Jazzwoche Berlin
Achte Ausgabe der stadtweiten Jazz-Festivalwoche – Eröffnung im Club Gretchen, rund 90 Konzerte in über 40 Spielstätten
2026
Vorstellung von Jazzwoche Berlin
Jazzwoche Berlin — Ausgabe 2026
Die achte Ausgabe der Jazzwoche Berlin steht unter dem Doppelmotto 'collective improv(e)ment' – ein Wortspiel, das die kollektive musikalische Improvisation mit der strukturellen Verbesserung der Szene verbindet. Inhaltlich richtet das Festival 2026 einen besonderen Fokus auf solidarische Organisationsformen, faire Honorare und Sichtbarkeit für unterrepräsentierte Musikerinnen und Musiker.
Zwischen 19. und 26. Juni bespielen rund 90 Konzerte mehr als 40 Spielstätten in fast jedem Berliner Bezirk – von Kreuzberger und Neuköllner Clubs bis zu Konzerthäusern in Mitte und Pankow. Das Programm wird vom Festival selbst nicht zentral kuratiert, sondern bündelt Konzerte, die in dieser Woche ohnehin stattfinden, unter einem gemeinsamen Festivaldach mit gemeinsamem Marketing.
Höhepunkte Jazzwoche Berlin 2026
- Freier Eintritt zum Eröffnungskonzert im Club Gretchen am 19. Juni
- Rund 90 Konzerte in über 40 Spielstätten in mehreren Bezirken
- Diskurstage am 20. und 21. Juni zu Strukturen der Berliner Jazzszene
- Begleitende Podcast-Episoden zum Festivalmotto
- Veranstaltet von der IG Jazz Berlin, dem Berufsverband für Jazz und improvisierte Musik
Programm Jazzwoche Berlin 2026
Freitag, 19. Juni 2026 – Eröffnung
- Club Gretchen, Kreuzberg (Obentrautstraße 19-21, 10963 Berlin)
- Einlass 19:00 Uhr, Beginn 19:30 Uhr – freier Eintritt
- Kelvin Sholar Trio (Piano)
- Unique – Ensemble mit Komposition und Conduction von Holly Schlott
- Eröffnungsrede, anschließend Live-Musik und Networking
Samstag, 20. Juni 2026 – Diskurstag I
- Panels und Workshops zu Förderstrukturen, Diversität und Arbeitsbedingungen im Jazz
- Konzerte ab Abend in mehreren Berliner Spielstätten (genaue Programmierung wird ab Frühjahr 2026 schrittweise veröffentlicht)
Sonntag, 21. Juni 2026 – Diskurstag II
- Fortsetzung der Diskursveranstaltungen
- Konzerte in Clubs und Konzerthäusern
Montag bis Donnerstag, 22. – 25. Juni 2026
- Voller Festivalbetrieb: täglich Konzerte in rund 40 verschiedenen Spielstätten
- Stilbreite: von akustischem Trio-Jazz über Bigband bis zu freier Improvisation und elektronischen Hybridformaten
- Spielstätten in Mitte, Kreuzberg, Neukölln, Pankow, Friedrichshain, Charlottenburg u.a.
Freitag, 26. Juni 2026 – Abschlusstag
- Letzte Konzerte und kuratiertes Abschlussevent (Spielort wird vom Festival veröffentlicht)
Hinweis: Da die Jazzwoche dezentral organisiert ist, gibt das Festival keinen vollständigen Line-up-Plan im klassischen Sinn frei. Konzerte und Spielstätten werden auf ig-jazz-berlin.de und im Festivalkalender laufend ergänzt.
Preise Jazzwoche Berlin 2026
Praktische Informationen — Jazzwoche Berlin
Anreise
Eröffnung: Club Gretchen, Obentrautstraße 19-21, 10963 Berlin-Kreuzberg (U-Bahn U1/U3/U7 Möckernbrücke oder Mehringdamm). Weitere Spielstätten in allen Berliner Bezirken – die genaue Verteilung findet sich im Programm auf ig-jazz-berlin.de.
Tickets
Die Eröffnung ist kostenlos. Einzelkonzerte werden separat über die jeweiligen Spielstätten ticketiert. Ein zentrales Festivalticket gibt es nicht – die Jazzwoche bündelt vor allem das Programm, nicht den Vorverkauf.
Veranstalter
IG Jazz Berlin e.V., Berufsverband für Jazz und improvisierte Musik. Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Berlin als Jazzmetropole
Berlin gilt seit Jahrzehnten als eine der wichtigsten Jazzhauptstädte Europas. Was lange in einzelnen Clubs (A-Trane, Quasimodo, Zig Zag, b-flat, Donau115) und in den großen Konzerthäusern (Philharmonie, Konzerthaus, Pierre-Boulez-Saal) verstreut stattfand, bündelt seit 2019 die Jazzwoche Berlin zu einem stadtweiten Festival. Initiator ist die IG Jazz Berlin e.V., der Berufsverband für Jazz und improvisierte Musik in Berlin, gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
collective improv(e)ment
Das Motto 2026 spielt mit dem doppelten Sinn von 'improvement' und 'improvisation' und stellt die Frage nach kollektiver Verbesserung – musikalisch wie strukturell. Wie organisiert sich eine Szene? Wie werden Honorare, Förderungen, Räume und Sichtbarkeit gerecht verteilt? Die Diskurstage am 20. und 21. Juni laden dazu Musikerinnen und Musiker, Veranstalterinnen und Veranstalter, Förderinstitutionen und Publikum ins Gespräch.
Eine Woche, dutzende Bühnen
Das Herzstück sind die Konzerte selbst: rund 90 Auftritte in mehr als 40 Berliner Spielstätten, vom Konzerthaus über Kreuzberger Clubs bis zum Hinterhofgarten in Neukölln oder Pankow. Die Jazzwoche kuratiert nicht alle Konzerte zentral, sondern bietet ein gemeinsames Dach für Konzerte, die ohnehin in dieser Woche stattfinden – mit einer kuratierten Eröffnung, einem koordinierten Marketing und einem zentralen Programm-Tool, das den Publikumsbesuch in mehreren Spielstätten erleichtert.
Eröffnung im Club Gretchen
Den Auftakt 2026 bildet am 19. Juni das Eröffnungskonzert im Club Gretchen in Kreuzberg, mit dem Kelvin Sholar Trio und dem Ensemble Unique (Komposition und Conduction: Holly Schlott). Eintritt: frei. Klassisch für die Jazzwoche: Musik, Gespräche und Branchen-Networking in einem.
Wo es stattfindet Jazzwoche Berlin
Jazzwoche Berlin auf einen Blick
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