berlindesignweek.com und berlindesignweek.com/community.
M60 Macherei Kreuzberg, Hallesches Ufer: U1, U7 Möckernbrücke (5 Minuten Fußweg). Andere Standorte stadtweit – ÖPNV-Tageskarte empfohlen.
Festivalpass und Einzeltickets über Luma.com (Link über berlindesignweek.com). Many open-studio-Formate kostenlos. Visitor-Registration und Programm-Filter unter berlindesignweek.com/community.
Wer das Berliner Design hautnah erleben will, sollte sich für die Berlin Design Night (28. Mai) und mindestens einen kuratierten Studio-Walk anmelden. Open-Studio-Termine in den späten Abendstunden sind oft die spannendsten – Studios zeigen dann Prototypen und sprechen entspannter.
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Macherei (M60) Kreuzberg + 30+ Standorte stadtweit
Hallesches Ufer (Macherei Kreuzberg), 10963 Berlin