Achte Ausgabe der stadtweiten Jazz-Festivalwoche – Eröffnung im Club Gretchen, rund 90 Konzerte in über 40 Spielstätten
Berlin gilt seit Jahrzehnten als eine der wichtigsten Jazzhauptstädte Europas. Was lange in einzelnen Clubs (A-Trane, Quasimodo, Zig Zag, b-flat, Donau115) und in den großen Konzerthäusern (Philharmonie, Konzerthaus, Pierre-Boulez-Saal) verstreut stattfand, bündelt seit 2019 die Jazzwoche Berlin zu einem stadtweiten Festival. Initiator ist die IG Jazz Berlin e.V., der Berufsverband für Jazz und improvisierte Musik in Berlin, gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Das Motto 2026 spielt mit dem doppelten Sinn von 'improvement' und 'improvisation' und stellt die Frage nach kollektiver Verbesserung – musikalisch wie strukturell. Wie organisiert sich eine Szene? Wie werden Honorare, Förderungen, Räume und Sichtbarkeit gerecht verteilt? Die Diskurstage am 20. und 21. Juni laden dazu Musikerinnen und Musiker, Veranstalterinnen und Veranstalter, Förderinstitutionen und Publikum ins Gespräch.
Das Herzstück sind die Konzerte selbst: rund 90 Auftritte in mehr als 40 Berliner Spielstätten, vom Konzerthaus über Kreuzberger Clubs bis zum Hinterhofgarten in Neukölln oder Pankow. Die Jazzwoche kuratiert nicht alle Konzerte zentral, sondern bietet ein gemeinsames Dach für Konzerte, die ohnehin in dieser Woche stattfinden – mit einer kuratierten Eröffnung, einem koordinierten Marketing und einem zentralen Programm-Tool, das den Publikumsbesuch in mehreren Spielstätten erleichtert.
Den Auftakt 2026 bildet am 19. Juni das Eröffnungskonzert im Club Gretchen in Kreuzberg, mit dem Kelvin Sholar Trio und dem Ensemble Unique (Komposition und Conduction: Holly Schlott). Eintritt: frei. Klassisch für die Jazzwoche: Musik, Gespräche und Branchen-Networking in einem.
Die achte Ausgabe der Jazzwoche Berlin steht unter dem Doppelmotto 'collective improv(e)ment' – ein Wortspiel, das die kollektive musikalische Improvisation mit der strukturellen Verbesserung der Szene verbindet. Inhaltlich richtet das Festival 2026 einen besonderen Fokus auf solidarische Organisationsformen, faire Honorare und Sichtbarkeit für unterrepräsentierte Musikerinnen und Musiker.
Zwischen 19. und 26. Juni bespielen rund 90 Konzerte mehr als 40 Spielstätten in fast jedem Berliner Bezirk – von Kreuzberger und Neuköllner Clubs bis zu Konzerthäusern in Mitte und Pankow. Das Programm wird vom Festival selbst nicht zentral kuratiert, sondern bündelt Konzerte, die in dieser Woche ohnehin stattfinden, unter einem gemeinsamen Festivaldach mit gemeinsamem Marketing.
Hinweis: Da die Jazzwoche dezentral organisiert ist, gibt das Festival keinen vollständigen Line-up-Plan im klassischen Sinn frei. Konzerte und Spielstätten werden auf ig-jazz-berlin.de und im Festivalkalender laufend ergänzt.
Eröffnung: Club Gretchen, Obentrautstraße 19-21, 10963 Berlin-Kreuzberg (U-Bahn U1/U3/U7 Möckernbrücke oder Mehringdamm). Weitere Spielstätten in allen Berliner Bezirken – die genaue Verteilung findet sich im Programm auf ig-jazz-berlin.de.
Die Eröffnung ist kostenlos. Einzelkonzerte werden separat über die jeweiligen Spielstätten ticketiert. Ein zentrales Festivalticket gibt es nicht – die Jazzwoche bündelt vor allem das Programm, nicht den Vorverkauf.
IG Jazz Berlin e.V., Berufsverband für Jazz und improvisierte Musik. Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
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Stadtweit – Eröffnung im Club Gretchen, Kreuzberg; ca. 45 Spielstätten in mehreren Bezirken
Obentrautstraße 19-21, 10963 Berlin