Berlins wichtigstes Filmfestival für zeitgenössisches afrikanisches Kino, jeden November in Wedding und weiteren Spielstätten
AFRIKAMERA wurde 2007 vom Berliner Verein toucouleur e.V. ins Leben gerufen, einem Zusammenschluss deutsch-afrikanischer Kulturschaffender, um afrikanisches Kino in der deutschen Hauptstadt sichtbarer zu machen. Was als kleines Nischenformat begann, hat sich über fast zwei Jahrzehnte zu einem der wichtigsten europäischen Festivals seiner Art entwickelt – mit einem klar politischen Anspruch: Die mediale Reduktion Afrikas auf Stereotype von Armut und Konflikt aufbrechen und stattdessen die Vielfalt zeitgenössischer afrikanischer Lebensrealitäten und Filmsprachen zeigen.
Zwischen 2024 und 2027 läuft das Festival unter einem zusammenhängenden konzeptionellen Bogen: BELIEVE (2024), CHANGE (2025), REFLECT (2026) und CREATE (2027). Jede Ausgabe nähert sich aus einem anderen Blickwinkel der Frage, wie Filmschaffende auf dem Kontinent und in der Diaspora ihre Gegenwart erzählen. REFLECT 2026 setzt dabei einen Akzent auf rückschauende, kritisch-essayistische und biografische Erzählformen.
Eine zentrale Neuerung der Ausgabe 2026 ist die Partnerschaft mit der Ladima Foundation, einer panafrikanischen Stiftung zur Förderung von Filmemacherinnen. Die Gewinnerin des Adiaha Award for Best Documentary wird im Rahmen von AFRIKAMERA in Berlin gezeigt – ein Beitrag zur Sichtbarkeit afrikanischer Frauenstimmen im internationalen Festivalbetrieb.
Hauptspielstätte ist seit Jahren das Silent Green Kulturquartier in Berlin-Wedding (Bezirk Mitte): ein ehemaliges Krematorium, das heute eines der atmosphärischsten Kulturzentren der Stadt ist. Hinzu kommen weitere Spielorte in der Stadt, darunter typischerweise das City Kino Wedding. Die Filme laufen mit englischen oder deutschen Untertiteln und werden meist von Q&As mit den Filmschaffenden begleitet.
Die Ausgabe 2026 von AFRIKAMERA steht unter dem Leitmotiv REFLECT. Sie ist die dritte Etappe des Themenzyklus 2024–2027 (BELIEVE, CHANGE, REFLECT, CREATE), den toucouleur e.V. gemeinsam mit zahlreichen afrikanischen und europäischen Partnern bespielt. REFLECT zielt auf rückschauende, biografische und essayistische Erzählungen, in denen Filmschaffende ihren eigenen Werdegang, ihre Geschichte und ihre Gegenwart kritisch betrachten.
Eine besondere Rolle spielt 2026 die Kooperation mit der Ladima Foundation: Die panafrikanische Stiftung fördert Filmemacherinnen auf dem Kontinent und stellt im Rahmen von AFRIKAMERA die Gewinnerin des Adiaha Award for Best Documentary einer Berliner Premierenöffentlichkeit vor. Erwartet werden außerdem Q&As, Workshops und Branchengespräche.
Das genaue Tagesprogramm 2026 wird in der Regel Anfang November 2026 auf afrikamera.de veröffentlicht. Erwartbar sind:
Hauptspielstätte: Silent Green Kulturquartier, Gerichtstraße 35, 13347 Berlin. Weitere Spielorte werden mit dem Programm veröffentlicht.
Hinweis: Da REFLECT der dritte von vier Themenblöcken ist, bleibt die kuratorische Linie eng an die Vorgängereditionen angelehnt. Konkrete Filmtitel werden vom Festival ab Herbst 2026 bekanntgegeben.
Silent Green Kulturquartier, Gerichtstraße 35, 13347 Berlin (U-Bahn U6 / U9 Leopoldplatz oder S-Bahn Wedding). Weitere Spielstätten in Berlin, je nach Programm.
Einzeltickets pro Vorstellung und Festivalpässe online über afrikamera.de oder im Vorverkauf der jeweiligen Spielstätten. Konkrete Preise und Programm werden in der Regel ab Herbst 2026 veröffentlicht.
toucouleur e.V. – ein Verein deutsch-afrikanischer Kulturschaffender mit Sitz in Berlin.
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Silent Green Kulturquartier (Hauptspielstätte) + weitere Berliner Kinos
Gerichtstraße 35, 13347 Berlin